Kolumnist: Timo Emden

Bitcoin- Kurs bemüht aufzusteigen




08.01.18 07:16
Timo Emden

Die digitale Währung Bitcoin findet nur mühsam zu alter Stärke zurück. Nachdem der Kurs der Plattform Bitstamp zufolge gestern zeitweise bei 17.000 Dollar notierte, befindet sich dieser aktuell bei 15.744 Dollar. Um das Allzeithoch von 19.666 Dollar anzugreifen fehlt jedoch das klassische Überraschungsmoment. Doch genau dazu könnte es kommen, wenn die US- Aufsichtsbehörden einem indexbasierten Fonds (ETF) zulassen würden. Wie die englischsprachige Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende berichtete, plant die Direxion Asset Management LLC verschiedene Produkte auf der NYSE Arca- Börse, der Intercontinental Exchange Inc. aufzuführen, falls die zuständigen Behörden grünes Licht geben. Dabei soll es sich um „gehebelte“ und „inverse Fonds“ handeln. Die Securities and Exchange Commission hat bis heute jedoch alle eingereichten Vorschläge abgelehnt oder auf Eis gelegt.


Eine Zulassung eines ETFs auf US- Börsen wäre ein weiterer großer Schritt Richtung Salonfähigkeit von Bitcoin und Co. Womöglich dürften dann viele weitere Börsenbetreiber nachziehen und ihre Produktpalette anpassen. Doch dass es auch ohne einen ETF geht, zeigt die Wertentwicklung des gesamten Cybermarktes. Nach CoinMarketCap befindet sich diese derzeit bei über 813 Milliarden Dollar. Die 1 Billion- Dollar- Marke der gesamten Marktkapitalisierung rückt somit in Schlagdistanz vor.


 


Venezuela plant Ausgabe von Petro- Cyberdevisen


Nicolas Maduro, Präsident Venezuelas kündigte am vergangenen Freitag an, bis zu 100 Millionen Petro im Umfang von rund 5,9 Milliarden Dollar auszugeben. Dabei soll jeder Petro mit einem Barrel Rohöl gedeckelt werden. Die Idee durch die Herausgabe eigener Krypto- Taler um das krisengeplagte Land unter die Arme zu greifen klingt auf dem ersten Anschein interessant, kommt bei näherer Betrachtung jedoch eher einer Schnapsidee gleich. Ob auf diese Art das Vertrauen der Investoren gewonnen werden kann ist m.E. stark anzuzweifeln.


 


Ripple auf Erholungskurs


Der Kurs der zweitwichtigsten Cyberwährung Ripple befindet sich wieder auf Erholungstour, nachdem diese am vergangenen Freitag zweitweise um bis zu 39 Prozent einbrach. Coinbase, eine der größten in den USA ansässigen Cyberbörsen teilte am Donnerstag via des Kurznachrichtendienstes Twitter mit, dass es „keine Entscheidungen über die Hinzufügung neuer digitaler Währungen gebe“. Ein Großteil der jüngsten Kursrally basierte auf Spekulationen, dass die US- Börse die Währung in den eigenen Reihen anbietet. Zur aktuellen Stunde läuft die Währung jedoch große Gefahr, erneut durch die Währung Währung Ethereum von Rang zwei abgelöst zu werden.


 


 


 




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