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Kolumnist: Feingold-Research

E.ON – Jamaika sorgt für große Fragezeichen




02.10.17 09:35
Feingold-Research

Was macht man nun mit den Energietiteln? Nordex, E.ON, RWE – bereit für eine Neubewertung “dank” Jamaika? Falls es überhaupt kommt, was angesichts der CSU so realistisch scheint wie eine Herbstmeisterschaft des FC Bayern – momentan. Da sich aber in Fußball und Politik vieles schnell drehen kann – die BVB-Aktie dreht “dank” der Bayern übrigens auf – muss man E.ON und Nordex diskutieren. Wir setzen es in der Finanzmarktrunde fort während die Commerzbank positiv gestimmt ist. Sie hat Eon von “Hold” auf “Buy” hochgestuft und das Kursziel von 8,70 auf 10,90 Euro angehoben. Dies geht aus einer  Studie des Instituts hervor. Der Versorger dürfte von einem höheren Barmittelzufluss aus seinem Kerngeschäft und einem möglicherweise überraschend hohen Verkaufspreis für seine Beteiligung Uniper profitieren. Die Verschuldung sinke zunehmend, was Spielraum für höhere Dividenden und Wachstum eröffne.

Der DAX bewegte sich in der letzten Handelswoche deutlich nach oben und durchbrach am Freitag seit 3 Monaten wieder die Marke von 12.800 Punkte. In unsere Produktauswahl haben wir neu den Call DL9481 auf den DAX aufgenommen, wer mit einer Korrektur zur neuen Handelswoche rechnet, greift zum Turbo-Bear CY3YCS. Weiter ergänzen die Inliner HW2WJ9HU9UA4 und HW4492  mit reichlich Abstand zu den Barrieren unsere Auswahl auf den wichtigsten deutschen Aktienindex. Was sonst noch so los war in der letzten Handelswoche, analysiert Martin Huber für die Börse München.


Favorit zum Montag ist ein EuroStoxx-Bonus PR78AT mit verantwortbarem Risiko, ebenso der Discount-Call PR41KZ. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im September von 115,9 auf 115,2 Punkte gefallen. Dennoch steht er weiterhin in der Nähe seines Rekordhochs von August. Der jüngste Rückgang sendet damit entgegengesetzte Signale zu dem Ende vergangener Woche veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für Deutschland, welcher eine nochmalige Stimmungsverbesserung angezeigt hatte. Der Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex ging sowohl von der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage, als auch vom Subindex für die Geschäftserwartungen in den kommenden sechs Monaten aus.


In Letzterem dürften sich Sorgen der Unternehmen hinsichtlich der jüngsten Euro-Aufwertung widerspiegeln. Trotz des Rückgangs im September lässt das ifo-Geschäftsklima auf dem aktuellen Niveau weiterhin keine Bedenken bezüglich einer konjunkturellen Abkühlung in Deutschland aufkommen.


Neue Hoffnungen auf Steuererleichterung in den USA

USA_NewYork_BörseDie Bekanntgabe von ersten Details zur geplanten Steuerreform der Trump-Administration ließ die Hoffnung auf Steuererleichterungen in den USA wieder aufkeimen und die Rendite 10-jähriger US-Treasuries im Wochenverlauf von 2,21 Prozent auf 2,31 Prozent steigen. Unterstützt wurde der Anstieg durch die Aussage von US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen in Cleveland, dass die aktuell gedämpfte US-Inflation kein Hinderungsgrund für weitere geplante Zinserhöhungen der Fed sei. 10-jährige Bundesanleihen zogen in der Folge ebenfalls von 0,40 Prozent auf 0,45 Prozent an.


Neu in unserer Produktauswahl finden interessierte Anleger den Euro/Dollar Call-Optionsschein SE7WXD sowie den Turbo-Bear VZ7NH3. Auf den S&P500 haben wir den Put DL5HLH aufgenommen. Auch interessant: der Reverse Bonus-Cap VL2ZUH. Günstig handeln können Sie die oben genannten Papiere über die Börse gettex.


DAX gibt sich entspannt nach der Wahl

Entspannt hat der deutsche Aktienmarkt zu Wochenbeginn auf die hohen Verluste der Großen Koalition und den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl reagiert. Der DAX drehte nach anfänglichen Verlusten schnell wieder ins Plus. Im weiteren Wochenverlauf konnte er nochmals zulegen. Haupttreiber der positiven Entwicklung waren die Beruhigung des Nordkorea-Konflikts sowie die Bekanntgabe erster Details der von US-Präsident Donald Trump geplanten Steuerreform.


Börse_Juni2015_1Nach dem jüngsten Kursanstieg des DAX, welcher auch von einem wieder erstarkten US-Dollar profitierte, notiert dieser nun auf dem höchsten Stand seit drei Monaten. Am US-Aktienmarkt profitierten Finanzwerte von der Aussicht auf ein höheres Zinsniveau in den USA. In Japan sorgte die Ankündigung von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe vorgezogene  Neuwahlen noch im Oktober dieses Jahres durchführen zu lassen für zusätzliche Impulse an den Börsen. Die Aussicht auf weitere Zinsschritte der US-Notenbank Fed veranlasste Anleger bei Schwellenländern hingegen zu Gewinnmitnahmen.


Angebotsrisiken beim Öl

Im Wochenverlauf ist der Brent-Preis auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren gestiegen. US-Rohöl kostet deutlich weniger, hat in den vergangenen Wochen aber ebenfalls kräftig zugelegt. Gründe sind sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite zu finden. Angebotsrisiken sind beispielsweise die Drohung der Türkei, Rohöllieferungen aus dem kurdischen Teil des Irak zu blockieren.


Wird der US-Dollar seine Dynamik fortsetzen?

In der kommenden Woche könnten eine Reihe frischer Konjunkturdaten für neue Impulse an den globalen Börsen sorgen. Mit Spannung bleibt abzuwarten, ob der US-Dollar seine jüngst aufgenommene Dynamik gegenüber den größten globalen Währungen fortsetzen kann, oder es sich bei dem jüngsten Anstieg nur um ein Zwischenhoch gehandelt hat. Die weitere Entwicklung könnte damit besonders den exportorientierten deutschen Unternehmen aus dem Leitindex DAX Impulse verleihen. Darüber hinaus wirft die in Kürze beginnende Berichtssaison für das abgelaufene 3. Quartal 2017 ihren Schatten voraus.


Quelle: Börse München / eigene Recherche



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