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Kolumnist: Martin Chmaj

DAX mit Verschnaufpause – darauf kommt es jetzt an!




17.09.18 13:48
Martin Chmaj

Es ist das Szenario eingetreten, das ich in der letzten Ausgabe für mehr als wahrscheinlich hielt. Im Klartext: Nach der starken Bewegung gen Süden hat der deutsche Leitindex die Konsolidierungsphase begonnen. Zwar wurde am vergangenen Dienstag noch ein neues Tief bei 11.862 markiert, im Anschluss haben die Bullen das Ruder übernommen und schafften sogar den Sprung über die Marke von 12.000 Punkten. Auf Wochensicht bedeutete das ein Zuwachs von 1,4% auf 12.124 Zähler. Wie bereits erwähnt: Überlasse den Handel in der Korrektur den anderen Marktteilnehmern und verweile bis dahin an der Seitenlinie.


Für keine neuen Impulse konnte die EZB Sitzung am vergangenen Donnerstag sorgen. Die europäische Zentralbank hat den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen. Die Anleihenkäufe werden wohl zum Jahresende auslaufen, die Zinsen dürften die Währungshüter frühestens nach dem Sommer 2019 antesten.


Charttechnik: DAX30H1 17918
















Im Tageschart springt uns sofort ein sehr schöner Abwärtstrend ins Gesicht, der wie schon angesprochen, momentan in der Erholungsbewegung verweilt. Sollte die Fahrt gen Norden auch in den nächsten Tagen ganz oben auf der Agenda der Marktteilnehmer stehen, so sehe ich das erste Anlaufziel bei 12.228 (50% Korrektur). Damit wäre aus meiner Sicht die erste Stufe der heißen Einstiegszone erreicht. Warum? Der Trendhändler versucht möglichst tief aus der Korrektur einzusteigen, um viel Potenzial bis zum anvisierten Kursziel (in diesem Fall das Tief bei 11.862) zu haben. Erst oberhalb von 12.596 wäre das Short-Szenario dahin.

Trading-Tipp:


Im Stundenchart widmen wir unsere volle Aufmerksamkeit den Trendgrößen. Mit dem Sprung über das Hoch bei 12.135 würde sich im kurzfristigen Bereich ein Aufwärtstrend etablieren. Um wieder auf fallende Kurse spekulieren zu können, müssen wir solange warten bis ein Gegensignal (Trend in Short-Richtung – Trendgrößen beachten) generiert wird. Das kann natürlich noch eine Weile dauern. Ein mögliches Entry ist eingezeichnet.


Nachtrag DAX: Der Stopp bei 12.105 wurde getriggert.


Nachtrag EUR/USD: Aufgrund der starken und trendigen Korrektur keine Position eröffnet.


Ölpreis: Die Ruhe vor dem Sturm!


Der Ölpreis ist in den letzten fünf Handelstagen erneut gestiegen. Zum Wochenausklang kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,07 US-Dollar – 1,07 Dollar mehr als in der Vorwoche. Zu den stärksten Preistreibern zählen unter anderem der Streit zwischen den USA und dem wichtigen Förderland Iran, das Chaos in Venezuela sowie der Rückgang der Ölreserven.


Charttechnik: BRENTX8H1 17918



Oberhalb von 79,70 USD hat sich auf der Stundenebene ein großer Aufwärtstrend ausgebildet. Der neue markante Hochpunkt liegt nun bei 80,09 USD. Bevor der Trend fortgesetzt werden kann, dürfte sich der Rücksetzer wohl weiter ausdehnen. Unterstützungsbereiche auf der Unterseite liegen bei 76,88/75,86 und zu guter Letzt bei 75,62 USD.


Trading-Tipp:


Ich werde versuchen ab der 76er Zone eine Position in Long-Richtung aufzubauen. Erreicht der Kurs dieses Level, ist ein Einstieg per Market-Order zu empfehlen. Der Stopp gehört korrekterweise unter das letzte Tief bei ca. 75,42 USD. Sollte der Preis im Anschluss die gewünschte Richtung einschlagen, werde ich den ersten Teilverkauf (1/3 der Positionsgröße) bis zum Hoch bei 80,09 USD hinauszögern. Die weitere Verwaltung erfolgt per Trend/Stunde.


Wichtig: Ein sehr spekulativer Trade.


Ausblick:


Im Tageschart sind die Bullen kurz davor den langersehnten Ausbruch über das Level von 80,48 USD zu vollziehen. Sollte ihnen das tatsächlich gelingen, wären sie wahrscheinlich nicht mehr zu stoppen und Brent würde sich auf eine Marke zubewegen, von der viele glaubten, sie kann nie wieder erreicht werden – 100 Dollar.


Wichtig: Bitte die Parameter immer an das aktuelle Marktgeschehen anpassen.


RISIKOHINWEIS 
Die dargestellten Analysen, Techniken und Methoden innerhalb unserer Kommentare und Marktberichte dienen ausschließlich Informationszwecken und sind weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Weiterhin stellt die vergangene Performance eines Finanzprodukts keine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung dar. Eine Haftung ist ausgeschlossen. 




Über GKFX

GKFX ist ein führendes, mehrfach ausgezeichnetes und international agierendes Brokerhaus aus dem Bereich des Online-Tradings mit Hauptsitz in London. Das Unternehmen wurde 2009 von einem erfahrenen Management-Team gegründet und beschäftigt global derzeit rund 500 Mitarbeiter. GKFX ist auf innovative Handelslösungen für moderne Trader spezialisiert und ermöglicht seinen Kunden den Zugang zu einer breiten Anzahl von Forex- und CFD-Produkten über technologisch fortschrittliche Handelsplattformen. Als oberster Maßstab für seine Service- und Produktqualität dient GKFX die Zufriedenheit seiner Kunden. Reguliert von der Financial Conduct Authority (FCA), verfügt GKFX über die erforderlichen Zulassungen der lokalen Aufsichtsbehörden. Die Niederlassung in Deutschland befindet sich in der Finanzmetropole Frankfurt am Main und ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) registriert.

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