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Kolumnist: Daniel Schäfer

Der DAX röchelt unter den Abgasen von VW




29.09.15 16:08
Daniel Schäfer

Auch in dieser Woche hat sich die Abgaswolke von VW kein Stückchen aufgehellt und zieht den deutschen Leitindex weiter in die Tiefe. Zeitweise notierten die Vorzugs-Aktien der Wolfsburger Autobauer unter 100€ und ein Ende der Talfahrt ist momentan nicht seriös zu prognostizieren. Zu unsicher sind die Zahlungen abzuschätzen, die sich aus den zu erwartenden Strafen, den Schadensersatzforderungen und den Kosten für Rückrufaktionen und Umrüstung der Fahrzeuge ergeben. Ganz abgesehen vom Imageverlust für den seit jüngster Zeit größten Automobilhersteller der Welt. Ob die 6,5 Mrd. Euro ausreichen werden, die die Wolfsburger für Strafzahlungen zurückgestellt haben, bleibt abzuwarten.


Unter den Problemen Volkswagens hat die komplette Automobilbranche zu leiden, obwohl es bislang keinen Beleg für Manipulationen außerhalb des Volkswagen-Konzerns gegeben hat. Dennoch werden BMW, Daimler und auch der Zulieferer Continental in Sippenhaft genommen und reagieren mit Abschlägen. Dies belastet den deutschen Leitindex stark, denn immerhin liegt die Gewichtung der Automobilwerte bei rund 17 Prozent im DAX und hat somit einen starken Einfluss auf die Wertentwicklung des Index.


Schweiz ermittelt gegen Deutsche Bank


Aber nicht nur der Automobilsektor sorgt für schlechte Stimmung auf dem Frankfurter Parkett, auch die Deutsche Bank steht wieder im negativen Rampenlicht. So wurde bekannt, dass in der Schweiz Ermittlungen wegen des Verdachts illegaler Absprachen im Handel mit Edelmetallen gegen das Frankfurter Geldhaus eingeleitet wurden. Die Aktie gab daraufhin rund 3 Prozent nach.


Konjunkturdaten ab Wochenmitte


Auch aus Asien gibt es noch keine Stimmungsaufheller. Am Donnerstag rückt deshalb die Veröffentlichung des chinesischen Einkaufsmanagerindex in den Fokus. Marktbeobachter erwarten aber auch hier einen leichten Rückgang. Bereits am Mittwoch werden Konjunkturdaten aus Japan erwartet.


Zum Wochenende könnte sich die Laune der Börsianer aber wieder etwas verbessern, wenn die US-Arbeitslosenzahlen veröffentlicht werden. Prognosen zufolge wird mit einer Schaffung von ca. 200.000 Stellen gerechnet. Auch wenn diese Zahlen erreicht werden, bleibt allerdings abzuwarten, ob sich der deutsche Leitindex im Sog der positiven Meldung mitziehen lässt oder ob die Nachwehen aus dem Skandal um den wichtigsten deutschen Industriezweig doch schwerer wiegen.


Der DAX wird also für Anleger auch in nächster Zeit äußerst spannend sein. Und mit den Long/Short-DAX-Strategien, wie sie bei United Signals zu finden sind, können Anleger sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren. Schließlich liegt in der Marktbewegung das meiste Gewinnpotential, auch und gerade dann, wenn eine Wolkendecke auf die Stimmung drückt.






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