Kolumnist: Klaus Stopp

Baader Bond Market: "Sanftere Töne aus Rom lassen Spreads schrumpfen "




02.12.18 09:01
Klaus Stopp


Klaus Stopp gibt einen umfassenden Rückblick auf die Woche am Anleihemarkt:Versöhung zwischen Rom und Brüssel, neue Staatsanleihen, Brexit-Analyse und Einblick in den US-Markt. 29. Oktober 2018. MÜNCHEN (Baader Bank). Ist es nun wirklich ein Entgegenkommen gegenüber der EU, wenn die italienische Regierung ihr Defizitziel von 2,4 auf 2,0 Prozent senken würde? So wird es zumindest von Insidern kolportiert. Betrachtet man die bisherige harsche Rhetorik aus Rom, so kann man ein Angebot, die Neuverschuldung um 0,4-Prozent-Punkte zu senken, sogar durchaus als Versuch werten, eine Kompromisslinie mit Brüssel finden zu wollen. Aber das ist Ansichtssache und meines Erachtens kein hoffnungsvolles Signal. Dennoch zeigte dieses Ansinnen aus Rom zumindest bei den Spreads für italienische Staatsanleihen Wirkung. 

Denn die etwas sanfteren Töne aus Rom haben dazu geführt, dass die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen geschrumpft sind. So liegt der Spread, den Rom für seine zehnjährigen Papiere aufbringen muss, mittlerweile bei ca. 292 Basispunkten. Damit ist die Renditedifferenz gegenüber der Benchmark für zehnjährige Bundesanleihen wieder auf unter 3 Prozent gesunken. Italienische Staatspapier mit zehnjähriger Laufzeit rentieren aktuell bei ca. 3,25 Prozent, nachdem sie am 20.11. noch 3,692 Prozent abwarfen. 

Positive Rückmeldung aus Brüssel oder Strafe?


Entscheidend für den Haushalt 2019 sei es, dass die Ziele der Regierung eingehalten werden könnten, sagte Vize-Regierungschef Luigi Di Maio und zielt dabei auf Maßnahmen wie ein Grundeinkommen für die Bevölkerung ab. Nach Angaben des anderen Vize-Regierungschefs, Matteo Salvini, habe es aus Brüssel eine "positive Rückmeldung" zu dem Angebot einer geringeren Neuverschuldung gegeben. Eine offizielle Bestätigung seitens der EU-Kommission steht aber noch aus. Immerhin hatte Brüssel ursprünglich eine Neuverschuldung von nur 0,8 Prozent gefordert. Und da die EU in der vergangenen Woche auch den nachgebesserten Budgetentwurf aus Rom wegen Verstößen gegen EU-Regeln abgelehnt hatte, steht für Italien immer noch eine Strafe von bis zu 3,4 Mrd. Euro im Raum. Nach Informationen aus EU-Kreisen könnte das Strafverfahren noch vor Weihnachten eingeleitet werden.

Legt EZB ein neues TLTRO-Kreditprogramm auf?


Parallel zum Haushaltsstreit läuft die Debatte um die italienischen Banken, die milliardenschwere faule Kredite mit sich herumschleppen. Nun ist die Idee aufgepoppt, den angeschlagenen Instituten mit einem Instrument unter die Arme zu greifen, das die Bezeichnung TLTRO trägt, was für "Targeted Longer-Term Refinancing Operations" steht - zu Deutsch: zielgerichtete langfristige Refinanzierungsgeschäfte. Nicht zuletzt EZB-Präsident Mario Draghi hatte diese Idee ins Gespräch gebracht. 

