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Kolumnist: Cornelia Frey

Exporteinbruch: China sorgt für schlechte Stimmung




08.03.19 13:15
Cornelia Frey

Euwax
 
von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten

Die Spuren des Handelsstreits sind deutlich: Chinas Export bricht ein. Das sorgt für lange Gesichtern an den Börsen. Die Berichtswoche trudelt aus. Am Nachmittag kommen Daten vom US Arbeitsmarkt.

Der deutliche Rückgang von 20 Prozent ist sicherlich auch damit zu erklären, dass viele Kunden ihre Bestellungen vorgezogen hatten und jetzt die Lager voll sind. Insgesamt setzt sich die schlechte Stimmung fort, die durch das Beige Book der Fed bereits einen Dämpfer bekommen hatte.
Auch die EZB hatte ihren Wirtschaftsausblick gesenkt. Da passt der schwache Auftragseingang in der deutschen Industrie genau ins Bild.
Der Dax folgt den schwachen Börsen in USA und Asien und orientiert sich mit 11.420 Punkten nochmal 100 Punkte tiefer als am Donnerstag. Vor allem Autobauer und Autozulieferer verlieren: In China ist der Autoabsatz knapp 20 Prozent zurückgegangen.
Am Nachmittag kommt der wichtige US-Arbeitsmarktbericht.  Es wird erwartet, dass die Zahl der neuen Stellen deutlich zurückgegangen ist von 300.000 auf nur noch 185.000.
Die Lage am amerikanischen Jobmarkt gilt als wichtiger Faktor wiederum für die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed.
 
Deutsche Commerzbank

Vor dem Wochenende taucht ein Dauerthema wieder an die Oberfläche:
Der "Focus" berichtete erneut über mögliche Fusionsgespräche von Commerzbank und Deutsche Bank.
Seit Monaten wird an der Börse über ein Zusammengehen der beiden Banken spekuliert. Die Vorstandsvorsitzenden beider Banken, Christian Sewing und Martin Zielke, seien seit wenigen Tagen wieder in intensiven Gesprächen. Der Focus beruft sich auf die berühmten mit den Vorgängen vertrauten Personen.
 
E.on – Innogy Deal steht in Frage

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die geplante Übernahme der RWE -Tochter Innogy durch den Energieriesen Eon genauer unter die Lupe. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb beeinträchtigt und zu höheren Preisen führt.
Die beiden Energieriesen RWE und Eon haben einen umfangreichen Austausch von Geschäftsfeldern vereinbart.
 

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