Kolumnist: Miningscout.de

EV- und Batteriemetallprofiteur in den Startlöchern – Lomiko Metals: Top-Graphitprojekt vor Neubewertung




12.11.20 13:40
Miningscout.de

Die Goldsuche verheißt traditionell edlen Glanz, bei Lithium oder Vanadium horchen Tech-Begeisterte auf. Aber Graphit? Die mattschwarz glänzende Kohlenstoffvariante scheint auf den ersten Blick ein unspektakulärer Bodenschatz zu sein. Doch weit gefehlt: Tatsächlich handelt es sich bei Graphit um einen der Top-Rohstoffe, ohne den die Wachstumsmärkte Elektromobilität und Batterieforschung nicht funktionieren würden. Die Preise für Flocken-Graphit steigen an, nicht zuletzt deshalb, weil Top-Produzent China aus Gründen des Eigenbedarfs weniger exportiert. Es müssen folglich neue Quellen erschlossen werden. Lomiko Metals Inc. (TSX-V: LMR, WKN: A2DJKB; ISIN: CA54163Q409) aus Kanada ist dabei, in der Produktionskette nachzurücken. In Québec wartet ein erfolgversprechendes Projektareal darauf, näher untersucht zu werden.


Lomiko Metals, ein Explorationsunternehmen aus British Columbia, Kanada, konzentriert sich auf die Entdeckung und Erschließung von Mineralien, die von Nutzen für nachhaltige Energielösungen sind. Aktuell fokussiert das Unternehmen sich diesbezüglich auf Graphit und befindet sich auf dem Stand der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung. Das Primärprojekt „La Loutre“ soll von einer historischen zu einer aktualisierten und verbesserten Ressource überführt sowie eine Wirtschaftlichkeitsschätzung entwickelt werden.


Mehr als Bleistift-Minen: Graphit als kritischer Rohstoff

Bei Graphit handelt es sich um eine der natürlichen Formen von Kohlenstoff. Das Material kommt in der Natur in Form von Flocken und Körnern in kohlenstoffreichem, metamorphem Erz und in Adern, etwa in Pegmatit vor.


Das alltäglichste Anwendungsbeispiel sind höchstwahrscheinlich Bleistifte.  Graphit kann aber noch viel mehr. Es ist hitzebeständig und kommt daher beispielsweise als feuerfestes Material in der Stahlindustrie zum Einsatz. Als Trockenschmiermittel wird es dort verwendet, wo keine Flüssigkeiten nutzbar sind. Vor allem aber hat es hervorragende strom- und wärmeleitende Eigenschaften, unverzichtbar für die Anoden in Lithium-Ionen-Batterien.


Der derzeit attraktivste Absatzmarkt für Graphit ist folgerichtig die Energiespeicher-Industrie, insbesondere im Hinblick auf die Elektromobilität. Etwa sechzehn Prozent der Graphitproduktion wird von der E-Mobilität abgenommen. Dort ist eine bedeutende Entwicklung in Sicht:  voraussichtlich 2022 ist ein Zeitpunkt erreicht, an dem Elektroautos zu vergleichbaren Preisen verfügbar sein werden wie Verbrenner. Damit werden sich der Absatz (und damit der Graphitbedarf) rasant erweitern.


Allerdings stellt die Batteriebranche auch besondere Anforderungen an die Reinheit des Materials. Sphärische Premium-Flocken in einer Größe von 15 Mikron sind bis zu 2.800 USD per Tonne wert. Die Graphitpreise haben sich in den vergangenen Jahren verdoppelt.



Abb1: Preiskategorien bei Graphit, Quelle: Lomiko Metals


Für eine EV-Batterie wird fünfzehnmal mehr Graphit als Lithium benötigt; allein in einem Tesla sind 92 Kilogramm Graphit enthalten. Graphit ist also ein Stoff, der eine ganz bedeutende Rolle für nachhaltige Energien hat,  ein kritisches Element, zu dem es keine wirtschaftlichen Alternativen gibt.  Die steigende Nachfrage führt zu einem stabilen Aufwärtstrend.


