Kolumnist: Sabine Traub

Bank of England belässt Leitzins auf Rekordtief




16.09.17 09:40
Sabine Traub

Euwax bonds       

Während die aktuelle Ruhe im Nordkorea-Konflikt und ein gegenüber dem US-Dollar schwächerer Euro den Aktienmarkt zu Wochenbeginn noch antrieben, fehlten den Anlegern in der Wochenmitte Impulse. Der deutsche Aktienmarkt zeigte nur wenig Bewegung. Immerhin konnte der Dax die Gewinne der vergangenen Tage verteidigen und erreichte zwischenzeitlich sogar den höchsten Stand seit acht Wochen. Am Donnerstag warteten Banken und Brokerhäuser mit Spannung auf die Konjunkturdaten der USA, die am Nachmittag veröffentlicht werden sowie den Zinsentscheid der Bank of England. Das deutsche Börsenbarometer pendelte um die 12.525 Zähler.
 
Die Bank of England (BoE) hält trotz steigender Preise an ihrem Leitzins fest. Dieser bleibt vorerst bei 0,25 Prozent. Gleichzeitig signalisierte die Notenbank, den Leitzins bei weiter steigendem Preisdruck in der nächsten Zeit anzuheben. Zugleich behielt sie das Volumen ihres Anleihenprogramms von 435 Milliarden Pfund (knapp 483 Milliarden Euro) bei. Das Pfund zog nach der geldpolitischen Entscheidung der BoE an und stieg auf 1,3300 Dollar von zuvor 1,3200.
 
Die Ölpreise tendierten auch am Donnerstag fester. Die Notierung der Nordseesorte Brent Crude stieg auf 55,592 Dollar. Die Internationale Energieagentur IEA erhöhte ihre Prognose für das Wachstum der globalen Nachfrage im laufenden Jahr von 1,5 auf um 1,6 Mill. Barrel pro Tag. Zudem erklärte sie, dass sich der Ölmarkt auf dem Weg befinde, ein neues Gleichgewicht auszubilden.
 
Anziehende Preise für Nahrungsmittel und Energie treiben die Inflation in Deutschland auf das höchste Niveau seit dem Frühjahr. Im August kletterte die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es bestätigte damit eine erste Schätzung von Ende August. Dies war der dritte Anstieg in Folge und zugleich der stärkste seit April. Im Juli war die Rate mit 1,7 Prozent noch einen Tick niedriger. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Euro-Raum eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an.
Ein wesentlicher Grund für den Preisanstieg war die Energie, die sich im August binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent verteuerte und damit stärker als zuletzt. Für leichtes Heizöl mussten die Verbraucher 10,4 Prozent mehr ausgeben, Tanken verteuerte sich um knapp vier Prozent und Strom kostete zwei Prozent mehr. Hingegen verbilligte sich Gas um 2,9 Prozent.







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