Derartige Kreditprogramme, wie sie die EZB bereits 2014 und 2016 aufgelegt hatte, sind extrem günstig und die EZB zahlt den Instituten eine Prämie als Anreiz dafür, wenn sich ihre Kreditvergabe besser entwickelt. Da die Banken gleichzeitig das billige Geld aus den TLTROs gerne aufnehmen und damit Staatspapiere erwerben, sorgt dies wiederum für sinkende Renditen bei Staatsanleihen. Da eine der oben genannten Tranchen 2019 ausläuft, muss sich die EZB nun überlegen, ob sie nicht ohnehin eine neue TLTRO auflegt. Auch wenn man damit nicht nur einem einzelnen Land wie Italien helfen würde, bleibt die Frage, ob mit dem TLTROs nicht ohnehin eine zu starke Abhängigkeit zwischen Banken und Staaten gefördert wird. 

Trump keilt gegen alles und jeden


Das, was D. T., der Unberechenbare, derzeit wieder an den Tag legt, kann getrost als Rundumschlag bezeichnet werden. Der US-Präsident keilt gegen China, die EU, gegen General Motors und gegen die US-Notenbank. 

Doch der Reihe nach. Im Vorfeld des G20-Gipfels in Buenos Aires droht das Weiße Haus China, die bereits verhängten Sonderzölle auf Waren im Wert von 200 Mrd. US-Dollar von 10 auf 25 Prozent zu erhöhen. Im schlimmsten Fall könnte Donald Trump sogar sämtliche Einfuhren aus China über 500 Mrd. US-Dollar mit einem Strafzoll überziehen. Umso gespannter erwarten die Kapitalmärkte das Treffen von Trump mit Chinas Staatschef Xi Jingping am Samstag, denn jede Form eines Ergebnisses (Einigung oder Eskalation) ist möglich. 

Autozölle drohen nach wie vor


Indessen halten sich Gerüchte, wonach Trump Zölle auf Importautos bereits in der kommenden Woche beschließen könnte. Laut "Wirtschaftswoche" empfiehlt ein Untersuchungsbericht des US-Handelsministeriums 25% auf sämtliche eingeführten Autos aus allen Ländern außer Kanada und Mexiko zu erheben. Umso gespannter darf man auf das geplante Treffen von Trump mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G20-Gipfel sein. 

Der Präsident gegen eine Auto-Ikone


Ja, und dann keilt Trump gegen General Motors (GM) im eigenen Land. Was war geschehen? Ausgerechnet die Auto-Ikone der Amerikaner hat nun angekündigt, rund 15.000 Jobs im Inland abzubauen. Und daran trägt Trumps Politik eine Mitschuld. Denn seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium schädigen auch die heimische Industrie, so wie sie GM nach eigenen Angaben rund eine Mrd. Dollar an Gewinn gekostet haben. Dass dies der zum Jähzorn neigende Trump nicht differenziert sehen will, verwundert nicht. "Es war ein großer Fehler", twitterte er zu der GM-Entscheidung und rief den Konzern dazu auf, die Produktion in China zu stoppen und stattdessen im US-Bundesstaat Ohio "verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik (zu) eröffnen". Diese, seine eigene Denkweise erhöht allerdings die Gefahr, dass er in einer Kurzschlusshandlung, um seinen Wählern zu imponieren, an den europäischen Automobilherstellern mit Strafzöllen ein Exempel statuieren wird. 

Die Notenbank Fed als "größte Bedrohung"


Bliebe noch ein für Trump "viel größeres Problem als China", was er ausgerechnet über die US-Notenbank Fed sagt, die eigentlich unabhängig von der Politik agieren soll. Trump wirft Fed-Präsident Jerome Powell, den er selbst berufen hat, seit längerer Zeit vor, mit seinen Zinserhöhungen der US-Wirtschaft zu schaden. Dagegen versucht die Notenbank einer Überhitzung der Wirtschaft nach den radikalen Steuersenkungen der Regierung entgegenzuwirken. Hinzu kommt, dass höhere Zinsen natürlich auch die Refinanzierung der US-Schulden verteuern. Dennoch ist nicht nur der Umstand, dass der Präsident die Unabhängigkeit der Notenbank überhaupt in Frage stellt, befremdlich. Auch im Ton vergreift sich D. T. permanent, indem er das Vorgehen der Währungshüter etwa als seine "größte Bedrohung", "verrückt" und "lächerlich" bezeichnet. 