Doch der Graphitmarkt ist im Wandel. Der ehemalige Top-Exporteur China hatte bereits in der Vergangenheit weniger Graphit ausführt, da sich der Inlandsbedarf rapide erhöht. Um eine wirtschaftliche Unabhängigkeit von chinesischen Exporten zu erzielen, sind namentlich die USA bestrebt, eine von China unabhängige Versorgung für Nordamerika zu etablieren.


All das bietet  kanadischen Firmen wie Lomiko Metals äußerst interessante Marktperspektiven.



Abb2: prognostische Zunahme des Graphitbedarfs, Quelle: Lomiko / Bloomberg


Lomiko Metals: Engagement für Zukunfts-Rohstoffe

Lomiko Metals aus Surrey, Kanada ist kein Newcomer aus dem Nichts:  Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 1987 als Lomiko Resources Inc., damals als Gold- und Lithium-Explorer. Die Umfirmierung zu Lomiko Metals erfolgte im Herbst 2008. Der allgemeine Geschäftsgegenstand ist die Suche nach Graphit-, Zink-, Silber- und Goldvorkommen zur Entwicklung von Rohstoffprojekten in Kanada. Seit 2014 ist Graphit der zentrale Geschäftsinhalt.


Lomiko Metals hat sich in den letzten Jahren zum  Ziel gesetzt, elementarer  Teil der Lieferkette für Graphit als Batteriematerial zu werden. Ein Explorationsareal in Kanada gibt es bereits: Zu 80 Prozent ist Lomiko Metals an der Liegenschafte La Loutre teilhaftig. Außerdem bestehen lukrative Verbindungen zu Unternehmen, die Graphit erforschen und verwenden.


Im Sommer hatte Lomiko Metals  mit Promethieus Technologies Inc. (einem Frühphaseninvestor für Zukunftstechnologien) eine Vereinbarung zum Verkauf seiner 100-prozentigen Tochter „Lomiko Technologies“ angestoßen. Lomiko Technologies ist zu 40 Prozent an Graphene ESD Corp beteiligt; das ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das Super-Kondensator-Technologie auf Graphen-Basis entwickelt. Daneben bestehen weitere 18,5 Prozent Beteiligung an SHD Smart Home Devices (einem Entwickler von energiesparenden Gebäudeautomations- und Sicherheitsprodukten aus Toronto).


Die Rede ist von einem  Verkaufserlös von 1,24 Millionen CAD zuzüglich der Rückerstattung verschiedener Kosten in der Höhe von 0,19 Millionen CAD. Der finale Abschluss dieses Deals ist im ersten Halbjahr 2021 zu erwarten.


La Loutre: Vielversprechende Bodenwerte

Das derzeit einzige Lomiko-Projekt La Loutre befindet sich im Süden der kanadischen Provinz Québec. Das Areal umfasst insgesamt 42 Liegenschaften auf einer Gesamtfläche von 25,09 Quadratkilometern. Das Projekt ist durch eine erst im vergangenen Jahr angelegte Straße erreichbar und liegt nur 192 Autobahnkilometer vom Hafen in Montreal entfernt.


Besonders spannend: Nur 53 Kilometer entfernt befindet sich die derzeit einzige produzierende Graphitmine Nordamerikas: Lac Des Îles, betrieben von Timcal, einem Unternehmen des französischen Konzerns IMERYS. Größe und Gehalt von La Loutre könnten mit Lac Des Îles durchaus mithalten.


Die ersten Checks auf La Loutre fanden bereits im Jahr 1989 statt. Der bekannte kanadische Explorer Soquem suchte dort damals nach Grund- und Edelmetallen. Durch elektromagnetische Vermessung, Prospektion und geologische Aufklärung entdeckte man mehrere Zonen paralleler Leiter. 1990 wurden Bodenuntersuchungen durchgeführt und bestätigten: In verschiedenen Gesteinsschichten ist Graphit im Boden vorhanden.


