Kolumnist: Feingold-Research

Daimler, BMW und VW – Grund für Optimismus




12.09.17 07:35
Feingold-Research

Deutschland geht es gut. Das zeigt sich nicht nur in den konjunkturellen Kennzahlen, oder im Kanzlerduell, bei dem der Arbeitsmarkt eine absolute Randnotiz darstellte, sondern auch in den Absatzzahlen der Autobauer. Obwohl Daimler, BMW und VW zuletzt in der Kritik standen, konnte Daimler am Mittwoch neue Bestwerte vorlegen und damit das Börsencomeback der Branche möglicherweise beschleunigen. In unserer Produktauswahl finden interessierte Anleger den Turbo TD74C0 und den Inliner HW3ZCC auf Daimler. 

Besonders die Absatzzahlen der Oberklasse Limousine S-Klasse sowie der SUVs GLC und GLA überzeugten. Damit schlägt sich der von manchem Experten prophezeite Wandel der Mobilität in den Absatzzahlen nicht nieder. Aktionäre dürfen daher hoffen, dass sich der Branchenwandel erfolgreich vollziehen lässt. Ähnlich optimistisch ist man auch beim US-Analysehaus Bernstein Research mit einem Kursziel von 85 Euro für die Daimler-Aktie – mehr als 40 Prozent Potenzial.


Mercedes_DaimlerInteressant ist die Begründung: Da die Politik und die Kapitalinvestoren an die Zukunft von Elektrofahrzeugen glaubten, dürften die traditionellen Autobauer nicht noch länger zögern, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie. Die Premiumhersteller müssten sich am schnellsten bewegen und könnten dies aufgrund höherer Bruttomargen auch. Daimler sei dabei am aktivsten und am besten positioniert.


Diesel wird abgelöst

Der zunehmende Optimismus ist zum Teil auch auf den Umgang der Politik mit der Autobranche zurückzuführen, die von ihr mit Samthandschuhen angepackt wird, wohlwissend, dass die Autobauer der wichtigste Bereich im verarbeitenden Gewerbe ist. Sie setzen mehr als 400 Milliarden Euro im Jahr und haben rund 800.000 Beschäftigte.


Mercedes_iaa_4 DaimlerAuch wenn VW den Dieselskandal losgetreten hat, weiß man um die Brisanz dieses Themas, da sie alle Hersteller betreffen wird. Von Softwareupdates für manipulierte Diesel oder gar Ersatzmotoren abgesehen, haben sich die Verkäufe für die Dieselfahrzeuge in den vergangenen Jahren bereits merklich abgeschwächt. Betroffen war vor allem der europäische Markt, da in den USA und China Dieselfahrzeuge nur einen geringen Marktanteil hatten. In Europa gingen die Marktanteile bereits vor den Skandalen merklich zurück, in Deutschland sanken sie von etwa 48 Prozent im Jahre 2012 auf aktuell rund 41 Prozent. Sollte es tatsächlich zu Fahrverboten kommen, dürfte dieser Trend anhalten.


In unserer Produktauswahl finden Sie weitere interessante Anlageideen auf Automobilhersteller, beispielsweise den Turbo TD78GX auf BMW (Bären greifen zum Papier CW7EGG) sowie den Call Optionsschein CD0VGY und den Turbo HU6PSJ auf VW. Günstig handeln können Sie diese und weitere Papiere beim Online Broker DEGIRO.



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