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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Auslandsaktien: Das Positive überwiegt




10.02.19 10:01
Redaktion boerse-frankfurt.de


Einige US-Konzerne überraschen mit Quartalsergebnissen über den Erwartungen und sorgen so nach der Schwächephase an den Aktienmärkten für bessere Stimmung. 7. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Seit Mitte Januar berichten US-Konzerne ihre Ergebnisse des letzten Quartals 2018 und geben Prognosen für die laufende Saison ab. Nachdem inzwischen etwa die Hälfte der S&P 500-Unternehmen ihre Bilanzen vorgelegt haben, wird klar, dass es zumindest auf den ersten Blick gar nicht so schlecht läuft. Über 60 Prozent der Konzerne liegen über den Erwartungen, die Gewinnschätzungen wurden um gut 73 Prozent geschlagen.

"Ein Großteil der Aktiengesellschaften konnte positiv überraschen", fasst Roland Stadler von der Baader Bank zusammen. Allerdings liege das unter anderem an den niedrigeren Steuern. "Dieser Effekt wird künftig geringer ausfallen." Auch hielten sich viele Konzerne aufgrund des immer noch schwelenden Zollstreits, schwächerer Konjunkturerwartungen sowie steigender Lohn- und Materialkosten mit den Ausblicken tendenziell zurück. 

Der seit Anfang 2017 anhaltende Trend kontinuierlich wachsender Unternehmensgewinne sei allerdings unterbrochen. Marktbeobachter rechnen für das Schlussquartal mit um 5 Prozent niedrigere Gewinne. Damit lägen die Erträge für das Gesamtjahr aber immer noch 24 Prozent im Plus.
Kraftmeier Boeing  

Bei Boeing (WKN 850471) spürt man von den wirtschaftlichen Problemen scheinbar wenig. "Bessere Geschäfte bescherten dem weltgrößten Luftfahrt- und Rüstungskonzern ein glänzendes Gesamtjahr 2018", resümiert Walter Vorhauser von der Oddo Seydler Bank. Das spiegele sich naturgemäß im Aktienverlauf wider, der Wert legte seit Jahresbeginn um knapp 30 Prozent von 278 auf rekordhohe 360 Euro zu. Eine derartige Rallye sei für ein Schwergewicht wie Boeing nicht die Regel. Neben Trumps Steuergeschenken zeigten die Eindämmung der Lieferkosten, die Stärkung des Service-Sektors sowie eine größere Diversifikation Wirkung.


Vorhauser Vorhauser   Börsianer scheinen über die Perspektiven des weltgrößten Flugzeugbauers erfreut. Nach 806 ausgelieferten Flugzeugen im vergangenen Jahr - Airbus (WKN 938914) liegt mit 800 knapp dahinter - geht Boeings Geschäftsleitung für 2019 von 895 bis 905 Maschinen aus. 2017 waren es noch 763, wie Vorhauser die eindrucksvolle Steigerung illustriert. Damit werde der Umsatz voraussichtlich von 101,1 Milliarden US-Dollar auf 109,5 bis 111,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Der Gewinn je Aktie soll von 17,85 Dollar auf 21,90 bis 22,10 US-Dollar steigen. "In der Boeing-Aktie steckt noch mal 10 Prozent Kursfantasie", schätzt Vorhauser. Der Markt sei nach dem schlechten Schlussquartal gegenwärtig euphorisch. "Es kann aber auch schnell eine Richtungsänderung geben", warnt der Händler.

AMD holt sich Marktanteile


In der Halbleiterindustrie überzeuge AMD (WKN 863186) vor allem mit der Rückeroberung von Marktanteilen. "AMD konnte im letzten Quartal verglichen mit den drei Monaten davor in allen Bereichen zulegen", informiert Vorhauser. Im Desktop-Segment kommt Mercury Research in dem Zeitraum auf eine Steigerung von 2,8 auf 15,8 Prozent. Bei Notebooks stehe ein Plus von 1,3 auf 12,1 Prozent zu Buche. Bei Servern seien es 3,2 Prozent und damit 1,5 Prozent mehr.

"Beim Umsatz kämpft AMD wie viele andere Technologiewerte mit Umsatzeinbußen." Dennoch weise das Unternehmen nach 19 Millionen US-Dollar Verlusten im Vorquartal einen Gewinn von 38 Millionen US-Dollar aus. Die Aktie des Chip-Produzenten erholte sich seit Jahresbeginn von 16,60 auf 20 Euro. "AMD ist gut positioniert und befindet sich auf Erholungskurs", befindet Vorhauser. Generell seien Technologiewerte aber hohen Schwankungen ausgesetzt. Immerhin habe sich der Preis der AMD-Aktie seit Anfang vergangenen Jahres mehr als verzehnfacht.

Nvidia leidet unter Absturz der Kryptowährungen


Die Aktie des mit Grafikkarten groß gewordenen Konkurrenten Nvidia (WKN 918422) hat seit Oktober von 252 auf gegenwärtig 134 Euro hingegen deutlich an Gewicht verloren. "Die Karten des Chipherstellers wurden häufig zum Bitcoin-Schürfen genutzt. Mit dem Einbruch der Kryptowährungen sank auch der Absatz ", beschreibt Stadler eine der Miseren des Unternehmens. "Dadurch sind die Lagerbestände hoch." Gleichzeitig komme die neuste Generation von Grafikkarten bei PC-Spielern nicht ganz so gut an wie erhofft, und Betreiber von Rechenzentren stoppten aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage die Aufrüstung ihrer Systeme.

Von: Iris Merker
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