Kolumnist: Feingold-Research

EZB – Warten auf die Zinserhöhung




13.06.18 12:26
Feingold-Research

Mit der steigenden Inflationsrate, fragt sich so manch ein Anleger, ob es die EZB nun der Fed nachmachen und einen Zinsanstieg verkünden wird. In Hinblick auf die Sitzung am Donnerstag, wird damit eher nicht gerechnet. Ebenso bleibt fragwürdig, ob Draghi nun wie angekündigt das Anleihekaufprogramm bis September 2018 beenden wird. Wir blicken gespannt auf den Donnerstag. Wer nicht nur zuschauen, sondern auch handeln will, greift zu unserem Handwerkszeug: Turbo-Bull DG9J97 auf den Euro oder den Turbo-Bear TD1NAU.

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Mit Blick auf die anstehende EZB-Sitzung haben die Experten der Allianz Global Investors ihre Einschätzungen in einem kurzen Marktkommentar zusammengefasst:


Was die Verlautbarungen von der EZB-Sitzung im Juni betrifft, so erwarten die Allianz GI-Experten vorsichtigere Töne. Die jüngsten Konjunkturindikatoren haben gezeigt, dass die Verlangsamung des Wachstumstempos im zweiten Quartal 2018 angehalten hat. Das laufende Quartal dürfte das schwächste in den letzten zwei Jahren sein.


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Börse-EZB-DAX3Zwar stieg die Inflationsrate im Mai überraschend auf 1,9 Prozent gegenüber Vorjahr (Kernrate 1,3 Prozent), dies war jedoch hauptsächlich auf einen starken Anstieg der Energiepreise zurückzuführen, die gegenüber Vorjahr um 6,1 Prozent zulegten. Letzteres dürfte den Teuerungsanstieg aus Sicht der Bank relativieren, deren Glaubwürdigkeit aufgrund strukturell niedriger Inflation in den letzten Jahren gelitten hat.


Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB feststellen, dass die Abwärtsrisiken für ihre ökonomische Prognosen zugenommen haben. Dies gilt vor allem auch unter Berücksichtigung der protektionistischen Tendenzen in den USA und wieder aufflammender politischer Risiken in Italien.


Der EU steht hinsichtlich der Fiskaldisziplin und einer Einhaltung von EU-Regeln eine ernste Konfrontation mit der neuen italienischen Koalitionsregierung bevor. Zwar dürfte sich die EZB derzeit noch eines Kommentars enthalten. Gleichwohl werden die Finanzmärkte genau auf die Reaktion der Zentralbank auf Marktbewegungen beobachten, die die Finanzmarktstabilität gefährden könnten. Bislang ist dies jedoch noch nicht geschehen.


Angesichts all dieser Unsicherheiten ist es voraussichtlich aus Sicht der EZB noch zu früh, sich detaillierter zu ihrem Vorgehen bei einem Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik zu äußern – auch wenn das Anleihenkaufprogramm im September dieses Jahres planmäßig ausläuft. In ihrem Basisszenario erwarten die Experten, dass das QE-Programm langsamer – erst im Dezember 2018 – auslaufen wird. Zu einer ersten Zinserhöhung dürfte es im zweiten Halbjahr 2019 kommen.


Quelle: Allianz GI, eigene Recherche



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