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Kolumnist: Cornelia Frey

DAX legt Kurssprung hin




03.12.18 14:18
Cornelia Frey

Euwax                                

Am Montag ist die Erleichterung auf dem Parkett greifbar und die Aktienkurse starten mit ordentlichem Rückenwind in den Handel. Mehr als 200 Punkte springt der DAX nach oben und hat damit die Marke von 11.500 Punkten wieder überwunden.

Für gute Laune sorgt der „Waffenstillstand“ den US-Präsident Donald Trump und Chinas Ministerpräsident Xi Jinping auf dem G20-Gipfeltreffen geschlossen haben. Für 90 Tage verzichten die USA auf Zollerhöhungen. China wiederum sagte zu, mehr US-Produkte zu kaufen und Zölle auf US-Autos zu reduzieren und abzuschaffen. Dies liegen aktuell bei 40 Prozent – twitterte Trump. Zudem sollen die Verhandlungen zu Streitfragen wie den Schutz geistigen Eigentums oder Technologietransfer fortgesetzt werden.

Falls Peking den Forderungen nach einem Abbau der Handelsbarrieren nicht binnen 90 Tagen nachkommt, sollen die US-Strafzölle allerdings wie geplant steigen. Derzeit erheben die Vereinigten Staaten Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Umfang von 200 Milliarden Dollar. Zum Jahreswechsel wollte die US-Regierung sie auf 25 Prozent anheben.

Nach Ansicht von Thomas Metzger zeigen die getroffenen Vereinbarungen, dass sich auch der US-Präsident schwer damit tut, den Zollkonflikt endgültig eskalieren zu lassen. Trotz seiner in der Vergangenheit mitunter markigen Worte, sind ihm die Folgen für die US-Wirtschaft sehr wohl bewusst, wenn die Situation außer Kontrolle gerät, so der Fondsmanager beim Bankhaus Bauer.

Die Annäherung im Handelskonflikt schob auch die Aktienkurse in Asien an: In Japan beendete der Nikkei den Handel 1,0 Prozent höher mit 22.575 Punkte im Plus. Der Schanghai-Composite legte um 2,6 Prozent und der südkoreanische Kospi um 1,8 Prozent zu.

Der Euro notiert nach anfänglichen Gewinnen am Nachmittag wieder bei 1,1336 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet am Nachmittag 1.229 US-Dollar.

Ölpreise ziehen kräftig an

Nachdem die Ölpreise seit Anfang Oktober rund 30 Prozent gefallen sind, können sie zum Wochenstart deutlich zulegen. Gut fünf Prozent zieht der Preis für die Nordsee-Sorte Brent Crude Oil an auf 61,80 US-Dollar, die US-Sorte WTI verteuert sich um 4 Prozent auf 52,97 US-Dollar. Die Annäherung im Handelskonflikt schürt die Hoffnung, dass die globale Wirtschaft wieder anziehen könnte.

Zudem haben sich Russland und Saudi-Arabien darauf verständigt, ihre Bemühungen zur Stabilisierung der Ölmärkte fortzuführen. Dies trägt dazu bei, das Überangebot durch Produktionskürzungen zu reduzieren. Russland habe aber noch nicht entschieden, wie stark man die Produktion kürzen werde, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Wochenende.
Am Donnerstag und Freitag steht in Wien das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und der wichtigen Nichtmitglieder wie Russland an. Marktbeobachter rechnen mit einer Förderkürzung. Auch der Oman sei bereit, sich der Entscheidung der Opec und ihrer Verbündeter für eine mögliche Kürzung anzuschließen.

Daimler, BMW und VW – Strafzölle drohen

Mit dem Treffen der Vertreter von Daimler, BMW und VW mit US-Regierungsvertreter am Dienstag in Washington ernten Autowerte verstärkte Aufmerksamkeit. Strafzölle auf europäische Autos sind offenbar noch immer ein Thema. Die positive Signale aus Buenos Aires lassen Anleger aber offenbar hoffen und so zählen BMW (+5,5%), Daimler (+4,81 Prozent) und Volkswagen (3 Prozent) mit zu den größten DAX-Gewinnern am Montag. Zudem profitieren auch Daimler und Co, soweit sie in den USA Autos für den Export nach China bauen von den Einigungen am Wochenende.

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