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Kolumnist: Feingold-Research

Daimler, Apple, BASF – Einstiegschance oder weiterer Absturz?




08.02.18 10:13
Feingold-Research

In den vergangenen Tagen stürzten die Aktienmärkte nach einem tollen Jahresauftakt kräftig ab. Die Gründe sind vielfältig und sind vor allem auf der Zinsseite zu suchen.  Die Zinsangst geht um. Bis auf 2,88 Prozent sind die zehnjährigen Renditen in den USA angestiegen und hierzulande ging es auf 0,77 Prozent. Aktuell notieren die Renditen etwas niedriger, dennoch schichten Anleger in Anleihen um, denn sie sind auf dem aktuellen Niveau wieder deutlich attraktiver geworden. Zum ersten Mal seit der Finanzkrise ist das BIP-Wachstum in den USA höher als die Arbeitslosenrate.

Das sorgt für Inflationsdruck und lässt die Zinsen steigen. Erlebt der Aktienmarkt die gefürchtete Zinswende? In den USA sind die zehnjährigen Renditen ans obere Ende des seit 40 Jahren währenden Abwärtstrends gekommen, ein nachhaltiger Ausbruch über die drei Prozent könnte den steigenden Zinstrend verstärken. Das würde die hochverschuldete US-Wirtschaft sicher nicht kalt lassen und so ruhen die Hoffnungen auf eine US-Notenbank, die rechtzeitig gegensteuern wird. Die robuste US-Wirtschaft soll sicherlich nicht durch starke Leitzinsanhebungen abgewürgt werden.


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Anleger schlagen zu

Einen Vorgeschmack auf mögliche Turbulenzen gab es in den vergangenen Tagen als der Dow nahe dem Rekordhoch an einem Tag in der Spitze fast 1.600 Punkte verloren hat – auch wieder ein Rekord, aber eben negativer Natur. War das nun ein Auftakt zu einer größeren Korrektur oder eine dieser seltenen günstigen Einstiegsgelegenheiten seit der Finanzkrise? Die Ratschläge fallen sehr unterschiedlich aus. Morgan Stanley zum Beispiel meint, die Korrektur solle nicht gekauft werden. Doch hielten sich Anleger zunächst nicht und schlugen auf dem niedrigen Niveau zu. DAX und Dow wurden so gestützt und die sehr niedrigen Indikationen der Nacht waren vergessen. Bei zahlreichen Brokern wie Degiro, ActivTrades oder flatex und an diversen Handelsplätzen wie zum Beispiel gettex oder eToro, um nur einige zu nennen, war daher auch die Hölle los – fast markets eben.


Gründe für den Absturz


Börse_DAX_Bär_SymbolDie hohe Bewertung am US-Aktienmarkt ist ein weiterer Grund für den Absturz, der den Dow im bisherigen Wochentief bis auf 23.706 Punkte katapultierte. Zudem waren Anleger in den vergangenen Tagen sehr sorglos. Der von vielen Profis vielbeachtete Skew-Index für die US-Indizes, der Ende Januar auf rund 118 Punkte gefallen ist, zeigt ein sehr niedriges Niveau an und damit eine hohe Sorglosigkeit im Umfeld der US-Aktienrekorde. Mit anderen Worten: das besonders niedrige Skew-Niveau zeigte, dass sich viele Anleger nicht gegen starke Turbulenzen abgesichert haben, ein hohes Niveau von 140 Punkten und mehr zeigt eine hohe Absicherungstätigkeit. Die extremen Notierungen werden von Profis als Kontraindikator genutzt. Außerdem war in den vergangenen Wochen der Short-Vola-Trade einer der am stärksten eingegangenen Handelsgeschäfte. Anleger haben trotz der bereits niedrigen Volatilitätsniveaus der vergangenen Monate eine weiter sinkende Vola erwartet. So lag der VDAX-New monatelang unter seinem langfristigen Durchschnitt von rund 19 Punkten. Nun hat sich das Blatt aber gewendet und der VDAX-New liegt deutlich oberhalb der 20 Punkte-Marke. Dadurch sind vor allem Seitwärtsprodukte attraktiv geworden, etwa das Capped Bonuspapier mit der WKN PR77X7 auf den DAX oder den Discounter HW9M52.


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Unter den Aktien lassen sich ebenfalls gute Konditionen finden, wie mit dem Capped-Bonus DM8KZG auf Daimler oder CY7CL9 auf BASF. Der Vorteil der Produkte liegt im Puffer nach unten, die weitere Kursverluste zum Teil abfedern.


Ob die Erholung an den Aktienmärkten weiter geht, dürfte sicherlich davon abhängen, wie sich die Zinsen entwickeln. Die aktuelle Flucht in Sicherheit hat die Renditen sinken lassen – ein erster Schritt für eine weitere Beruhigung.



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
186,98 $ 188,36 $ -1,38 $ -0,73% 24.05./17:24
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0378331005 865985 190,37 $ 142,20 $
Werte im Artikel
119,89 minus
-0,40%
118,67 minus
-0,43%
186,99 minus
-0,73%
87,04 minus
-0,81%
65,05 minus
-3,03%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
159,79 € -0,69%  17:35
Berlin 160,85 € +1,55%  08:00
Hamburg 161,04 € +1,28%  08:10
Hannover 160,75 € +1,15%  08:03
München 160,86 € +1,04%  15:01
Xetra 159,56 € +0,93%  17:23
Düsseldorf 159,15 € +0,16%  17:06
Frankfurt 159,35 € -0,30%  17:17
Stuttgart 159,46 € -0,67%  16:38
Nasdaq 187,01 $ -0,72%  17:23
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