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Kolumnist: Frank Schäffler

Blockchain-Roundtable: Kryptoeinkünfte einfach (ver)steuern?




01.05.22 10:15
Frank Schäffler

„Es war überlebenswichtig für deutsche Staker, dass die 10-Jahres-Frist fiel. Das BMF hat hier gute Arbeit geleistet."


Am Donnerstag fand der von Frank Schäffler initiierte erste Blockchain-Roundtable im Bundestag statt, der sich Ideen einer einfachen und transparenten Besteuerung von Kryptoeinkünften widmete. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen (BMF) Katja Hessel berichtete von dem mit den Bundesländern fertig abgestimmten Rundschreiben zur Besteuerung von virtuellen Assets. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion der gut 50 Teilnehmer, in der positiv hervorgehoben wurde, dass das BMF die Spekulationsfrist von 10 Jahren für das Staking und Lending abgeschafft und durch die Haltefrist von einem Jahr ersetzt hat. Werden Kryptoeinkünfte länger als ein Jahr gehalten, sind sie somit steuerfrei. Jedoch kann es sich als schwierig erweisen, Gewinne bzw. Verluste bei Krypto-zu-Krypto-Transaktionen aufgrund der hohen Volatilität festzustellen. Vermehrt kam daher der Vorschlag, Kryptoeinkünfte erst beim Umtausch zu Fiat-Geld zu besteuern. Frank Schäffler, Sprecher für Blockchain- und Fintechinnovationen der FDP-Fraktion: "Es war wichtig und richtig, dass sich so viele Blockchain-Experten aus Deutschland und Österreich zusammen fanden und konstruktiv über eine effektive Besteuerung von Krypto-Assets diskutierten. Ja, für eine Kryptobesteuerung an der Fiat-Schnittstelle bräuchte es ein gesondertes Gesetzgebungsverfahren. Es war jedoch überlebenswichtig für deutsche Staker, dass die 10-Jahres-Frist fiel. Das BMF hat hier gute Arbeit geleistet."



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