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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Fonds: Auf die Zukunft setzen




01.12.18 07:51
Redaktion boerse-frankfurt.de


Fondsanleger positionieren sich in Unternehmen mit aussichtsreichen Technologien und finden Gefallen an europäischen Nebenwerten. Bei Immobilien gehen die Meinungen auseinander. 29. November 2018. (FRANKFURT) Börse Frankfurt. Vor dem Hintergrund schwacher Aktienmärkte halten sich Fonds-Anleger Händlern zufolge tendenziell zurück. Im November dominierten unterm Strich zwar die Abgaben. "Großer Verkaufsdruck ist aber ausgeblieben", berichtet Ivo Orlemann von der ICF Bank. Im Großen und Ganzen hätten Investoren die Nerven behalten und sich in klassischen, breiter engagierten Mischfonds wie dem Floßbach von Storch Multiple Opportunities (WKN A0M430) eher positioniert. Gleichzeitig sei der ebenfalls viel gehandelte Klassiker Carmignac Patrimoine (WKN A0DPW0) in Summe aus den Depots genommen worden. "Der an Popularität verlierende Wert wurde nahezu ausschließlich abgestoßen." 

Optimistisch für Trendbranche


Recht viel Bewegung macht Orlemann in Portfolios mit Technologieaktien aus. Nach dem deutlichen Rückgang etwa des technologielastigen Nasdaq 100 seit Anfang Oktober steige so mancher Anleger mittlerweile wieder ein. Besonders gefragt sei beispielsweise die Euro-Version des Fidelity Funds - Global Technology Fund (WKN A0NGW1) mit besonderem Fokus auf etablierte Marktführer sowie Wachstumsunternehmen, die in aufstrebenden Marktnischen Fuß gefasst haben. "In dem Sektor ist das bei uns der umsatzstärkte Wert auf der Kaufseite." Auch der DNB Fund - Technology (WKN A0MWAN) mit Investitionen in Technologie-, Medien- und Kommunikationsunternehmen komme gut an und sei zumeist gesucht. 

Kampf um Technologien von Morgen


Nach Auffassung von Blackrock wird die Technologiebranche trotz ihrer aktuellen Schwäche auch im kommenden Jahr für einen Großteil des Gewinnwachstums sorgen. Dabei könnten sich die USA und China nach Meinung von Felix Herrmann im Tech-Bereich künftig stärker getrennt voneinander entwickeln. Durch den Handelskonflikt orientiere sich das Land der Mitte bereits heute eher gen Südostasien und die USA Richtung Mexiko. Für Herrmann ist der Handelskonflikt zwischen den beiden Großmächten im Grunde ein Krieg, bei dem es um die Vorherrschaft bei der Technologie von morgen gehe. Eine Deeskalation durch Gespräche zwischen Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels hält der Blackrock-Stratege deshalb für unwahrscheinlich.
Europäische Nebenwerte gefragt  

Von deutschen Werten etwa im DWS Aktienstrategie Deutschland (WKN 976986) nehmen Investoren nach Beobachtung von Anja Deisenroth-Boström überwiegend Abstand. Die Händlerin der Baader Bank führt die Zurückhaltung unter anderem auf die technische DAX-Lage zurück. Von dem Rutsch bis auf fast 11.000 Punkte vergangene Woche habe sich der hiesige Bluechip-Index zwar wieder etwas erholt. Noch hätten übergeordnet aber die Bären weiterhin das Sagen. 

Mit dem Kauf des MFS Meridian Funds - European Smaller Companies (WKN 657043) und Comgest Growth Greater Europe Opportunities (WKN A0YAJD) positionierten sich Anleger vereinzelt in europäischen Nebenwerten. Ebenso würden international investierende Portfolios wie der Arero der Weltfonds (WKN DWS0R4), Carmignac Investissement (WKN A0DP5W) und UniFavorit (WKN 847707) in Summe gekauft. Überwiegend Abnehmer fänden auch branchenbezogene Portfolios wie der in US-Dollar notierte Deutsche Invest I Global Agribusiness, der weltweit in Aktien aus der Agrarindustrie investiert.


Deisenroth-Boström Deisenroth-Boström  

Immobilienfonds uneinheitlich


Immobilienfonds gehörten bei der ICF Bank wie so häufig zu den beliebteren Produkten. Einen eindeutigen Trend erkennt Orlemann allerdings nicht. Während Anleger sich vom rege gehandelten hausInvest (WKN 980701) zumeist verabschiedeten, kämen der grundbesitz europa- (WKN 980700), Deka-Immobilien global- (WKN 748361) und Deka-Immobilien Europa (WKN 980956) auf der Kaufseite zum Tragen. Mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Zu- und Abflüssen tanze der ebenfalls gefragte, auf europäische Gewerbeimmobilien setzende WestInvest InterSelect (WKN 980142) aus der Reihe. 

Chinesische Aktien selektiv gesucht


Das Interesse an asiatisch geprägten Aktienfonds beschreibt Deisenroth-Boström als überschaubar. Die Händlerin macht fehlende Impulse nicht zuletzt aufgrund des ungelösten Konflikts um Strafzölle mitverantwortlich. Anleger positionierten sich beispielsweise im Comgest Growth Greater China (WKN 756455), dessen Management vor allen in asiatische Aktien anlegt, die an einem geregelten Markt notiert seien. 

Reges Interesse zumeist auf der Kaufseite meldet die Baader Bank für den Bereich Geldmarktfonds. Im Vordergrund stünde der Schweizer Franken. Verstärkt Käufe gebe es etwa für den Vontobel Fund Swiss Money (WKN 578796), der neben maximal 10 Prozent Barbestände auf Schweizer Franken lautende fest- oder variabel verzinste Obligationen und andere Forderungen hält. 

von: Iris Merker
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