Ungeachtet dessen wird auch nach der gestrigen Rede von Jerome Powell immer noch erwartet, dass es weitere Zinsschritte geben wird. Seine Aussage, dass die Leitzinsen "knapp unter" der Spanne einer neutralen Geldpolitik seien, könnte allerdings ein erster Hinweis auf eine bevorstehende Zinspause sein. Dies wird aber insbesondere von der Konjunktur- und der Inflationsentwicklung abhängen. Jedoch ist davon auszugehen, dass Jerome Powell auch weiterhin unabhängige, rein an der Sache orientierte Entscheidungen treffen wird. 

No Deal or No to May?


Theresa May ist derzeit auf einer Werbetour durch Großbritannien, bei der sie für den zwischen London und Brüssel ausgehandelten Brexit-Kompromiss kräftig die Trommel rührt. Damit versucht die britische Premierministerin sich nun an die Bevölkerung zu wenden, nachdem sie zuvor teilweise turbulente Parlamentsdebatten überstanden hat. Ihr Ansinnen erinnert freilich an eine Sisyphusarbeit, die trotz größter Anstrengungen nicht bewältigt werden kann.

Denn May muss über 80 euroskeptische Tory-Rebellen umstimmen, die am 11. Dezember gegen den Austrittsvertrag votieren wollen. Hinzu kommen bis zu zehn konservative Abgeordnete, die in der EU bleiben wollen, sowie die zehn nordirischen Unionisten. Höchstens 15 Labour-Rebellen könnten die Rechnung zugunsten Mays verschieben.

Es geht um Personen und Eitelkeiten


Wenn man nun hört, dass Konservative Druck auf May ausüben, einen Zeitplan für ihren eigenen Rücktritt festzulegen, weil dies helfen könne, den Widerstand gegen den Brexit-Deal abzubauen, traut man seinen Ohren nicht. Eine Zusage der Premierministerin, kurz nach dem Austritt aus der EU am 29. März 2019 ihren Hut zu nehmen, könnte Abgeordnete ihrer konservativen Partei milde stimmen, so heißt es. Oder anders ausgedrückt: Wir riskieren lieber einen chaotischen Austritt ohne Deal als für den von May ausgehandelten Vertrag zu stimmen - es sei denn, May tritt zurück. Es geht also nicht um das Beste für das Land, sondern um Personen und um Eitelkeiten. Sicher stünde am Ende eines solchen Rücktrittsszenarios auch die baldige Festlegung auf die May-Nachfolge.

Denn an der Spitze der verbohrten Brexiteers stehen bekanntlich eitle Personen wie Jacob Rees-Mogg und Ex-Außenminister Boris Johnson, die sich am Ende womöglich noch Hoffnungen auf den Posten des Premiers machen. May aber, die oft unglücklich agiert hat, würde mit dem Erkaufen der Zustimmung für den Brexit-Deal durch den Verzicht auf den Posten der Premierministerin in die Geschichtsbücher eingehen. Und das wäre, nach all dem, was man bisher annimmt, durchaus ein Akt im Dienste des Landes.

Carney gewährt Einblicke in die Brexit-Analyse der BoE


Am gestrigen Abend hat sich der Chef der Bank of England (BoE) zu verschiedenen Themen geäußert. Unter anderem auch zu den Folgen eines ungeordneten Brexits. Nach einer Analyse der BoE würde die britische Wirtschaft im ersten Jahr um 8% schrumpfen, die Immobilienpreise um ca. 30 Prozent einbrechen und die Arbeitslosigkeit auf 7,5 Prozent ansteigen. Zur besseren Verdeutlichung der Auswirkungen wurde auch ein Vergleich zur Finanzkrise 2007 angestellt. Damals brach die Wirtschaft um 6,25 Prozent ein und die Immobilienpreise sind um 17 Prozent gefallen. Die in Aussicht gestellten Zahlen stellen allerdings das Worst-Case-Szenario dar. 

