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Kolumnist: Cornelia Frey

DAX-Erholung auf tönernen Füßen




26.03.20 13:42
Cornelia Frey

Euwax
 
Trotz einer Erholung auf zwischenzeitlich über 10.000 Punkte in dieser Woche – die Unsicherheit bei den Anlegern und somit beim DAX bleibt nach wie vor groß. Die Programme der Notenbanken und der Politik scheinen erst einmal verdaut zu sein, nun richten sich die Blicke wieder in Richtung Konjunktur – und von dort droht Ungemach: Die Verbraucherstimmung in Deutschland fällt laut GfK-Konsumklimaindikator auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise und damit stärker, als im Vorfeld erwartet.

Zudem blicken die Marktteilnehmer auf die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA heute Nachmittag – die Expertenschätzungen reichen hier von einem Anstieg um eine Million bis hin zu vier Millionen. Folglich ducken sich die Anleger erst einmal weg, der DAX verliert bis zum Mittag etwa 2,6 Prozent auf 9.610 Punkte.
 
Citigroup verringert Beteiligung bei Wirecard
Und wieder mal wird die Daimler-Aktie in Stuttgart meistgehandelt – verliert am Donnerstag aber rund 4,6 Prozent auf etwa 28,40 Euro. Nachdem bereits ein Großteil der Produktion ohnehin stillsteht, beantragt Daimler wegen der weitreichenden Auswirkungen des Coronavirus nun Kurzarbeit. Diese soll zunächst vom 6. bis zum 17. April gelten und sich auf die Produktion von Autos, Vans und Nutzfahrzeuge sowie deren Verwaltung beziehen.

Ebenfalls im Fokus: Die Wirecard-Aktie. Wie gestern Abend nach Börsenschluss bekannt wurde, hat die Citigroup ihre Beteiligung an der Wirecard AG von 5,03 Prozent auf 4,94 Prozent verringert. Damit bleibt die Citigroup jedoch weiterhin einer der Top-10 Investoren beim Dax-Unternehmen. Für Wirecard selbst geht es heute rund 2,8 Prozent gen Süden und damit wieder unter die Marke von 100 Euro.

Rege gehandelt wird am Donnerstag auch Fresenius. Die Aktie des größten privaten Klinikbetreibers in Europa legt rund 0,6 Prozent auf 33,60 Euro zu. Angesichts der Zuspitzung der Lage rund um das Coronavirus sieht sich auch Fresenius mit seinen 86 Krankenhäusern mit großen Herausforderungen konfrontiert. Vorstandschef Sturm versicherte aber angesichts der kommenden Auslastung der Intensivbetten, „dass wir alles Menschenmögliche tun werden.“

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