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Kolumnist: Cornelia Frey

Euphorie verpufft – Dax gibt wieder ab




04.12.18 15:27
Cornelia Frey

Euwax


Autogipfel in Washington – Sorge vor Strafzöllen                       

Von der Euphorie hinsichtlich des „Waffenstillstands“ im Handelskonflikt ist am Dienstag nichts mehr zu spüren. Der DAX hat den Rückwärtsgang eingelegt und notiert unter 11.400 Punkten. Auf die Stimmung drücken auch die schwachen Vorgaben aus Asien und den USA. Der japanische Nikkei-Index verlor am Dienstagmorgen 2,4 Prozent auf 22.036 Punkte und die US-Futures befinden sich auch bereits rund 0,5 Prozent im Minus.

Die europäische Gemeinschaftswährung notiert etwas höher bei 1,1397 US-Dollar. Eine Feinunze Gold verteuert sich auf 1.239 US-Dollar.

Weiter zulegen können die Ölpreise. Ein Fass der US-Sorte Brent Crude Oil notiert am Dienstvormittag bei 63,04 US-Dollar. Marktbeobachter erwarten eine Kürzung der Förderquoten beim Opec-Treffen am Donnerstag und Freitag in Wien. Zudem haben einige Verbündete bereits verkündet, sich im Falle von Förderkürzungen anzuschließen. Das verleiht den Preisen für das schwarze Gold nach dem Preisrutsch der letzten Wochen wieder Rückenwind.

Auto-Aktien im Fokus – Gipfeltreffen in Washington

Im Fokus stehen heute die Aktien deutscher Automobilhersteller. Die US-Absatzzahlen fielen gemischt aus. Für Volkswagen ging es im November um acht Prozent nach unten und um 3,7 Prozent für Daimler. Bei BMW stieg der Absatz dagegen um ein Prozent und bei Fiat Chrysler um 17 Prozent.

Auch der deutsche Automarkt schrumpft und die Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP hat im November deutliche Spuren hinterlassen. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Deutschland lag um 9,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Am Dienstag treffen sich zudem die Vorstandsvorsitzenden von BMW, Daimler und Volkswagen mit Regierungsvertretern in Washington. Seit Monaten steht die Drohung im Raum, europäische Autos könnten mit Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent behangen werden. In Brüssel kommen Alleingänge der deutschen Autoindustrie gar nicht gut an, denn für Handelsfragen sind nicht sie, auch nicht die Bundesregierung, sondern allein EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zuständig. Ein Gesprächsthema sind allerdings auch die Pläne deutscher Autobauer, ihre Präsenz in den USA weiter ausbauen – und so ist das Treffen auch Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel durchaus verständlich.

BMW erwägt, ein zweites Werk in den USA zu bauen, in dem Motoren und Getriebe hergestellt werden. Daimler will eine Milliarde Dollar investieren in die Produktion von elektrischen Autos und eine Batteriefabrik aufzubauen. Und auch Volkswagen will Anfang des Jahres den Bau eines neuen Autowerks für Elektrofahrzeuge in den USA bekanntgeben.

Nach den deutlichen Vortagesgewinnen lassen die Autowerte heute ordentlich Federn: Die Daimler-Aktie verliert gut zwei Prozent auf 50,84 Euro, Volkwagen 2,5 Prozent auf 149,74 Euro und BMW notiert rund zwei Prozent leichter bei 74,38 Euro.

Amazon erstmals wertvollstes Unternehmen der Welt

Das Kopf an Kopf Rennen um die höchste Marktkapitalisierung und damit die Krone als wertvollstes Unternehmen der Welt geht in die nächste Runde. Hatte Microsoft Apple den Platz erst am Freitag weggeschnappt, so gelang es Amazon am Montag den Thron zu besteigen. Mit einem Kursaufschlag von fast fünf Prozent stieg die Aktie am Montag kurzzeitig auf eine Marktkapitalisierung von 865 Milliarden Dollar- und schlug damit Apple, das bei 864,8 Milliarden Dollar landete knapp. Der Microsoft-Konzern kam am Montag auf einen Börsenwert von 859 Milliarden Dollar.

Gibt es eine Abwrackprämie für iPhones? Berichten zufolge nimmt Apple bei Kauf eines neues iPhones das alte Gerät in Zahlung. Zahlreiche amerikanische Kunden berichten, dass Apple dabei mehrere hundert Dollar Rabatt auf die aktuellen Modelle bietet. Hierbei soll es sich um eine groß angelegte Kampagne handeln. Berichte über Produktionskürzungen bei den neuen iPhone-Modellen haben den Aktienkurs in den letzten Wochen massiv gedrückt. Am Dienstag verliert die Apple-Aktie rund zwei Prozent auf 159,31 Euro.

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