Im vergangenen Jahr setzte Lomiko Metals die Exploration mit Bohrungen fort. Identifiziert sind auf La Loutre bisher zwei Hauptziele, die „Battery“ und die „Refractory“-Zone.



Abb3: Projektlage, Quelle: Lomiko Metals


Die Geologie der Lagerstätte

Die Bodenstruktur des Geländes entspricht der Grenville-Orogenese, einer tektonischen Gebirgsbildung zwischen Labrador und Mexiko. Anzutreffende Gesteinsarten sind Quarzfeldspatgesteine (lokal pegmatitisch als grobkörniges Magmagestein), Marmor, Biotitgneis und  Quarzit. Die beiden letztgenannten Gesteine bergen das Graphit; dies ist außerdem in den Scherzonen enthalten. Der Gehalt liegt zwischen einem und zehn Prozent Graphit als Aufbiss in sichtbaren Flocken auf der Oberfläche. Das würde den künftigen Abbau aus einer Tagebaugrube nahelegen.


Kürzlich erfolgte Probenentnahmen und Kartierungen auf dem Gelände bestätigten eine Graphitlagerstätte auf einer Fläche von etwa sieben mal einem Kilometer. In verschiedenen parallelen Zonen zwischen 30 und 50 Metern Breite wurden Graphit-Gehalte von bis zu 22.04 Prozent lokalisiert. In einem weiteren Sektor von zwei mal einem Kilometer entdeckte man verschiedene parallele Zonen mit einer Breite zwischen 20 und 60 Metern und Gehalten von bis zu 18 Prozent Graphit.



Abb4: Fundstellenübersicht auf Le Loutre, Quelle: techn. Bericht von Lomiko Metals


Die ersten Kennwerte

Die Ressource auf dem  La Loutre Projekt wird mit  18,4 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 3,19% beziffert. Das entspricht rund 588.4000 Tonnen Graphit. Abgeleitet wären  das 16,7 Tonnen bei 3,75 Prozent Gehalt mit einem Cut-off-Wert von 1,5 Prozent (624.900 Tonnen Graphit).


Ein Highlight auf dem Projekt sind 4,1 Millionen Tonnen mit 6,5 Prozent angegebenen und 6,2 Millionen Tonnen mit einem abgeleiteten Gehalt von 6,1 Prozent Flockengraphit, ausgehend von einem Grenzwert bei 3 Prozent.


Diese Ressourcenschätzung bezieht sich vorerst nur auf die sogenannte „Battery Zone“ von La Loutre. Nicht enthalten sind bereits 2015 und 2016 verortete Intervalle in der sogenannten „Refractory Zone“. Hier waren jedoch im vergangenen Jahr Bohrungen über fast 3 Kilometer vorgenommen  worden, die teils Grade von mehr als 10 Prozent über eine Streichenlänge von 900 Metern ergaben, etwa 116,9 Meter mit 4,80 Prozent Graphit einschließlich 15,2 Metern mit 18,04 Prozent Graphit, oder 47,3 Meter mit 7,56 Prozent Graphit inklusive einer Strecke von 11,3 Metern mit 17,45 Prozent Graphit. Eine neue Ressource für die Refractory-Zone wird vorbereitet.


Das Gesamtproduktionsziel, das Lomiko Metals für La Loutre anstrebt, liegt bei mindestens 50 Millionen Tonnen zu 5 Prozent Graphit mit einer hochgradigen Zone von 10 Millionen Tonnen zu 10 Prozent im Wert von mindestens 50 Millionen USD. Die Rückgewinnungsrate sollte geschätzt  bei 90 Prozent liegen und sich anteilig aus 30 Prozent großen Flocken, 30 Prozent kleineren Flocken und 40 Prozent feinem Graphit in Marmorgneis zusammensetzen.


