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Kolumnist: Stefan Hofmann

Charttechnik: Kunst oder Wissenschaft?




12.09.18 13:30
Stefan Hofmann

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

Fundamentalanalysten beschäftigen sich mit der Datenlage an den Märkten. Es geht darum die Statistiken genau auszuwerten, um herauszufinden wo die neuen Trends liegen könnten. Diese Aufgabe ist sehr zeitintensiv und wird meist mit Hilfe von Computern und Rechenmodellen erledigt. Zahlreiche Daten zu Angebot und Nachfrage sowie Wirtschaftszyklen und vielem mehr fließen in die Formeln ein und versuchen dadurch den Kursverlauf zu prognostizieren.

Charttechnik: Kunst oder Wissenschaft?

Zugegeben, die Charttechnik wird teilweise schlecht geredet und als Kunst beschimpft, da man hier nicht mit Formeln arbeitet. Doch gibt es die Charttechnik bereits seit dem 12 Jahrhundert in Japan, als man die Verläufe der Reisnotierungen mittels Kursmustern vorhergesagt hat. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Charttechnik weiter ausgebaut und mit neuen Methoden verfeinert. Vor allem in den sechziger bis achtziger Jahren war die Charttechnik das non plus Ultra der Rohstoffhändler. Danach geriet sie etwas in Vergessenheit, da sich der Handel mit Systemen ausbreitete.

Charttechnik und Fundamentalanalyse bilden ein Team!

Wichtig ist, dass man beide Analyseformen zu einer verbindet. Die Fundamentalanalyse kann sehr gut dabei helfen das große Bild zu erkennen und zukünftige Trends zu finden. Das Timing ist jedoch ebenso entscheidend. Kauft man einen Rohstoff oder Index oder Währung, weil man von steigenden Kursen ausgeht, dann sollte der Preis nicht noch sechs Monate fallen. Denn dann erleidet man große Verluste. Hier kann die Charttechnik helfen um den genauen Kaufzeitpunkt zu identifizieren. Ein Ausbruch nach oben auf ein Mehrwochenhoch kann ein guter Anlass für Trendfolgekäufe sein.

Quelle: www.qtrade.de

Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.

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