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Kolumnist: Frank Szillat

DAX: Jetzt gehts um die Wurst!




03.12.12 07:15
Frank Szillat

Seit Mitte November kennt der DAX nur eine Richtung – nach oben. Damit ist nun abermals die Oberkante der seit September laufenden Konsolidierung erreicht. Zwischen 7.400 und 7.480 Zählern findet sich eine beinharte Widerstandszone, welche über das Jahresende entscheidet. Fällt diese Hürde, dürften wir eine schöne Jahresendrallye erleben. Eher wahrscheinlich ist jedoch ein abermaliges Luftholen, zumal es den Bullen bislang an schlagkräftigen Argumenten fehlt.


Punkt 1: Bis dato laufen die Verhandlungen im US-Fiskalstreit erwartungsgemäß zäh. Punkt für die Bären.


Punkt 2: Zwar fließen neue Milliardenkredite für Griechenland und verschieben damit einen Bankrott weiter in die Zukunft, doch zugleich trübt sich die Bonität der europäischen Rettungsinstrumente ein: Erst am Freitag senkte die Ratingagentur Moody's nach der Herabstufung Frankreich ihre Note für den europäischen Rettungsschirm ESM und für den EFSF. Nach dem Verlust des Spitzenratings droht eine weitere Abwertung. Damit wird die Kapitalaufnahme des ESM abermals teurer, und damit auch die Rettung angeschlagener EU-Staaten. Punkt für die Bären.


Punkt 3: Trotz Stabilisierung auf dem US-Immobilienmarkt wartendie Börsianer bislang vergeblich auf Besserung auf dem sehr angeschlagenen US-Arbeitsmarkt. Wie bekannt, sind die USA höchst abhängig von konsumfreudigen Verbrauchern. Mehr als zwei Drittel der US-Wirtschaftskraft fußt auf dem privaten Konsum! Und wieder ein Punkt für die Bären.


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Unser Fazit: Mit einem DAX an der wichtigen Schaltstelle zwischen 7.400 und 7.500 Zählern ist in den kommenden Tagen abermals erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Scheitern die Bullen ein fünftes Mal an dieser Hürde, steigen die Chancen für einen crashartigen Ausverkauf mit Kurszielen deutlich unter 7.000 Punkte. Doch noch ist es nicht soweit!




Coloplast kennt nur eine Richtung


Bereits Anfang Juni hatten wir Ihnen die dänische Coloplast (Deutschland: CBHC) als attraktive Pflege-Aktie vorgestellt. Der weltgrößte Urologie-Spezialist hat zahlreiche Verbrauchsprodukte für die Inkontinenz- und Wundversorgung im Sortiment und profitiert damit vom demographischen Trend.


Im vergangenen Geschäftsjahr, das im September zu Ende ging, steigerten die Dänen ihren Umsatz um 8%. Zugleich wurde die EBIT-Marge von 25% auf 30% gesteigert. Pro Aktie wurden 51,50 Kronen verdient – 21% mehr als im Vorjahr. Im neuen Geschäftsjahr rechnet Coloplast mit 7% mehr Umsatz, was ein Prozentpunkt über den Analystenschätzungen liegt.


Coloplast wurde deshalb nun von der Nordea-Bank erneut zum Kauf empfohlen. Die Aktie sei gerade in turbulenten Zeiten ein „Sicherer Hafen“, hieß es in dem Researchpapier. Coloplast schüttet demnächst 20 Kronen Dividende pro Aktie aus. 2013 sollen es Nordea zufolge 25 Kronen und 2014 28 Kronen pro Aktie werden. Steigende Nachfrage und Margen scheinen den Dänen auch weiterhin sicher. Deshalb gehört die aktuell 1.339 Kronen teure Coloplast-Aktie auf jede konservative Watchlist.


cp

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Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at




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