Den britischen Banken hingegen wird für den harten Brexit eine gute Konstitution bescheinigt. Somit sollte ausreichend Kapital vorhanden sein, um den wirtschaftlichen Schock verkraften zu können. Das ist das Ergebnis eines eigens von der BoE durchgespielten Stresstests für die sieben größten Banken des Landes. Dabei wurde ein Einbruch der weltweiten Wirtschaftsleistung um 2,4 Prozent, ein Rückgang der britischen Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent, eine Arbeitslosigkeit von 9,5 Prozent, ein Verfall der britischen Immobilienpreise um ca. ein Drittel und einer Schwäche des britischen Pfunds von 27 Prozent unterstellt. Obwohl sich das Ergebnis deutlich von dem des Stresstests der Europäischen Bankenaufsicht EBA unterscheidet, sind nach Meinung Carneys die Banken in Großbritannien selbst für einen ungeordneten Brexit gut gerüstet. 

Eine zeitgleich veröffentlichte Analyse des britischen Finanzministeriums kommt allerdings zu wesentlich geringeren Einbußen bei den genannten Kriterien und vergleicht die Auswirkungen infolge des von der Regierung ausgehandelten geordneten Brexits mit dem Verbleib in der EU. Die dabei genannte Zahl von 4 Prozent Einbuße in den kommenden 15 Jahren soll wohl die Zweifler beruhigen und von dem Deal mit der EU überzeugen. 

Kurz vor Jahres- und Kontraktwechsel


Zur Jahresmitte waren sich die Analysten noch einig, dass mit den Zinsanhebungen in den USA auch in der Eurozone der Weg für steigende Zinsen vorbereitet werde. Doch davon sind wir noch immer weit entfernt und von den damals in diesem Zusammenhang immer wieder genannten 0,75 Prozent musste man sich schon vor Wochen verabschieden. Ob und wann solche Renditen im 10-Jahres-Bereich bei deutschen Staatsanleihen wieder zu erzielen sein werden, hängt von sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Nicht zuletzt von den Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank am 13. Dezember und der US-amerikanischen Notenbank am 19. Dezember des Jahres. Somit ist zu erwarten, dass zumindest am Kapitalmarkt die "stade" Zeit auf ein Minimum reduziert wird. Gilt es doch, sich richtig zu positionieren, um im neuen Jahr einen guten Start zu erwischen.

In der Zwischenzeit steht allerdings auch noch ein Rollover beim Euro-Bund-Future an, der in der kommenden Woche die Rentenhändler beschäftigen wird. Aktuell notiert der März-Kontrakt etwa 0,85 PP höher als der immer noch aussagekräftige Dezember-Kontrakt. Diese mathematisch begründete Anpassung des Kurses ist allerdings noch nicht das beherrschende Thema, sondern vielmehr, dass sich das Sorgenbarometer infolge des ständigen Wechsels zwischen "Risk On" und "Risk off" und der noch immer vorherrschenden Unsicherheit bezüglich zukünftiger Konjunkturdaten in der Region von 161 Prozent festgebissen hat. Charttechnisch verlaufen die relevanten Unterstützungs- bzw. Widerstandslinien bei ca. 160,35 Prozent, was einer Rendite von ca. 0,40 Prozent entspricht, bzw. bei ca. 162 Prozent, was ca. 0,25 Prozent bedeuten würde. Diese beiden Marken werden vorerst auch die Tradingrange bestimmen und erst bei Durchbrechen dieser Linien werden Marktteilnehmer neue Positionen eingehen.

Aktuell notiert das Sorgenbarometer bei ca. 161,18 Prozent, was einer Rendite bei 10-jährigen deutschen Staatsanleihen von 0,331 Prozent entspricht.

