Kolumnist: Feingold-Research

DAX – 13.000 oder eher 5.400?




30.01.17 14:56
Feingold-Research

Unsere Leser sind zerrissen seit einigen Tagen, der befreundete Traderkreis ebenfalls – muss man im Trump-Umfeld mit einem Crash rechnen? Und wenn ja, wie hart könnte es kommen? Oder führt Trump und sein Programm den DAX auf 13.000? Ganz ehrlich – selten war eine Analyse so schwierig wie jetzt und selten waren die Warnsignale so groß. Aber wir wollen es einmal konkret machen: Anfang 2008 gab es auch Warnsignale aller Art, besonders zum Immobilienmarkt in den USA. Niemand wollte sie hören. 15 Monate später notierte der DAX bei 3.600. Das wären umgerechnet jetzt 5.400 Zähler! Bedenken……Sie dies immer, wenn Sie über Rückschläge nachdenken. Um es klar zu sagen – ein Rutsch auf 10.000 oder 9.000 Zähler wäre historisch betrachtet nichts! Eine Korrektur, mehr nicht. Kein Crash. Und mit einer solchen Korrektur rechnen wir in den nächsten Jahren, mindestens, fraglich ist für uns nur, von wo sie startet!

Bear – XM3B3U 


Bull – CD8027


starbucksNach eher ruhigen Wochen geben die Indizes zum Wochenstart erstmal ab. Während der Dow den Sprung über die 20.000 Punktemarke schaffte, näherte sich der DAX der 12.000 Marke, die er erstmalig im April 2015 überspringen konnte. Antriebskräfte der beiden Indizes waren zuletzt neben guten Unternehmensergebnissen weiterhin die Erwartungen an das Konjunkturprogramm der neuen US-Administration.


Neben dem Dow kann sich auch der S&P-500 über gute Unternehmensergebnisse freuen. „Bisher haben von 161 im S&P-500 notierten Unternehmen 122 Konzerne bessere Ergebnisse für Q4 2016 geliefert als erwartet“, so Christian Stocker von UniCredit. Auch für den STOXX Europe 600 sieht der Analyst weiterhin positive Signale. Hier finde sich zurzeit das höchste Verhältnis nach oben korrigierter Ergebnisse seit sechs Jahren, so Stocker.


Apple_BerlinNeben weiteren Unternehmenszahlen aus den USA und Deutschland wird in dieser Woche vor allem die US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet, auch wenn nicht damit zu rechnen ist, dass die FED erneut die Zinsen anheben wird. In Europa stehen diese Woche die Wirtschaftsdaten zum BIP-Wachstum im letzten Quartal 2016 und die Inflationsrate der Eurozone im Vordergrund. Während Experten mit einem Wachstum von 1,7 Prozent rechnen, wird die Inflationsrate bei 1,6 Prozent erwartet.


Wie geht es weiter bei DAX und Co.?

Viele Trader rechnen mit einer Konsolidierung des Indizes auf hohem Niveau. Sebastian Bleser, Analyst  bei onemarkets, hält allerdings auch eine Korrektur nach unten für möglich. „Sackt der Index unter 11.800 Punkte könnte eine Korrektur bis 11.690 Punkte gehen. Solange die Unterstützungszone 11.600/11.630 Punkte hält besteht die Chance auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis 12.000 und im weiteren Verlauf bis zum Allzeithoch. Die Bären dürften frühestens unterhalb von 11.600 Punkten wieder Morgenluft wittern“, so Bleser.


Wer beim DAX auf steigende oder fallende Kurse setzen möchte, kann die Knock-Outs aus unserer Auswahl nehmen. Wir haben zum Wochenbeginn zahlreiche Produkte in unsere Auswahl aufgenommen. Hier finden Sie die Übersicht…



Wir stellen die Chartanalyse von Index-Radar vor:

In der vergangenen Handelswoche lieferte der Deutsche Aktienindex mit dem Ausbruch über eine viel beachtete charttechnische Barriere ein neues Kaufsignal. Nach massiven Folgekäufen steht der Markt nun aber wieder vor weiteren Hürden. Das restliche Potenzial wird eventuell erst nach einer Pause ausgeschöpft.


