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Kolumnist: Christoph Janß

EURUSD Kurs nimmt Fahrt auf




22.10.14 07:35
Christoph Janß

Der Kurs des EURUSD vollzieht bereits über zwei Wochen eine positive Wandlung. Seit dem 1-Jahres-Low vom 03.10. bei 1,2499 sehen wir eine dynamische Aufwärtstendenz bis auf 1,2887 Dollar. Aktuell testet die Gemeinschaftswährung den Boden des Aufstiegstrends bei 1,2725 Dollar wie bereits am 15. Oktober geschehen. RSI und Stochastik befinden sich noch im überverkauften Bereich. Der MACD zeigt ebenfalls keine eindeutige Richtung an. Im Laufe des Handelstages hatten besser als erwartete Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt in China die Märkte beruhigt. Somit wächst die Wirtschaft im dritten Quartal um 7,3 Prozent und bleibt damit auf einem Niveau von unter acht Prozent welches bereits seit Juli 2012 anhält. China belegte 2013 mit Exporten im Wert von 148 Mrd. den dritten Platz bei den EU-Exporten. Bei den Importen belegt das Land sogar Platz zwei (280 Mrd.). Morgen erhalten wir zusätzliche Daten zum PMI der HSBS Bank, sowie zum PMI in Deutschland. Bei positiven Ergebnissen könnten wir 1,2887 Dollar Marke in Kürze wieder sehen.




EZB beginnt mit ABS Kauf




Die EZB ist fest entschlossen die Wirtschaft in der EU zu stützen. So beginnt die Europäische Zentralbank mit dem Aufkauf von Asset Backed Securities, um die Kreditvergabe in Europa anzukurbeln. Geplant ist eine Laufzeit von zwei Jahren mit einem Volumen von bis zu einer Billion Euro. Insidern zu Folge, wird zusätzlich zum Aufkauf von Länderanleihen aus Südeuropa, über den Erwerb von Unternehmensbonds spekuliert. Der EZB Rat berät darüber im kommenden Dezember. Der Aufkauf könnte frühestens Anfang 2015 beginnen.




Der Druck auf Frankreich wächst




Ein schwacher Euro ist gut für die lahmende französische Wirtschaft, verbilligt er doch die eigenen Ausfuhren und kaschiert den eigenen Reformstau. Während deutsche Unternehmer mit ihren hochwertigen Waren und Nischenprodukten mit einer Euro Aufwertung im Zweifel gut zurechtkommen und die Preise an Ihre Kunden weitergeben, können französische oder italienische Firmen die Preise für Ihre Produkte nicht so einfach erhöhen. Vieler Orts belasten noch immer hohe Kredite die Unternehmen im Süden Europas und regide Arbeitsgesetze erschweren es zusätzlich, die laufenden (Herstellungs)Kosten effektiv zu drücken.




Nordeuropa und Deutschland wettbewerbsfähiger




Auf der anderen Seite hat der Norden Europas und insbesondere Deutschland kontinuierlich an seiner Wettbewerbsfähigkeit gearbeitet und Kosten gesenkt. Wann Frankreich Reformen umsetzten will ist ungewiss. Mit über 100 Mrd. Euro pro Jahr war Frankreich 2013 Deutschlands größter Handelspartner – noch vor den USA.Auch die Defizitquote des Landes ist ständiger Streitpunkt innerhalb der EU. Selbst Italien, Frankreichs letzter Verbündeter, lenkt ein und nimmt ungeliebte Umgestaltungen in Angriff. Die Forderung des französichen Finanzministers Sapin, man wolle sparen wenn Deutschland im Gegenzug 50 Mrd. investiert, sorgte heute bereits für Kritik. Nur Premierminister Valls scheint sich als einziger französischer Politiker der ernsten Lage bewusst zu sein.




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EURUSD, 1 Stunde, 03.10.-21.9.




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Ihr Christoph Janß


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