Die Produktionskosten

Die Herstellungskosten dürften bei geschätzten Summen von 3,75 USD Bergbaukosten, 9,40 USD Fräskosten und allgemeinen und Verwaltungskosten von 2,11 USD, jeweils bezogen auf eine Tonne Material, liegen. Das ergibt zusammen 15,26 USD pro Tonne Verarbeitungskosten. Für Fehler, Steuern, Abgaben, Infrastrukturen und ähnliche verbundene Kosten sollten maximal 50 USD pro Tonne anfallen. Die geschätzten Kapitalaufwendungen  belaufen sich auf 60 Millionen US-Dollar, wobei diese von der Vorwirtschaftlichkeitsstudie präziser definiert werden als vom National Instrument.


Rund um die Börse: Wertpapiere und Aktionäre

Lomiko Metals hat derzeit ca. 130 Mio Aktien ausgegeben. Gehandelt werden die Aktien an der TSX Venture Exchange (LMR), der Deutschen Börse AG (DH8C), der OTCPK (LMRM.F) und der London Stock Exchange (0V4O). Der Kurs der Aktien lag zum Stichtag 12. November 2020 am Heimatmarkt bei 0,05 CAD.


Die wichtigsten Aktionäre von Lomiko Metals sind die Vorstandsmitglieder A. Paul Gill und Gabriel Erdeyly sowie Sat Samra, der Geschäftsführer von Promethieus. Zusammen besitzen sie 20 Millionen Aktien. Ebenfalls 20 Millionen Aktien befinden sich in freiem Umlauf, der Rest liegt bei institutionellen Investoren. Lomiko Metals finanziert sich über Eigenkapital und verfügt derzeit über eine halbe Million USD an Cashreserven. Das Unternehmen ist schuldenfrei.



Abb. 5: Lomiko Metals Kurentwicklung – 1 Jahr (Quelle: Bigcharts.com)


Ein Blick in die Zukunft: Kurz- und mittelfristige Meilensteine

Ein wichtiges angestrebtes Ziel für Lomiko Metals ist die Inauftraggabe einer vorläufigen ökonomische Studie (PEA) zur Neubewertung des Unternehmens sowie die Erfüllung  des „National Instrument 43-101“. (Dabei handelt es sich um die wichtigste kanadische Richtlinie zur Bewertung von Ressourcen. Eine NI 43-101 bewertete Ressource gilt als nachgewiesen.) Die Vorbereitungen zu diesen Untersuchungen sind in Arbeit. Es sollen voraussichtlich im November ein Ingenieurbüro für 43-101 und die Vorwirtschaftlichkeitsstudie beauftragt und 50.000 USD Kaution aufgebracht werden.  Die Kosten für die Studien liegen bei ungefähr 2 Millionen USD.


Priorisiert ist zudem der Erwerb der verbleibenden 20 Prozent am Flaggschiffprojekt La Loutre. Bis Juni 2021 soll mit der Zahlung von 1,25 Mio. CAD die 100-prozentige Verfügungsgewalt über das Projekt erwirkt werden.


Das Unternehmen konzentriert sich außerdem auf eine  Machbarkeitsstudien und den Abschluss eines technischen Berichts, der bestätigt, dass Qualität und Ausmaß der Mineralisierung in La Loure der von der Mitbewerber-Mine Lac-des-Îles entspricht oder diese sogar übersteigt. Untersuchungen sollen die Qualität der des Graphites bestätigen. Die metallurgischen- und Graphit-Orientierungstests, voraussichtlich im Dezember dieses Jahres, erfordern noch einmal eine Summe von 100.000 USD, für die Entnahme von Sammelproben, terminiert für Juni 2021, werden 200.000 USD veranschlagt.


Für all das hat Lomiko Metals  Berater, darunter Kenmar Securities ernannt, um 40 Millionen US-Dollar Entwicklungsgelder zu generieren. Kenmar bereitet Marketingmaterialien vor, kontaktiert potenzielle Partner und unterstützt Lomiko bei der finanziellen Form und Strukturierung künftiger Transaktionen.


Mittelfristig rechnet man bei Lomiko Metals mit dem Vorliegen der Vormachbarkeitsstudie im Jahr 2022, mit einer Machbarkeitsstudie und der Fertigstellung einer Pilotanlage 2023. Der Abbau könnte, sofern alles nach Plan läuft, bereits 2024 beginnen.