Indexradar_30.01._DaxPerf


Sowohl aus der kurzfristigen Perspektive des nur wenige Wochen zurück reichenden 1-Stunden-Intradaycharts als auch im längerfristigen Tageschart zeigt der Index eine stabile Aufwärtsbewegung. Doch aus allen Blickwinkeln war gegen Ende der Vorwoche auch eine Überhitzung des DAX festzustellen. Das Abprallen der Kurse am oberen Rand des von uns berechneten Prognose-Korridors (dunkelgraue Fläche) überrascht daher nicht – der Kanal beinhaltet 90 Prozent aller vergangenen Kursschwankungen des Marktes. Im Idealfall ist nach einer kurzen Beruhigung anschließend Potenzial bis an die Obergrenze des Korridors bei aktuell rund 11.960. Eine erweiterte Korridor-Variante (hellgrau), die sogar 99 Prozent aller DAX-Schwankungen abdeckt, hilft zudem beim nächsten Rally-Schub: Sie lässt Luft bis etwa 12.070.


Indexradar_30.01._Dax2


Etwa im gleichen Bereich liegt auch das aus dem Tageschart ableitbare Kursziel (rote Kreismarkierung, das sich aus dem oberen Rand des aktuellen Aufwärtstrendkanals (grün) definieren lässt. Da sowohl der im 1-Stunden-Chart konstruierte Prognose-Korridor als auch der Aufwärtstrend weiter steigen, ist auf längere Sicht auch das Allzeithoch bei 12.390 in Reichweite. Beim aktuellen Anstiegstempo wäre das Potenzial zwar erst Ende März entsprechend groß, doch auch ein Ausbruch über den derzeitigen Aufwärtstrend nach oben ist angesichts der Rally-Stimmung am Markt nicht auszuschließen.


Indexradar_30.01._Dax3


Eine kurzzeitige Korrektur ist vor einem neuen Rekordstand des Marktes aber statistisch betrachtet zunehmend wahrscheinlich. Das erste Kursziel dafür wäre der Monatsdurchschnitt (blaue Kurve) sowie die Anhäufung ehemaliger Zwischenhochs um 11.605/11.635. Frühestens hier bessert sich das Chance-Risiko-Verhältnis für frische Long-Positionen wieder. Wer bereits auf steigende Kurse spekuliert, sollte dieses Investment mit einer Verlustbegrenzung knapp unter diesen Zielmarken ausstatten, spätestens jedoch südlich von 11.400 sollten Stopps greifen.


 


Rekorde an US-Börsen sorgen für viele Kaufsignale

Jenseits des Atlantiks sind alle wichtigen Börsenindizes auf neue Allzeithochs geklettert. Wir nehmen im Premium-Bereich des Index Radar die beliebtesten Papiere aus dem Technologiesektor unter die Lupe und geben Anlegern konkrete Ratschläge für Investments an der Wall Street. Der unten stehende Chart zeigt ein Beispiel für ein frisches Kaufsignal in einer US-Aktie, das sich Investoren nicht entgehen lassen sollten. Die ausführliche Analyse erscheint im Premium-Bereich des Index Radar. Mehr Informationen zu Funktionen und Vorteilen unseres Premium-Bereichs erhalten Sie durch einen Klick auf diesen Link. Bei Interesse können Sie sich zu einem zweiwöchigen Test unserer erweiterten Analysen auf der folgenden Seite anmelden.


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Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
31,36 € 31,51 € -0,15 € -0,48% 26.09./09:26
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000CD80272 CD8027 35,76 € 10,71 €
Werte im Artikel
12.566 minus
-0,23%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Frankfurt Zertifikate
31,36 € -0,48%  09:16
EUWAX 31,52 € 0,00%  25.09.17
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