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Kolumnist: Martin Chmaj

DAX: Kein Trendwechsel in Sicht




22.10.18 09:50
Martin Chmaj

Seit seinem Rekordstand verlor der DAX ganze 15 Prozent, seit Jahresbeginn 10 Prozent. Die deutschen Unternehmen spüren vor allem die Nachteile einer Strategie, die ihnen in den letzten Jahren sehr gute wirtschaftliche Ergebnisse eingebracht hatte. Die 100 größten börsennotierten Unternehmen erwirtschaften mehr als 80 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Handelsstreit und Strafzölle machen alle nun zu großen Verlierern.


Stand Short-Trade:


Anfang der letzten Woche hat der deutsche Leitindex einen zaghaften Versuch unternommen eine Korrekturbewegung einzuleiten. Im Zuge der steigenden Kurse, gelang es den Anlegern das anvisierte Hoch bei 11.710 Punkten nachhaltig zu überschreiten und sich der Marke von 11.850 zu nähern. Es war das eindeutige Zeichen einen weiteren Teilverkauf (1/2 der Position) zu realisieren, da sich die Korrekturbewegung schnell hätte ausdehnen können. Doch die Kraft der Bullen reichte nicht aus, um weiter in Richtung der runden 12.000-Punkte-Marke zu laufen, die Shorties übernahmen am Mittwoch erneut das Ruder.


Die restliche Position wird von mir im großen Bild per Bewegung/Tag verwaltet. Der Stopp liegt momentan bei 12.036 Zählern. Damit wir wieder in Aktion treten und den Stopp nachziehen können, muss das Level bei 11.396 deutlich per Tagesschlusskurs unterschritten werden.


Charttechnik: DAX30H1 201018


Trading-Tipp:


Derzeit ist es relativ schwierig auf der Stundenebene einen Entry zu finden. Der Grund: Die Wahrscheinlichkeit einer Erholungsbewegung ist nach wie vor gegeben. Zudem sieht das kurzfristige Chartbild nicht besonders einladend aus. Für diejenigen Händler, die ein spekulatives Vorgehen bevorzugen, ist ein Einstieg im Bereich des letzten Hochpunktes (kleiner Abwärtstrend) bei 11.600 möglich. Den Stopp würde ich ganz eng bei 11.640 setzen, das Money-Management dementsprechend ausrichten. Im Klartext: Bitte eine kleinere Positionsgröße wählen.








GBP/JPY: Die Hoffnung stirbt zuletzt


In weniger als einem halben Jahr will Großbritannien die EU verlassen. Am Samstag haben über eine halbe Million Menschen gegen den Brexit demonstriert und sich für ein neues Referendum ausgesprochen. Die Briten sollen das Recht bekommen, über ein finales Abkommen abzustimmen. Die Chancen dafür stehen mehr als schlecht, die Premierministerin Theresa May hat ein zweites Referendum strikt abgelehnt. Aus charttechnischer Sicht hat das Pfund den Blick verstärkt in Richtung Süden gerichtet.


Stand Short-Trade:


Es ist vollbracht. Der Kurs hat die Seitwärtsrange nach einem langen Hin und Her in den letzten Handelswochen, am letzten Donnerstag nach unten verlassen. Die Idee eine Short-Position im Bereich von 147,30 aufzubauen hat sich als goldrichtig erwiesen. Nun kommen wir zu der wichtigsten Disziplin im Trading - der Verwaltung. Ich schlage vor, wir konzentrieren uns auf den größeren Abwärtstrend in der Stunde und legen den Stopp über das letzte Hoch bei 148,60. Erst wenn das letzte Tief bei 145,78 nachhaltig verlassen wird, kann der Stopp nachgezogen werden.





Charttechnik: GBPJPYH1 221018


Trading-Tipp


Da der Abwärtstrend auf der Tagesebene das Geschehen dominiert und auf der Unterseite noch viel Potenzial vorhanden ist (das Tief bei 145,78 ist das erste Anlaufziel), kann man im kurzfristigen Bereich weiter Ausschau nach Short-Einstiegen halten. Für einen Trendhändler ist ein Entry tief aus der Korrektur heraus das gefährlichste aber auch das lukrativste Vorgehen. Im Fall von diesem Währungspaar, würde ich in der 148er Zone per Market-Order eine Short-Position aufbauen und den Trade oberhalb vom letzten Hoch bei 148,60 absichern. Bereits bei 145,78 ist ein Teilverkauf vorgesehen. Auch hier sollte das Money-Management angepasst werden.





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