Kolumnist: Feingold-Research

Deutsche Bank – Stimmung hellt sich auf




18.05.17 09:01
Feingold-Research

In unserem ersten Teil zur Deutschen Bank hatten wir thematisiert, dass die Deutsche Bank Marktanteile verloren hat und nun mit einer besseren Kapitalausstattung allmählich das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen muss. Trotzdem lohnten sich Investments bei der Bank zuletzt und mit dem Capped Bonuspapier CY2YWM, dem Discount-Call PR47P6 und dem Discountzertifikat DGV8YN fahren Anleger selbst bei einem Seitwärtstrend Renditen zwischen 5 und 25 Prozent ein. Das kann sich sehen lassen, die immer noch recht hohe Volatilität der Aktie macht diese Produktinvestments attraktiver als die Aktie selbst.

Zudem hellen sich mit der Rekordfahrt beim DAX und am weltweiten Aktienmarkt die Perspektiven für die Deutsche Bank aber zusehends auf, gerade weil sie so stark abhängig ist vom Investmentbanking. So dürfte das Geschäft mit Börsengängen und Kapitalerhöhungen, sowie mit Fusionen und Übernahmen zunehmen. Gleichzeitig könnte die zunehmende Volatilität am Anleihenmarkt in einem Umfeld steigender Zinsen für ein höheres Handelsvolumen sorgen.


Deutsche
        Bank_ Frankfurt_Börse_8Cryan wird das sich aufhellende Umfeld nutzen, um den Börsengang der Vermögensverwaltungssparte Deutsche Asset Managment voranzutreiben. Die Vorbereitungen dazu verliefen „vielversprechend“, sagte Cryan. Im vergangenen Quartal hatte die Sparte Nettozuflüsse von fünf Mrd. Euro verbucht. Große Erwartungen setzt Cryan auf den erfahrenen Citigroup-Manager James von Moltke, der im Juli den Posten des Finanzchefs bei der Deutschen Bank übernehmen wird. In dem Umfeld sehen Investoren darüber hinweg, dass Cryan angekündigt hat, die harte Kernkapitalquote werde bis zum Jahresende auf rund 13 Prozent sinken. Verantwortlich dafür wäre ein Anstieg der Risikogewichteten Aktiva, wenn sich die internationalen Bankenregulierer im Baseler Ausschuss auf eine Verschärfung der Bilanzierungsregeln einigen würden.


Seitdem der DAX am 13. April kräftig nach oben drehte, hat die Aktie der Deutschen Bank noch viel stärker zugelegt. Denn wenige Tage danach hatten die Zinsen in den USA und Deutschland den Boden erreicht und waren deutlich angezogen. Damit verbessern sich die Perspektiven für den Zinsüberschuss der Deutschen Bank allmählich. Das Papier belegt mit einem 2018er-KGV von 9,1 den fünften Platz unter den am niedrigsten bewerteten DAX-Aktien. Gleichzeitig liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) aber bei lediglich 0,39 und zeigt die hohe Skepsis der Investoren gegenüber der künftigen Profitabilität der Deutschen Bank. Sollte die Rekordfahrt am weltweiten Aktienmarkt weitergehen und die Zinsen ebenfalls noch steigen, könnte das Papier weiter am Turnaround arbeiten.


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