Kolumnist: Feingold-Research

DAX-Chartanalyse – Unterstützungen weiterhin tragfähig




15.11.17 08:15
Feingold-Research

Nachdem der DAX im Herbst mustergültig an der “Mauer der Angst” peu à peu zu neuen Rekorden geklettert war, meldeten sich zuletzt die Bären zurück. Mario Draghi hatte mit der EZB-Sitzung zur Jahresendrally geblasen, die bei 13.500 Punkten ihr (vorläufiges) Ende fand. Um 13.000 Punkte wird die Lage für Bullen und Bären spannend. Mit Blick auf die Vola kann man kurzfristig bei diesem Niveau einen Long-Einstieg wagen. Für das mittel-und langfristige Bild werfen wir einen Blick auf Jörg Scherers Chartanalyse für die HSBC.  Die Kurve bekommen?

Nachdem der DAX® die beiden zuletzt gerissenen Aufwärtskurslücken geschlossen hatte, fiel das Aktienbarometer zum Wochenauftakt zeitweise sogar unter die Marke von 13.000 Punkten. In der Konsequenz steht die fünfte rote Tageskerze in Folge zu Buche. Doch damit möglicherweise genug der negativen Nachrichten, denn im Tagesverlauf konnten die deutschen „blue chips“ ihre Verluste deutlich eingrenzen. Letztlich haben sich die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.999 Punkten) bzw. das ehemalige Allzeithoch (12.952 Punkte) als tragfähige Unterstützungen entpuppt. Von dem beschriebenen Stimmungswandel im Verlauf des Tages zeugt auch die markante Lunte der vorgestrigen Tageskerze.


DAX


In die gleiche Kerbe schlagen aktuell verschiedene Kurzfristindikatoren. So konnten beispielsweise MACD und RSI im Stundenbereich jüngst neue Einstiegssignale generieren. Letzterer arbeitet sogar an einem Bruch der seit November bestehenden Baissetrendlinie. Ein erstes Erholungsziel besteht in Form der 200- Stunden-Linie (akt. bei 13.166 Punkten). Um das „zarte Pflänzchen“ eines abgeschlossenen Korrekturimpulses nicht zu negieren, sollte die Kombination aus der 38-Tages-Glättung, dem Tagestief am Montag(12.961 Punkte) und dem alten Rekordstand (12.952 Punkte) nicht mehr unterschritten werden.


DAX Turbo Bull - TD8DZ6


DAX Turbo-Bear - TD80MW


Euro/JPY – Atempause oder doch mehr?

Seit Sommer 2016 hat der Euro im Vergleich zum japanischen Yen deutlich an Boden gut machen können. In den letzten Wochen ist diese Rally knapp oberhalb der Marke von 130 JPY ins Stocken geraten – eine Entwicklung, die inzwischen auch bei den quantitativen Indikatoren deutliche Spuren hinterlässt. So liegt im Verlauf des RSI mittlerweile eine abgeschlossene Toppbildung vor und auch der trendfolgende MACD hat jüngst seine Signallinie von oben nach unten durchstoßen. In diesem Umfeld fallen die letzten Wochentiefs ins Auge, welche allesamt bei gut 131 JPY ausgeprägt wurden. Zusammen mit der 200-WochenLinie (akt. bei 130,13 JPY) entsteht auf diesem Niveau eine wichtige Unterstützungszone. Muss diese preisgegeben werden, droht dem Euro eine Verschnaufpause.


Eur_JPY


Bei einer negativen Weichenstellung definiert das Augusttief (127,45 JPY) eine erste Anlaufmarke. Danach rückt der horizontale Auffangbereich bei 126 JPY in den Fokus (Tief vom April 2015 bzw. Hoch vom Mai 2017). Um die jüngste Verschnaufpause dagegen nach oben aufzulösen, müsste die europäische Einheitswährung die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 134,41/48 JPY überspringen.


Euro/JPY Turbo-Bull – TD9WNU


Euro/JPY Turbo-Bear - TD9AYU


Disclaimer: Wir weisen darauf hin, dass HSBC für die Platzierung dieses Beitrags bezahlt und auch die genannten Produkte ausgewählt hat. Darüber hinaus stellt Feingold Research Produkte von HSBC in ihren Publikationen und Beiträgen vor.



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