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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Emotionen und Trading




16.02.21 10:27
Stock-World Redaktion

Es wird of erzählt, dass das Trading und Investmentverhalten der Masse von Gier und Angst geleitet wird. Emotionen sind mächtig, und wenn die Leute von ihren Emotionen versklavt werden, wird ihre Handlungsweise oft irrational und impulsiv. Andere Emotionen wie Wut, Frustration, Stolz, Enttäuschung, Schuld und Euphorie üben ebenfalls Einfluss auf das Tradingverhalten aus. Erfolgreiche Trader sind sich bewusst, welchen Einfluss Emotionen auf ihre Tradingentscheidungen haben. Es ist hilft diesen Tradern, wenn sie berücksichtigen, wie sie von Ihren Emotionen beeinflusst werden können.

Negative Emotionen wie Angst, Frustration, Schuld, Ärger und  Enttäuschung werden durch Stressbewältigung ausgelöst. Trading ist Stress, und diese Emotionen spiegeln schlechte Methoden zur Stressbewältigung wider.Anstatt den Märkten mit einem aktiven, lösungsorientierten Ansatz zu begegnen, sind Trader oft wie benommen und ruhelos. Sie antworten unbewusst auf den Stress, anstatt die Entscheidung in die Hand zu nehmen und den Stress zu bewältigen. Das führt zu negativen Emotionen und oft zu einem Teufelskreis, in welchem weitere negative Emotionen noch schlechter bewältigt werden und weiteren Stress verursachen. Das Ergebnis: Eine Negativ-Spirale wird gestartet.
Diese Prozesse verbrauchen psychische und emotionale Reserven, so dass es zusehends schwerer wird, sich auf das Trading zu konzentrieren, und es häufig zu Tradingfehlern kommt.

Auf der anderen Seite produzieren euphorische, angenehme Emotionen Überheblichkeit. Emotionen können leicht unsere Erfolgserwartungen beeinflussen. Wenn wir enttäuscht sind, schätzen wir unsere Gewinnaussichten niedrig ein, und wenn wir euphorisch sind, glauben wir, dass wir niemals falsch liegen könnten. Jemand könnte sich allmächtig fühlen, so dass er oder sie glaubt, es wäre unmöglich, dass er etwas falsch macht. In dieser Situation verwerfen viele Trader ihre Risikobegrenzungen und "traden aus dem Bauch heraus" Dies kann zu Tradingfehlern und zu impulsiven Entscheidungen führen. Es ist klug, so gelassen und demütig wie möglich zu bleiben.
 
Ärger kann unsere Auffassung ebenfalls beeinflussen. Wütende Trader neigen dazu, unvorsichtig und risikofreudig zu sein, und überflüssige Chancen wahrzunehmen, weil sie glauben, dass sie mehr Kontrolle über die Situation haben, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie wütend sind. Sie könnten dazu neigen, ein wenig zu sicher über Ihre Urteilskraft für zukünftige Ereignisse zu sein, und das könnten Sie dazu bringen, unnötige Risiken einzugehen. Es ist besser, so gelassen und demütig wie möglich zu  bleiben. Unkontrollierte Emotionen können einen starken Einfluss ausüben. Lassen Sie sich nicht zu sehr von Ihren Emotionen beeinflussen. Erkennen Sie sie. Erlangen Sie Kontrolle über sie. Je gelassener Sie traden, und je vernünftiger Ihre Einstellung ist, desto größere Gewinne werden Sie erzielen.
(Quelle: Joe Ross)


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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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