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Kolumnist: Admiral Markets

DAX: Die Konjunktur brummt, der DAX nicht




07.08.17 11:03
Admiral Markets

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.156 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 18 Punkte unter dem Wochenschluss der Vorwoche und 83 Punkte unter der Eröffnung am Montag der Vorwoche. Am Montagvormittag versuchten sich zunächst die Bullen durchzusetzen. Sie scheiterten aber bereits bei 12.220 Punkten. Hier ging es nicht weiter und der Dax setzte bis zum Abend an die 12.100 Punkte zurück, die auch leicht unterschritten wurden. Am Dienstag kam es dann aber zu einer breiteren Erholung: Der Dax konnte die Widerstände bei 12.190/180 und bei 12.290/92 Punkten überwinden. Er lief bis in den Bereich der 12.303 Punkte und gab hier zunächst leicht nach. Am Mittwoch wurde die Aufwärtsbewegung des Vortags zu großen Teilen ab verkauft. Der Dax konnte aber die 12.150 Punkte halten. Diese Marke gab er dann am Donnerstag erneut auf. Er rutschte erneut bis an und leicht unter die 12.100 Punkte. Hier gelang es die Stabilisierung und die Erholung , die aber nicht weiter als 12.160/80 Punkte ging. Am Freitag dann gelang der Befreiungsschlag. Nachdem der Dax bis zum Mittag an die 12.190/200 Punkte laufen konnte, ging es dann am frühen Nachmittag in dynamischen Impulsbewegungen bis über die 12.300 Punkte. Hier konnte sich der Index dann bis zum Handelsende festsetzen, schaffte es aber nicht über der 12.300 Punkte Marke aus dem Wochenhandel zu gehen.


Der Dax konnte nach zwei Verlustwochen wieder eine Woche mit positiven Ergebnis präsentieren. Insbesondere der letzte Handelstag hat dazu beigetragen, dass das Ergebnis positiv ausgefallen ist. Der Dax kam allerdings nicht an das Hoch der Vorwoche heran. Dazu haben nur einige wenige Punkte gefehlt. Das Wochentief liegt knapp unter der Marke der Vorwoche. Der Dax hat sich bei Rücksetzern in diesem Bereich immer wieder gut erholen können. Die Range lag knapp unter der der Vorwoche und unter dem Jahresdurchschnitt 2017. Der Dax hat in den letzten 18 Wochen nur 5 Wochen im Gewinn abschließen können. Seit Jahresanfang hat der Dax 6 % zulegen können, der Dow hingegen fast das Doppelte.


Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Dax mit dem Überschreiten der 12.310/13 Punkte bis an unser nächstes Anlaufziel bei 12.328/32 Punkten laufen könnte. Diese Bewegung hat sich am Freitag eingestellt, das Anlaufziel bei 12.328 Punkten wurde jedoch knapp verfehlt. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 12.095/90 Punkte ebenfalls nicht ganz an unsere nächste Anlaufmarke bei 12.082/78 Punkten.





KW 31/ 2017 30/ 2017 29/ 2017 28/ 2017 27/ 2017
Wochenhoch 12.322 12.343 12.675 12.678 12.499
Wochentief 12.086 12.095 12.180 12.403 12.314
Wochenschluss 12.290 12.174 12.254 12.649 12.420
Wochenergebnis 116 -80 -395 229 46
Wochen-Range 236 248 495 275 185




Wie könnte es weitergehen?


  • DAX-WS: 12.292.....12.304/16/43/84.....12.410/47/70....12.504/76
  • DAX-US: 12.272/41/08.....12.151/68/61/51/31/10/02.....12.087/57

daxweeksetup800-07-08-2017.jpg


Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.





Das große Bild im DAX:


Bedingt durch die Aufwärtsbewegung am Freitag hat sich das Chartbild wieder aufgehellt. Der Dax konnte sich über der 12.300 Punkte-Marke festsetzen und hat jetzt die 20 Tage Linie vor der Nase. Diese verläuft aktuell bei 12.355 Punkten. Denkbar ist, dass sich Aufwärtsbewegungen zunächst bis hierhin bewegen könnten. Bei entsprechender Aufwärtsdynamik wäre auch ein Anlaufen der 12.440 Punkte vorstellbar. Möglich ist, dass der Dax im Umfeld der Oberkante seines Kanals laufen und von hier aus zurücksetzen könnte. Erst ein Tagesschluss über der 12.500 Punkte-Marke würde dem Index die Perspektive eröffnen, weiter in Richtung Norden zu laufen. Übergeordnete Anlaufziele wären die 12.690, das Allzeithoch und dann die 13.000 Punkte. Rücksetzer könnten jeder Zeit bis in den Bereich der 12.100/90 Punkte gehen. Hier bestehen gute Chancen auf Erholung - wie es scheint hat der Dax hier übergeordnet aktuell einen Boden formatieren können. Stellen sich bei 12.100/085 Punkten ke ine Erholungen ein, so wären weitere Abgaben bis 12.000/11.920 Punkten denkbar.


