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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Europäische Startups erhalten 127 % mehr Wachstumskapital als noch 2016, auch Tech-Gründer immer unabhängiger von USA




14.10.20 10:26
Stock-World Redaktion

  • Europäische Startups 127 % mehr Wachstumskapital erhalten als noch 2016
  • Anstieg von 15 auf 34 Milliarden US-Dollar
  • Nur noch 33 % der Startups expandieren vor erster größerer Finanzierungsrunde in USA
  • Europa punktet mit 1,7 Millionen mehr ausgebildeten Softwareentwicklern und günstigeren Mieten als jenseits des Atlantiks
  • 74,2 % der Gründer beklagen Geschäftsbeeinträchtigungen durch Corona-Krise
  • Zahlreiche europäische börsennotierte Startups trotz Pandemie mit Kursverdopplungen

Europäische Startups erhielten 127 % mehr Wachstumskapital, als noch im Jahr 2016. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, sehen die Jungunternehmer zunehmend Chancen auf dem europäischen Kontinent – und weniger sehen hingegen die Notwendigkeit, in die USA überzusiedeln.


Dieses Jahr sind 34 Milliarden US-Dollar in europäische Startups geflossen. Im Gesamtjahr 2016 waren es lediglich 15 Milliarden Dollar. Ein deutlicher Wandel tritt bei den Finanzierungsrunden auch in anderer Hinsicht zu Tage. In diesem Jahr gingen 33 Prozent vor der ersten größeren Finanzierungsrunde auf den US-Markt. Noch vor einem Jahrzehnt waren es mit 59 Prozent bedeutend mehr.


Wie die Infografik aufzeigt, wartet Europa mit attraktiven Bedingungen für Gründer auf. So gibt es dieser Tage rund 6 Millionen ausgebildete Softwareentwickler. In den USA sind es hingegen 4,3 Millionen. Auch die US-Mietpreisentwicklung in Gründer-Ballungszentren setzt den jungen Unternehmen verstärkt zu.


In den letzten Jahren wurden in der Bundesrepublik immer weniger Startups aus der Not heraus geboren. Der Anteil an Notgründungen sank von 30 Prozent im Jahr 2013 auf 23 Prozent im Jahr 2019. Inwiefern die Pandemie einen Einfluss auf die Entwicklung hat, wird sich noch zeigen müssen. Aktuell betonen 74,2 Prozent der Gründer Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit aufgrund der Corona-Krise.


„Noch sind die meisten großen Tech-Konzerne in den USA oder China angesiedelt“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Dabei stammen durchaus auch zahlreiche Innovationen aus Deutschland respektive Europa. Allerdings siedelten aussichtsreiche Startups in der Vergangenheit rasch in die USA um – dieser Trend scheint allmählich ein Ende zu finden. Junge Gründer wittern zunehmend Chancen in Europa, Unternehmen wie Spotify, Delivery Hero oder auch Adyen dienen hierbei mitunter auch als Vorbild“.


 


Hier geht es zum ausführlichen Beitrag mit weiteren interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken: 


https://block-builders.de/europaeische-startups-erhalten-127-mehr-wachstumskapital-als-noch-2016-auch-tech-gruender-immer-unabhaengiger-von-usa/


Über Block-Builders.de


Block-Builders ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Krypto-Interessenten und Anlegern Nachrichten, Analysen und Anleitungen anbietet.



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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