Bergbau in Kanada: Graphit als boomender Bodenschatz?

Lomiko Metals kann seine Explorationsprojekte im Heimatland vor einem sehr sicheren politischen und wirtschaftlichen Hintergrund durchführen. Das Regierungssystem in Kanada ist die parlamentarische Monarchie. Derzeitiger Regierungschef ist Justin Trudeau, gekröntes Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II. Der Bergbau als wichtiges Standbein der kanadischen Wirtschaft wird in seinen Details von den jeweils zuständigen Provinzregulierungen überwacht und reguliert. Dabei hat Québec den Ruf, im ohnehin bergbaufreundlichen Kanada besonders gute Voraussetzungen zu bieten.


Der anteilmäßig wichtigste Rohstoff  im Land ist Nickel; nennenswert sind ferner die Vorkommen von Uran, Kohle, Aluminium und Gold. Was die Produktion von Graphit betrifft, rangiert Kanada derzeit im globalen Ranking auf Platz 5. 2019 betrug der Output laut Statista.de etwa 40.000 Tonnen.


Management, Vorstand, Berater: Ein Team mit Skills und Sachverstand

Ein Team mit reichem Erfahrungsschatz in allen relevanten Bereichen arbeitet bei Lomiko Metals zusammen:


Bei Paul A. Gill, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Lomiko Metals und Lomiko Technologies sowie Direktor von Graphene ESD und Altair Ventures laufen viele Fäden zusammen. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Investitionstätigkeit von Lomiko Technologies in das 3D-Druck und Graphen-Unternehmen Graphene ESD, den Elektronikhersteller Smart Home Devices Ltd. und Promethieus Technologies Inc. Eine wichtige vorangegangene Karrierestation war Norsemont Mining, wo Gill als Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer und Finanzchef in Personalunion bis 2006 das Unternehmenswachstum von einer Eine-Million-USD-Marktkapitalisierung bis zum 512-Millionen-USD Buyout an HubBay Minerals miterlebte.


Finanzvorstand Jacqueline Michael bringt einen Erfahrungsschatz von mehr als 20 Jahren in Finanzen und Administration in das Unternehmen ein. Sie war in den späten Achtzigerjahren Mitgründerin, Vorsitzende und Geschäftsführerin der Softwareentwicklungsfirma Conac Group. Die konnte sie 1997 erfolgreich an die Börse bringen, unter anderem, indem sie bei der Beschaffung von Privatplatzierungsfinanzierungen mitwirkte. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist sie Vorsitzende und Geschäftsführerin verschiedener öffentlicher Unternehmen.


Verwaltungsratsmitglied Julius Galik ist ein versierter Experte für die Entwicklung und Finanzierung von privaten und öffentlichen Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Dieses Know-how gewann er aus seiner Laufbahn als Finanzberater, unter anderem bei PFSL Investments und WFG. Seit 2002 ist der Experte für Finanzmärkte, Sicherheitsbestimmungen und Offenlegungspraktiken mit Start-up-Szenarios der kanadischen Minenexplorationsbranche involviert. Seit 2009 wirkt er als Mitglied des Verwaltungsrats von Lomiko Metals, wo er vor allem mit seinen Vermittlungs- und Verhandlungsfähigkeiten zum Gelingen beiträgt.


Gabriel Erdelyi, ebenfalls Verwaltungsratsmitglied, ist studierter Maschinenbautechniker und erregte durch den Expansionskurs seines Familienunternehmens Aufmerksamkeit: Das Canadian Business Magazine kürte dieses zum am rasantesten wachsenden Betrieb des Landes. 2003 gründete Erdelyi Dieroll Metals Products Inc., heute Branchenführer in der Herstellung von Stanzwerkzeugen für metallverarbeitende Industrie.


