Kolumnist: Feingold-Research

DAX-Chartanalyse – kurzfristige Bewährungsprobe droht…




01.03.18 13:41
Feingold-Research

Der DAX konnte sich zuletzt nicht deutlich über 12.500 Punkten absetzen. Nun sind die Bären kurzfristig am Drücker und der Index notiert am Donnerstag knapp über 12.300 Punkten. Damit droht der Test einer kurzfristigen Unterstützung. Dazu stellen wir die Chartanalyse der HSBC-Experten vor. Dort schaut man sich auch das ganz große Bild an – den MSCI World Index. Hier können Sie den Daily abonnieren.  Vor größerem Bewegungsimpuls?

Zum wiederholten Mal setzte sich der DAX® mit dem Kursbereich bei rund 12.500 Punkten auseinander. Die Schwäche zu Handelsschluss – inklusive eines Schlusskurses nahezu auf Tagestief – sorgt allerdings für einen faden Beigeschmack. Die bereits gestern beschriebene Konstellation im Stundenchart hat sich weiter zugespitzt. So liegen die Glättungslinien der letzten 38, 90 bzw. 200 Stunden (akt. bei 12.488/12.445/12.549 Punkten) mittlerweile noch dichter zusammen als am Vortag. In der Vergangenheit zog diese Konstellation oftmals einen dynamischen Kursimpuls nach sich. Ein Anstieg über den 200-PeriodenDurchschnitt würde deshalb einen Anstieg bis zur entscheidenden Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 12.736 Punkten), dem Tief vom 2. Januar (12.745 Punkte) und dem Abwärtsgap vom 5. Februar (12.753 zu 12.782 Punkte) begünstigen. Auf der Unterseite gilt es indes, das Tief vom 22. Februar (12.284 Punkte) zu beachten. Muss das Aktienbarometer diese Haltemarke preisgeben, sitzen die Bären wieder am längeren Hebel. Schließlich würde damit die Gefahr steigen, dass die gesamte Erholung seit dem zyklischen Tief bei 12.003 Punkten als klassische Bärenflagge interpretiert werde muss.


DAX


Ausgewählte Smart-Mini Future Zertifikate auf den DAX:


Turbo-Bull - TD97VD


Turbo-Bear - TR180X


Der ultimative Stopp

Die jüngsten Marktverwerfungen sind auch am MSCI World nicht spurlos vorübergegangen. Allerdings hilft der hohe US-Anteil allzu großen charttechnischen Schaden vom Weltaktienbarometer fernzuhalten. Dennoch möchten wir die aktuelle Analyse nutzen, um einen strategischen Stopp-Loss einzuziehen. Schließlich stellt der Rückfall unter die obere Begrenzung des seit Sommer 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanals (akt. bei 2.192 Punkten) einen Hemmschuh dar. Deshalb gilt es in Zukunft, die Kombination aus dem Aufwärtstrend seit Anfang 2016 (akt. bei 2.067 Punkten), der 38-Wochen-Linie (akt. bei 2.036 Punkten) und einem Fibonacci-Projektions-Level (2.033 Punkte) unbedingt zu verteidigen. Da bei einem Bruch dieser Bastion eine Ausweitung der Korrektur in Richtung der alten Ausbruchsmarken bei gut 1.800 Punkten droht, können Anleger das angeführte Haltebündel als ultimative Absicherung heranziehen. Auf der Oberseite bremsen die 38-Tages-Linie (akt. bei 2.159 Punkten) bzw. die o. g. Parallele zum Aufwärtstrend seit 2009 den MSCI World aus. Der Weg nach Norden ist also steinig, zumal der MACD gerade ein neues Ausstiegssignal generiert hat.


MSCI


Disclaimer: Wir weisen darauf hin, dass HSBC für die Platzierung dieses Beitrags bezahlt und auch die genannten Produkte ausgewählt hat. Darüber hinaus stellt Feingold Research Produkte von HSBC in ihren Publikationen und Beiträgen vor.



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