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Kolumnist: Finanztrends.info

Crash an der Börse!




13.10.20 16:38
Finanztrends.info

Liebe Leser,


es war ja fast zu erwarten, dass die Notierungen nach dem brillanten Wochenauftakt wieder schwächer werden. Nun aber hat eine Aktie an den Börsen einen regelrechten Crash hingelegt, die gestern noch zahlreiche Investoren angezogen hatte. Die beiden großen Tagesverlierer zeigen, dass Sie nichts auf kurzfristige Trends geben sollten.


Das ist ein Hammer!


Die Rede ist von Steinhoff, dem Möbelhändler, der zuletzt für positive Schlagzeilen sorgte. Die Aktie verlor im frühen Morgenhandel gleich mehr als 10 % (!). Das Problem dabei sehe ich vor allem im Volumen, mit dem der Wert gehandelt wurde: die Aufträge lauten gleich über mehrere 10.000 Stück.


Das bedeutet, hier haben Investoren Sorge, die größere Pakete besitzen. Noch vor Tagen sah es so aus, als würden wiederum bedeutendere Adressen einsteigen, da der Kurs getrieben von größeren Kaufaufträgen rasch nach oben ausbrach. Aus meiner Sicht deutet sich hier an, dass die Aktie vor einem regelrechten Ausverkauf stehen könnte.


Die steigenden Notierungen sahen zunächst so aus, als würde sich die Unternehmensleitung vielleicht mit den Klägern und Gläubigern verständigt haben. Der Abverkauf am Dienstag zeigt, dass dies jedenfalls nicht auf Informationen möglicher Insider beruht – und damit im besten Fall reine Spekulation war.


Deshalb wiederum ist schon jetzt deutlich, dass die Kursgewinne auf Sand gebaut waren: Denn wirtschaftlich sonstige positive Überraschungen sind bei diesem Unternehmen kaum zu erwarten. So war auch spekuliert worden, dass eine Tochter, für die im Herbst ein Börsengang geplant war, nun vielleicht an die Börse gebracht werden würde. Auch diese Spekulation hat sich nicht erhärtet.


Insofern bleibt bei Steinhoff der Blick auf den Restbestand des Unternehmens. Die Börsenkapitalisierung beläuft sich auf allenfalls etwa 160 Millionen Euro. Die Börsen haben seit Monaten (!) keinen wirtschaftlichen Anlass gesehen, dem geplagten Unternehmen überhaupt etwas zuzutrauen. Um es kurz zu machen:


Spekulationen dieser Art sind mustergültig. Dasselbe haben wir im Sommer zeitweise wieder bei Wirecard gesehen sowie bei früheren Cannabis-Stars. Immer wieder versuchen offenbar Spekulanten, den Kurs durch größere Kaufaufträge nach oben zu ziehen und den Eindruck zu erwecken, dahinter verberge sich eine wirtschaftliche Neuausrichtung.


Fast immer jedoch zeigt sich, dass dies reines Börsentheater ist. Algorithmen, Kursmanipulateure und einfache Spekulanten machen gerade im Nebenwerte-Segment einen Großteil der Kursbewegungen aus. Wenn Sie langfristig Geld verdienen möchten, ist dies lediglich mit Substanz-Unternehmen möglich. Beispiele für solide Unternehmen gibt es zuhauf. Derzeit sehe ich vor allem im US-Markt bei den sogenannten Dickschiffen wie Procter & Gamble oder Johnson & Johnson dauerhaft gute Chancen. Das Börsentheater wird früher oder später auch im Wasserstoff-Bereich zuschlagen. Arbeiten Sie dort – also bei Nel Asa und Co. – zumindest mit Stop-Loss-Marken.





Vergessen Sie alles bisher Dagewesene!


Diese unscheinbare deutsche Aktie wird in Zukunft nur noch steigen … deshalb sollten Sie auf gar keinen Fall zögern und sofort investieren. Denn dieses eine Unternehmen besitzt jetzt die Schlüsseltechnologie, die das Internet der Zukunft benötigt.


Dieses Unternehmen steckt dahinter …



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