Als qualifizierte Person für das La Loutre-Projekt hat der promovierte Geologe Jean-Sébastien Lavallée seinen Platz im Lomiko-Team. Er ist Geschäftsführer der Critical Elements Lithium Corporation und war dort zeitweise Vorstandsvorsitzender. Außerdem ist er Exploration Manager von Canada Strategic Metals, Mitglied des Verwaltungsrats der Québec Mineral Exploration Association und Vizepräsident des Beratungsunternehmens  Consul-Teck Exploration Inc. In den vergangenen Jahren arbeitete er an diversen Explorationsprojekten mit und sammelte einen reichen Erfahrungsschatz an. Zu den bekannten Auftraggebern gehören unter anderem Eloro Resources Ltd., Uracan Resources Ltd., Agnico-Eagle Mines Ltd. und Noranda Minerals Inc.


Fazit – Graphit als Investment-Glanzstück

Lomiko Metals ist dabei, seinen großen Auftritt in der Batterierohstoff-Branche vorzubereiten. Bis dahin lohnt es sich für Anleger, die ihr Portfolio mit zukunftsträchtigen Projekten ergänzen wollen, ein wachsames Auge auf die Kanadier zu halten. Die nächsten wichtigen Eckdaten werden demnächst mit der Durchführung von Vorwirtschaftlichkeitsstudie und dem kanadischen National Instrument 43-101 als wichtigsten Bewertungsstandard der Ressourcen vorliegen. Lomiko Metals überzeugt mit zahlreichen Pluspunkten.


  • Erste Kennzahlen weisen auf attraktives Potenzial des La Loutre-Projekts hin; detailliertere Auswertungen und Studien sind in Arbeit.
  • Infrastruktur und Lage des Projektes sind günstig; hinzu kommt ein modernes und politisch stabiles Umfeld.
  • Die weltweite Nachfrage nach Flockengraphit wird das Angebot 2020 übersteigen und so bald auch nicht wieder nachlassen: weltweit sind 91 Lithium-Ionen-Batteriefabriken in Planung. Die Exploration und Entwicklung von Graphitprojekten ist ein zentraler Beitrag zur chinaunabhängigen Versorgung des Marktes – bei steigenden Kursen.
  • Die Reinheit und Qualität des Graphits aus La Loutre ist exzellent: Hochattraktive Ware für die Batterieindustrie, die besondere Anforderungen an das Material stellt.
  • Die Ressource aus der Battery-Zone wird mit der neuen Ressource aus der Refractory-Zone und der Vorwirtschaftlichkeitsstudie den Projekt- und Unternehmenswert wesentlich erhöhen. Hinzu kommen weitere bekannte, aber noch nicht umfassender untersuchte Mineralisierungsziele auf dem Areal, die eine Verlängerung der Minenlebensdauer ermöglichen könnten.
  • Über Beteiligungen und Töchter wie Lomiko Technologies, SHF Smart Home Devices und Promethieus Technologies Inc. schafft Lomiko Metals clevere Synergien zu Abnehmern.
  • Das vorausschauende Management erkannte bereits 2012 das Zukunftspotential von Graphit und bürgt für strategische Planung und verantwortungsvolle Arbeit zur Schaffung von Shareholder Values auf dem Weg ins High-Level-Segment.
  • Eine Machbarkeitsstudie könnte bereits 2022 vorliegen und die Anlage 2024 in Betrieb gehen – das sind mittelfristig gesehen sehr präzise Planungen.

Lomiko Metals ist damit aktuell trotz aller zugehörigen Risiken der Bergbaubranche als sehr aussichtsreicher Projektentwickler in einer erstklassigen und sicheren Minenjurisdiktion einzustufen. Die Ergebnisse des kommenden Jahres werden zeigen, welche Chancen Lomiko Metals als verlässlicher Partner am Graphitmarkt hat. Interessierte Anleger können auf aktuellem Niveau erste Positionen aufbauen und sollten den kommenden Newsflow gut im Auge behalten.



Toronto: LMR
Frankfurt: DH8C
WKN: A2DJKB
ISIN: CA54163Q409





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