Kolumnist: Hannes Huster

Déjà-vu: BLACK FRIDAY und Gold wieder unter Druck….da klingelt es bei mir




29.11.15 09:30
Hannes Huster

In den USA wurde gestern Thanksgiving gefeiert und traditionell folgt darauf der so genannte Black Friday. Die wenigsten Amerikaner gehen an diesem Tag zur Arbeit, sondern nutzen den Freitag zum einen als Chance auf ein verlängertes Wochenende, zum anderen als Shopping-Tag.


Am BLACK-FRIDAY locken sämtliche Geschäfte und Online-Shops mit abenteuerlichen Rabatt-Aktionen und auch hier in Deutschland haben viele Online-Shops den Tag für sich entdeckt. Es wird mit hohen Nachlässen gelockt und die Leute sollen das kaufen, was sie eigentlich gar nicht brauchen.


Der Freitag nach Thanksgiving ist auch an den Investmentmärkten eigentlich ein ruhiger Tag. Der Handel in den USA ist verkürzt und man sollte keine zu große Bewegungen und einen eher dünnen Handel erwarten.


Doch es gibt immer wieder eine Anlageklasse, die an diesem Tag besonders beliebt bei den Terminmarkt-Händlern zu sein scheint und das ist GOLD.


Bereits im vergangenen Jahr (Thanksgiving am 27.11.2014, BLACK FRIDAY am 28.11.2014) war der Tag ein extrem schwacher für Gold. Es ging von knapp 1.200 USD auf knapp 1.160 USD um fast 40 USD in den Keller. Am Montag darauf startete Gold noch tiefer (1.145 USD) und zog dann wieder deutlich nach oben:


Black
          Friday 2014 und Reversal am Montag darauf

Black Friday 2014 und Reversal am Montag darauf


Heute ist wieder BLACK FRIDAY und wieder gerät Gold unter Beschuss. Aktuell liegt Gold mit rund 15 USD im Minus und wieder wird der halbe Feiertag und der eigentlich dünne Handel genutzt, um Gold nach unten zu pressen:


Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag

Black-Friday 2015: Erneuter Druck am Freitag


 


80% der Jahresproduktion von BARRICK in wenigen Stunden


Grund für den starken Verlust war einmal wieder der Terminhandel. Es wurden in den ersten Stunden des amerikanischen Handels mehr als 50.000 Kontrakte gehandelt, was gut 5 Millionen Unzen Papiergold entspricht. Eine Zahl, die man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen muss.


Der weltgrößte Goldproduzent BARRICK GOLD produziert derzeit im Jahr rund 6,2 Millionen Unzen Gold. Somit wurden in rund 3 Stunden rund 80% der Jahresproduktion von BARRICK als Papier-Gold umgesetzt.


Lassen Sie sich das anstehende Wochenende und den ersten Advent nicht vermiesen. Freuen Sie sich, wenn Sie Gold nochmals zu so günstigen Preisen kaufen können. Es kann sicherlich noch tiefer gehen, doch letztendlich hat der Goldpreis nun rund 45% vom Hoch korrigiert und früher oder später wird der Bärenmarkt sich umkehren. Vielleicht auch schon am Montag, wie im vergangenen Jahr.



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