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Kolumnist: Bernd Niquet

Deutschland in der Nacht




06.10.18 09:49
Bernd Niquet

Wahrscheinlich denke ich zu viel über unser Land nach, denn ansonsten würden mich sicherlich nicht so schlimme Träume verfolgen wir dieser hier von neulich:

Da sitze ich ganz gemütlich auf meinem Balkon, als ich plötzlich sehe, dass der Clanchef Arafat Abou-Chaker bei uns im Haus einzieht. Ich bekomme totale Angst, als er mit seinem Sportwagen und seinen Begleitpersonen vorgefahren kommt.


Ich entschließe mich daher, sofort meine Wohnung zu kündigen. Leider komme ich nicht sofort aus dem Vertrag heraus, ich brauche ja auch noch eine neue Wohnung, doch der Zwerg, der mir die Wohnung vermietet hat, zwingt mich, für neue Interessenten Besichtigungen zu machen.


Da erlebe ich dann lauter richtig liebe Menschen, die sich wahnsinnig über die Wohnung freuen und sie gerne haben möchten. Ein Mann fragt, wer denn sonst hier noch wohne, und der Zwerg antwortet, eine Familie mit einem kleinen Kind. Der Mann lacht.


Auch sonst sagt der Zwerg nichts von allem, was hier im Argen liegt, sondern redet nur von den guten Dingen. Und ich staune, wie unkritisch die Leute das alles aufnehmen.


Nachher denke ich: Im Grunde genommen ist es heute noch genauso wie unter Hitler: Eigentlich hätte ich intervenieren und etwas sagen müssen, doch ich habe es nicht getan. Ich habe geschwiegen. Denn hätte ich den Mund aufgemacht, dann hätte der Zwerg mich nach Plötzensee geschickt, wo ich sofort am Galgen gelandet wäre.


Schweißgebadet bin ich aufgewacht. Wie schön, dass das nur ein schlechter Traum war.


So etwas ist doch in der Realität nicht möglich. Niemals!




Bernd Niquet





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