Kolumnist: Feingold-Research

Ethereum – Short-Wetten auf Rekord




10.09.18 15:57
Feingold-Research

Rund 30 Prozent Verlust innerhalb von sieben Tagen – Ethereum als zweigrößte Kryptowährung stand zuletzt massiv unter Druck und fiel unter die Marke von 200 Dollar. Auch die Profis haben seit Mitte August ihre Meinung radikal verändert. Für Antizykliker eine perfekte Chance.


Am Wochenende kam es bei den meisten Digitalwährungen zu einer technischen Erholung, weitere Anschlusskäufe sind im frühen Geschäft am Montag aber nicht zu beobachten. Die Zurückhaltung ist durchaus nachvollziehbar, gefühlt liegen alle größeren Coins auf Sicht von vier Wochen deutlich im Minus. Doch ganz so bitter fällt die Bilanz nicht aus, wie die Übersicht zeigt.


Quelle: worldcoinindex.com


Unter den Top 10 liegen mit Bitcoin, Monero und Dash sogar drei Währungen teilweise deutlich im Plus. Cardano und Ethereum zählen hingegen zu den größten Verlierern. Mit Blick auf die Marktkapitalisierung des gesamten Krypto-Universums schlagen vor allem die herben Verluste bei Ethereum kräftig durch. Zuletzt gab es harsche Kritik am Ethereum-System, die sogar von Mitgründer und Entwickler Vitalik Buterin teilweise bestätigt wurde.


 


Schlechter könnte die Ausgangslage somit kaum sein. Und auch viele Profis sind sich offenbar sicher, dass der Kursverfall anhält. Mitte August lagen die Shorts noch auf einem Rekordtief, seitdem ist die Zahl von 88.000 auf 240.000 gesprungen (rote Linie). Vergleichbar hohe Short-Positionen hat es bisher nicht gegeben. Sollte es nun zu einer Erholung kommen, könnten die Leerverkäufer unter Druck geraten und ihre Positionen schließen. Dafür muss Ether gekauft werden, was den Aufwärtsdruck verstärken dürfte.


Quelle: www.tradingview.com


Auch aus statistischer Sicht wäre eine Gegenbewegung nach dem Absturz nicht überraschend. Über das Wochenende pendelte der Kurs im Bereich der 200-Dollar-Marke und liegt derzeit rund 20 Prozent unter der 21-Tage-Linie (Indikator unter dem zweiten Chart). Vergleichbar kräftige Abweichungen gab es auch Ende März und Mitte August. Anschließend folgte jeweils eine Erholung, die zuletzt aber eher schwach ausfiel.


Quelle: Guidants




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