Kolumnist: Feingold-Research

Euro/US-Dollar – 35 Prozent Rendite in Aussicht




13.03.18 07:42
Feingold-Research

Die EZB lässt die Leitzinsen bei Null, während Sie ein langsames Ende der expansiven Geldpolitik einläutet. Denn Draghi verwendete diesmal nicht den Beisatz, in dem die EZB sich vorbehält die Anleihenkäufe jederzeit wieder aufzustocken. Allerdings ist mit einer Zinserhöhung in naher Zukunft eher nicht zu rechnen und auch der starke Euro dürfte dem ein oder anderen Unternehmer ein Dorn im Auge sein. Wir sehen den Euro weiterhin unter 1,25 Dollar und empfehlen die Inliner DS000HDS00UW und DM8ZU2 aus unserer Produktauswahl

Unsere Inliner bieten Ihnen eine Maximalrendite zwischen knapp 30 bis 40 Prozent, wenn sich die Scheine bis Laufzeitende (Juni, Juli oder August diesen Jahres) in einer zuvor festgelegten Spanne bewegen. Bei der WKN DM8ZU2welcher der Offensivste der drei Scheine ist, liegt die obere Barriere bei 1,28 Dollar und die Untere bei 1,16 Dollar. Im Vergleich zu den anderen beiden Inlinern ist die Spanne etwas enger gefasst, daher ist die Rendite mit knapp 40 Prozent hier am höchsten.


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Zur Streichung des Easing-Bias der EZB stellen wir Ihnen die Einschätzung der VP Bank-Analysten vor:


Die EZB ebnete heute weiter den Weg in Richtung Ausstieg aus den Wertpapierkäufen. Die Frankfurter Währungshüter strichen den Passus, wonach die EZB sich vorbehält den Umfang des Wertpapieraufkaufprogramms auszuweiten. Ungeachtet davon bleibt die Frankfurter Institution aber dabei, den Erwerb von Vermögenswerten über den September hinaus fortzuführen falls notwendig. Die Dauer der Wertpapierkäufe macht die EZB nach wie vor von der Inflationsentwicklung abhängig. Die Änderung der Formulierung überrascht. Die VP Bank-Experten waren davon ausgegangen, dass die Währungshüter erst in den kommenden Monaten den Wortlaut ändern würden.


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Börse-EZB-DAX3Innerhalb des EZB-Rats scheint man nun doch in stärkerem Maße zu der Auffassung gekommen zu sein, dass in Anbetracht der guten konjunkturellen Entwicklung der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik gesucht werden muss. Allerdings sollte nicht daraus geschlossen werden, dass es nun bald zu einer Zinserhöhung kommt. Hierfür müssen die Teuerungsraten noch einen Zahn zulegen. Die Inflationsprojektion der EZB-Volkswirte wurde für das Jahr 2019 sogar geringfügig nach unten korrigiert.


Es sollte auch bedacht werden, dass in den vergangenen Wochen am blauen Konjunkturhimmel Schleierwolken auftauchten. Die von Donald Trump vorgesehenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium lösen Ängste eines globalen Handelskrieges aus. Im EZB-Pressetext wurde als wirtschaftliches Risiko nun auch explizit auf einen zunehmenden Protektionismus verwiesen. Wenngleich es zu einem eskalierenden Handelskrieg nicht kommen dürfte, könnte die losgetretene Diskussion für ein geringeres Investitionswachstum sorgen.


Auch der starke Euro versalzt dem einen oder anderen Unternehmer derzeit die Suppe. Die rückläufigen Einkaufsmanagerindizes legen hierfür bestes Zeugnis ab. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass in Anbetracht der Zolldiskussion wichtige Konjunkturfrühbarometer weiter nachgeben werden. Wir wollen jetzt nicht den Abgesang auf den aktuellen Konjunkturzyklus anstimmen, aber es kamen Risiken hinzu, die gegen einen abrupten Kurswechsel der EZB sprechen. Die EZB wird sehr vorsichtig vorgehen. Es ist durchaus denkbar, dass es möglicherweise erst einem Jens Weidmann zuteilwird, an der Zinsschraube zu drehen.


Die Reaktion an den Finanzmärkten blieb derweil verhalten. Der Euro konnte von der angepassten Formulierung nicht profitieren. Dies zeigt einmal mehr, dass die Wechselkursnotierungen bereits zum Gros einen Stopp der EZB-Wertpapierkäufe reflektieren.


Quelle: VP Bank, eigene Recherche



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