US-Schatzamt zeigt Größe


In dieser Handelswoche hatten in den USA interessierte Investoren am Geld- und Kapitalmarkt wieder die Qual der Wahl. Neben insgesamt 155 Mrd. US-Dollar als T-Bills mit Laufzeiten von 4 und 8 Wochen sowie 3 und 6 Monaten wurden auch T-Notes mit Fälligkeit in zwei, fünf und sieben Jahren neu begeben. In der Summe wurden somit 284 Mrd. US-Dollar seitens des US-Schatzamtes nachgefragt, um die Regierungsaktivitäten refinanzieren zu können. Auch hierzu passt das Motto von Donald Trump: "Make America great again." 

In der Eurozone waren in diesem Zeitraum lediglich Deutschland, Frankreich, Italien und die Slowakei am Geldmarkt aktiv und ersetzten Rückzahlungen i.H.v. ca. 17 Mrd. Euro durch Neuemissionen im Wert von ca. 7 Mrd. Euro. Jedoch stockten Deutschland und Italien darüber hinaus noch länger laufende Anleihen auf. Hierbei erhöhte die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland das Emissionsvolumen der Benchmark-Anleihe (WKN 110245 / 2028) um 2 auf nunmehr 21 Mrd. Euro. Die mit einem Kupon von 0,25 Prozent ausgestattete Anleihe ist am 15.08.2028 endfällig und erfreute sich einer regen Nachfrage. So lagen dem Ende der Auktion Kaufaufträge für nominal 2,763 Mrd. Euro vor, von denen 1,683 Mrd. Euro mit einer Durchschnittsrendite von 0,34% zugeteilt wurden. Der daraus resultierende Differenzbetrag von 317 Mio. Euro wurde in den Regulierungsbestand umgebucht und wird zur Marktpflege verwendet. 

Devisen als Spiegelbild der Politik


Vor etwas mehr als einem Jahr war der Bitcoin auf dem besten Weg die Marke von 20.000 USD zu knacken. Doch zu Wochenbeginn notierte die zur einzigen und wahren hochstilisierte Krypto-Währung nur noch knapp über 3.500 USD und jetzt wieder über 4.000 USD. Somit kann man getrost behaupten, dass nicht alles Neue auch gut ist und automatisch eine Erfolgsgeschichte wird.

Solche Kursschwankungen sind an den geregelten Devisenmärkten kaum zu beobachten, auch wenn es dort ebenfalls mal zu größeren Verwerfungen kommen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist in diesem Jahr die Währung der Türkei. So notierte der Euro zu Jahresbeginn um die Marke von 4,50 TRY, um dann Mitte August zeitweise bei einem Devisenkurs von 8,11 TRY zu handeln. Inzwischen konnte sich die türkische Lira wieder deutlich stabilisieren und notiert derzeit leicht unterhalb der Marke von 6,00 TRY.

Die europäische Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen Handelsmonaten ebenfalls eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Ende September notierte der Euro noch bei 1,1815 USD. Anfang November sah das noch ganz anders aus, denn die Einheitswährung fiel zwischenzeitlich bis auf 1,1216 USD zurück und damit auf ein 18-Monats-Tief. Nach wie vor tut sich die gemeinsame Währung Europas sehr schwer, beim aktuellen politischen Treiben zu überzeugen, da die Sorgenthemen nicht unbedingt weniger werden. Zur Stunde notiert der Euro um die Marke von ca. 1,1380 USD.

Innerhalb der vergangenen Handelswoche standen aufgrund der aktuellen Marktgegebenheiten insbesondere Währungsanleihen auf US-Dollar sowie türkische Lira im Fokus der Privatanleger. Darüber hinaus wurden Bonds lautend auf russische Rubel, südafrikanische Rand und norwegische Kronen mehrheitlich nachgefragt.

von Klaus Stopp.

29. Oktober 2018, © Baader Bank

Über den Autor


Klaus Stopp ist Head of Market Making Bonds der Baader Bank.

Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder, nicht die der Redaktion von boerse-frankfurt.de. Sein Inhalt ist die alleinige Verantwortung des Autors.



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