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Kolumnist: Feingold-Research

Deutsche Bank, RWE und Thyssen – nervös wie lange nicht…




05.02.18 08:10
Feingold-Research

Die Aktienmärkte kippen nach Süden. Von vielen Investoren wurde die Bewegung längst erwartet. In der vergangenen Woche war es soweit. Als Bild war dennoch zweigeteilt. Während die US-Barometer auf Wochensicht nur leichte Verluste verbuchten, mussten europäische Aktienindizes – allen voran der DAX – deutlich Federn lassen. Anleger, die in den kommenden Tagen bei günstigen Kursen zugreifen möchten, nehmen den Capped-Bonus HW9BHD auf den DAX. Wir rechnen nach einem schwachen Wochenstart mit einer scharfen Erholung – hierzu eignet sich der Turbo-Bull TD739Y

Katalysator dieser Bewegung war zum einen der Rentenmarkt. Seit Jahresbeginn stieg die Renditen langfristiger Staatsanleihen um rund 35 Basispunkte auf den höchsten Stand seit April 2014. Die Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen nach der US-Notenbanksitzung in der abgelaufenen Woche wurden mehrheitlich so gedeutet, dass eine Zinserhöhung auf einen der nächsten Sitzungen durchaus wahrscheinlich erscheint. Starke Wirtschaftszahlen aus der Eurozone setzen derweil die europäische Notenbank zunehmend unter Druck, die Nullzinspolitik in absehbarer Zeit zu beenden. Die Marktteilnehmer haben ein solches Szenario zu einem gewissen Grad bereits eingepreist. So stieg die Rendite von deutschen Bundesanleihen inzwischen auf 0,74 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Ende 2015.


Störfeuer kam allerdings auch von Unternehmensseite. Teils drückten schwache Ergebnisse wie bei der Deutschen Bank und Schaeffler. Teils blieben Daimler, Siemens, Siltronicsund zahlreiche weitere Konzerne für das laufende Geschäftsjahr vorsichtig und nahmen einigen Optimisten den Wind aus den Segeln. Die steigende Zinsen, gemischten Ergebnisse sowie der starke Euro/Dollar-Kurs machen Anleger nervös. Der Volatilitätsindex für den DAX®, der VDAX® new stieg im Wochenverlauf um mehr als vier Prozentpunkte auf über 18. In der kommenden Woche stehen erneut zahlreiche Unternehmensdaten an. Zudem stehen Wirtschaftsdaten aus China im Fokus.


Unternehmen im Fokus

Zu den größten Wochenverlierern im DAX® zählten die Aktien von Deutsche Bank, RWE und Thyssenkrupp. Die Aktie von ProSiebenSat.1 konnte gegen den Trend zulegen. Bei den Nebenwerten mussten Bilfinger, Nordex, Morphosys, Salzgitter und Schaeffler deutlich Federn lassen.


Nächste Woche kommt der Datenreigen in Fahrt. Aus Deutschland melden unter anderem Commerzbank, Heidelberger Druck, Münchener Rück., Osram und Wacker Chemie. Bei den Europäern stehen unter anderem BP, Intesa Sanpaolo, L’Oreal, Rio Tinto, Sanofi, Société Générale, Total und Voestalpine im Fokus und in den USA melden General Motors, Tesla und Walt Disney Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr.


Kommende Woche wird zudem der Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer VDMA Zahlen zum Auftragseingang im Dezember melden.


Wirtschaftsdaten
  • 5.2.: China – Caixin PMI Services für China
  • 5.2.: Europa – Markit Composite Einkaufsmanagerindex Euro-Zone Januar,
  • 6.2.: USA – Handelsbilanz, Dezember
  • 8.2.: China – Außenhandel, Januar
  • 8.2.: USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 3. Februar
Charttechnischer Ausblick: DAX®

Widerstandsmarken: 12.950/13.140 Punkte


Unterstützungsmarken:  12.500/12.560/12.750/12.840 Punkte


Der DAX® gab heute erneut kräftig nach und tauchte zeitweise auf 12.800 Punkte ab. Zwischen 12.750 und 12.850 Punkten findet der Index eine breite Unterstützungszone. Hier bietet sich durchaus die Chance auf einen Rebound bis 13.000/13.140 Punkte. Kippt der DAX® unter 12.750 Punkte droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis 12.560/12.650 Punkte.


DAX® in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden) Betrachtungszeitraum: 25.08.2017 – 02.02.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche) Betrachtungszeitraum: 03.02.2013 – 02.02.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Quelle: Onemarkets



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
10,536 € 10,37 € 0,166 € +1,60% 21.09./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005140008 514000 17,13 € 8,76 €
Werte im Artikel
21,00 plus
+2,94%
10,54 plus
+1,60%
12.431 plus
+0,85%
135,49 plus
+0,17%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
10,50 € +0,77%  21.09.18
München 10,538 € +1,72%  21.09.18
Xetra 10,536 € +1,60%  21.09.18
Berlin 10,498 € +1,31%  21.09.18
Hamburg 10,51 € +1,08%  21.09.18
Stuttgart 10,50 € +0,96%  21.09.18
Hannover 10,43 € +0,79%  21.09.18
NYSE 12,34 $ +0,73%  21.09.18
Düsseldorf 10,426 € +0,29%  21.09.18
Frankfurt 10,50 € +0,27%  21.09.18
  = Realtime
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