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Kolumnist: Frank Schäffler

Bundesregierung legt Pläne zur Besteuerung von Kryptowährungen vor




18.07.21 09:32
Frank Schäffler

Das Bundesfinanzministerium hat nach Beratungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder seinen Entwurf einer bundeseinheitlichen Regelung zur Besteuerung von Kryptowährungen und Token vorgelegt. Dieser sieht unter anderem vor, die bisherige Steuerfreiheit von Krypto-Investments nach einer Haltefrist von einem Jahr unter bestimmten Umständen auf zehn Jahre zu verlängern.


Dies soll gelten, „wenn Einheiten einer virtuellen Währung oder Token als Einkunftsquelle genutzt werden und zumindest in einem Kalenderjahr hieraus Einkünfte erzielt worden sind.“ FDP-Finanzexperte Frank Schäffler sieht in dem Entwurf Licht und Schatten. „Nach acht Jahren hat das Bundesfinanzministerium endlich gehandelt und Einzelfragen beantwortet. Das ist ein wichtiger Schritt für die Rechtssicherheit in Deutschland“, sagte er dem Handelsblatt. Konkretisierungen fordert der Bundestagsabgeordnete bei der Verlängerung der Veräußerungsfrist auf zehn Jahre, wenn Kryptowährungen als Einkunftsquelle genutzt werden. „Hier muss klarer formuliert werden, auf was sich das bezieht. Greift dies schon bei Forks oder bei Staking oder nur bei Lending?“, kritisiert Schäffler.


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