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Kolumnist: Feingold-Research

DAX – 12.000 schon im März?




27.01.19 07:49
Feingold-Research

Die einfachen Zeiten am Markt sind vorerst vorbei. Während im Herbst und Winter 2018 die Märkte fast nur den Weg nach unten kannte und jede Erholung gnadenlos verkauft wurde, hat sich das Blatt gewendet und die Märkte bauen weiter an einem super Start ins Börsenjahr 2019. Grund zur Euphorie? Nicht unbedingt – wir ordnen für Sie täglich das Börsengeschehen ein und haben schon Material für unseren sonntäglichen Wochenausblick gesammelt. Den erhalten Sie per Mail über unseren Videonewsletter - hier geht’s lang. Wie der Letter aussieht, zeigen wir anhand der Freitagsausgabe ( ein Teil davon , es folgten noch Depotaktionen und Auswertungen) beispielhaft.

“Liebe Abonnenten,


ergänzend zu unseren zahlreichen Depotaktionen am Donnerstag hier unser nächster Videonewsletter. 


Der DAX klettert am Mittag gen 11.300 Punkte. Ausschlaggebend ist folgende Nachricht aus China: Peking kurbelt die Kreditvergabe an.


Die Börsen spielen derzeit weiter die Aussicht auf stützende Notenbanken gegen schwache Konjunkturaussichten. Mario Draghi passte mit seinen Äußerungen am Donnerstag ebenfalls in dieses Bild.


Ergänzend zu unseren Depot-Aktionen gefällt uns Osram derzeit sehr gut. Ein moderater Turbo-Bull mit Hebel 3 läuft unter der WKN MF6JLV.


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Der Ifo fällt schlecht aus, aber eben nicht katastrophal. Das genügt um die Erholung derzeit (noch) nicht zu stören, wie von uns schon am Mittwoch erwartet. Derzeit lässt sich aus den Daten nicht zwangsläufig auf eine Rezession schließen. Unter 11.000 im DAX war der Markt auf dem Weg diese einzupreisen, wie im Dezember häufig von uns betont. Mit Blick auf die Volatilität und den VDAX ist die Luft unserer Meinung nach kurzfristig eher dünn. Ein Doppeltop im VDAX und DAX wäre kurzfristig möglich.


Die Analysten der VP-Bank zum ifo:


“Der ifo-Geschäftsklimaindex fällt im Januar von 101 auf 99.1. Die weiteren Geschäftsaussichten fallen empfindlich von 97.3 auf 94.2


Die heutige Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex stand unter einem ungünstigen Vorzeichen. Wichtige Konjunkturfrühbarometer präsentierten sich zuletzt nach wie vor durchzogen. Der weitere empfindliche Rückgang des ifo-Index muss deshalb nicht weiter verwundern.


Es ist vor allem die schleppende Auslandsnachfrage, die derzeit die wirtschaftliche Expansion bremst. In China läuft es nicht rund, was die exportstarke deutsche Wirtschaft besonders deutlich zu spüren bekommt. Die jahrelange Fokussierung der deutschen Industrie auf China rächt sich im Moment. Gut, dass wenigstens die Binnenwirtschaft für positive Impulse sorgt, ansonsten wäre das Bild ein trostloses. Der private Konsum und die Investitionen halten die Wachstumsraten über Wasser. Die deutsche Bundesregierung sollte sich dies zu Herzen nehmen. Wichtiger als Steuersenkungen sind der Bürokratieabbau und Investitionen in das schnelle Internet. Auch die Verkehrsinfrastruktur hätte eine Runderneuerung verdient.


Gut ist, dass im ersten Quartal Nachholeffekte zu erwarten sind. Die Automobilproduktion kommt nach dem WLTP-Destaster auf Touren und auch die Lieferketten über die deutsche Flüssen nehmen nach dem trockenen Sommer wieder ihren gewohnten Gang auf. Möglicherweise sorgt der BIP-Zuwachs im ersten Quartal sogar für eine leicht positive Überraschung.


Optimal wäre, wenn die Nachholeffekte in den ersten drei Monaten des Jahres nahtlos von einer stärkeren Auslandsnachfrage abgelöst würden. Das klingt zwar etwas nach Wunschkonzert, doch unrealistisch ist dies nicht. Die chinesische Regierung stemmt sich mit aller Kraft gegen einen stärkeren wirtschaftlichen Abschwung. Für die deutsche Wirtschaft ist die letzte Messe noch nicht gelesen. Dem ifo-Geschäftsklimaindex könnten wieder bessere Zeiten entgegen stehen.“


Einen schönen langfristigen Chart mit dem VIX finden Sie hier:


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Quelle: Urban Carmel / Twitter”



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