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Kolumnist: CMC Markets

Den Börsen fällt es schwer, sich zu fangen - Eigentlich ein guter US-Arbeitsmarktbericht




06.05.22 20:59
CMC Markets

Trotz oder wegen eines weiter sehr guten und robusten Arbeitsmarktes in den USA ging der Abverkauf heute an den Börsen weiter. Der Deutsche Aktienindex hat es dabei immerhin geschafft, sein April-Tief bei 13.560 Punkten zu verteidigen - ein schwacher Trost in einem Marktumfeld einer scheinbar teuflischen Inflationskeule gepaart mit Rezessionssorgen und einer Ölkrise. 

Die US-Wirtschaft hat im April 428.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, womit die Erwartungen übertroffen wurden. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,6 Prozent und damit knapp über einem präpandemischen Tiefstand, während die Löhne im Jahresvergleich um 5,5 Prozent anzogen. Der Arbeitsmarkt ist eine sehr entscheidende Komponente dafür, damit sich das Schreckgespenst der Stagflation nicht realisiert. Die größte Sorge für den Markt ist eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, die durch die straffere Geldpolitik der Federal Reserve ausgelöst wird. Die Investoren wollen deshalb einerseits einen starken Arbeitsmarkt sehen, der verhindert, dass die Wirtschaft nicht in eine Rezession fällt. Andererseits darf dieser aber auch nicht zu stark werden, damit sie den Worten von Fed-Chef Powell Glauben schenken können, dass es keine Zinsschritte über 50 Basispunkte geben wird. 

Da aber nun die Lohnkomponente ebenfalls nicht zu schnell steigt, war es im Endeffekt ein guter Arbeitsmarktbericht, der in den kommenden Tagen die negative Stimmung an den Börsen drehen könnte. Die komplette Ausweglosigkeit der Fed könnte sich als falsch herausstellen und das Pendel wieder in die Richtung ausschlagen lassen, alles im Griff zu haben - dies wäre eine gute Botschaft vor dem Wochenende. 


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