Die US Arbeitsmarktdaten am Freitag waren ausgesprochen gut, allerdings dürfen sie nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass viele neue Jobs im Niedriglohnbereich angesiedelt sind. Sie werden damit nicht dazu beitragen, dass die Steuereinahmen wesentlich steigen. Die nächsten Monate werden für die USA aber aus anderen Gründen eine Herausforderung werden. Zum einen ist es der Haushalt, den es zu verabschieden gilt, und dann muss die Schuldenobergrenze angehoben werden. Beides Mega-Themen, die aufgrund der politischen Unterschiedlichkeiten zwischen den Parteien alles andere als einfach zu lösen sind. Zudem scheint die Verschuldung der Konsumenten aktuell auch wieder ein Thema zu werden. Bereits vor einiger Zeit hatten wir auf die Automobilkredite und die Studentenkredite hingewiesen. Beide bewegen sich im Billionen Bereich. Was jetzt dazu kommt sind die Kreditkartenkredite. Zunehmend mehr werden „faul“, d.h. Konsumenten können diese nicht tilgen. Das ist in Zeiten der Vollbeschäftigung überraschend. Sollte sich die Konjunktur abkühlen, wären das dann Zutaten für den nächsten toxischen Mix.


Die Konjunktur in Deutschland brummt: hohe Zuversicht, niedrige Arbeitslosigkeit, eine Vielzahl von offenen Stellen, Steuereinnahmen auf Rekordhoch - nur der Dax bildet dieses Umfeld nicht in vollem Maße ab. Eine Ursache ist der Dieselskandal und die Absprachen der Autobauer untereinander. Das alles trägt nicht dazu bei, Vertrauen und Zuversicht der Industrie zu erhöhen. Es hat auch nicht den Anschein, dass die Automobilkonzerne alles für die Kunden und die Verbraucher tun, sondern es bleibt viel im unverbindlichen. Die Chartbilder der Autobauer haben sich deutlich eingetrübt und es ist nicht davon auszugehen, dass sich dies kurzfristig ändern wird.





Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:


Long Setup: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über die 12.300 Punkte-Marke zu schieben und dort zu etablieren. Im Zweifel könnten Sie zunächst Probleme haben, den Dax über das Level bei 12.310/20 Punkte zu schieben. Am Besten lässt sich dies gleich am Montagmorgen mit einem GAP up lösen. Kann sich der Dax über der 12.310/20 Punkte-Marke etablieren, so könnten er dann versuchen, die nächsten Anlaufmarken bei 12.338/40, bei 12.350/52 und dann bei 12.365/67 Punkte zu erreichen. Auch hier könnte der Dax zunächst Problem haben weiterzukommen. Ist die Aufwärtsbewegung dynamisch, könnte der Dax es vergleichsweise einfach schaffen, diese Marke zu überwinden. Gelingt es dem Dax, sich über die 12.365/67 Punkte zu schieben, so könnte er im Nachgang dessen dann die 12.378/80, die 12.390/92 und dann die 12.398/405 Punkte zu erreichen. Schafft es der Dax die 12.405 Punkte zu überwinden, so könnte er dann die 12.415/18, die 12.429/31 und dann die 12.445/48 Punkte anlaufen. Mit dem Überwinden der 12.445/48 Punkte wäre der Weg an die 12.464/67, die 12.482/85 und dann an die 12.485/90 Punkte frei. Eventuell schafft es der Dax auch noch die 12.505/10 und die 12.524/27 Punkte zu erreichen.


Short Setup: Gelingt es dem Dax nicht, sich über der 12.300 Punkte-Marke festzusetzen, so wären die 12.290/88, die 12.267/65 und dann die 12.250/47 Punkte ersten Anlaufbereiche auf der Unterseite. Gelingen bei 12.250/47 Punkten keine Erholungen, wäre könnten sich weiteren Abgaben einstellen, die bis 12.230/28 und dann bei 12.222/20 Punkte gehen könnten. Bei 12.222/20 Punkten könnten sich Erholungen einstellen. Gelingen diese aber nicht, dann könnten die 12.195/92 und dann die 12.182/80 Punkte angelaufen werden. Rutscht der Dax unter die 12.180 Punkte, wären die 12.165/62, die 12.150/48, die 12.128/25 und dann die 12.110/05 Punkte die nächsten Anlaufmarken. Mit einem Unterschreiten der 12.110/05 Punkte könnte der Dax dann erneut die 12.095/92 bzw. die 12.086/84 Punkte erreichen. Hier könnten sich dann erneute Erholungen einstellen.





Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups:


  • Box-Bereich: 13.331 bis 8.761 Punkte
  • Tagesschlusskurs-Marken: 12.352 und 11.978 Punkte
  • Intraday-Marken: 12.294 und 12.083 Punkte
  • Range: 14.221 bis 4.443 Punkte

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 32/2017: seitwärts/aufwärts




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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert DAX-Index, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex- & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Verluste können Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link, Disclaimer: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis


Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:


Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!


Jens Chranowski


Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:



Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.


Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.


Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.


THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.


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