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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Auslandsaktien: Gute Zahlen, mäßige Stimmung in den USA




03.02.18 10:46
Redaktion boerse-frankfurt.de


Zwar ist die US-Berichtssaison gut angelaufen, auch dank der Steuerreform. Die Zweifel mehren sich aber, ob es so weitergeht. 1.Februar 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die US-Berichtssaison ist in vollem Gange. Angesichts der Vorschusslorbeeren - immerhin haben die US-Börsen bis zur vergangenen Woche immer neue Allzeithochs erreicht - wird sie dieses Mal besonders beachtet. Die Unternehmen müssen nun "liefern", heißt es. "Die bisher veröffentlichten Zahlen sind sehr gut", stellt Walter Vorhauser von Oddo Seydler fest. "Allerdings fallen die Ausblicke etwas vorsichtiger aus." 

Die Erwartungen waren und sind hoch, und das nicht ohne Grund: Da ist zum einen die brummende Konjunktur - in den USA, aber auch in Europa und anderenorts. Dazu kommt der schwache US-Dollar, von dem US-Unternehmen mit viel Auslandsgeschäft profitieren. Dritter Treiber ist die US-Steuerreform, ein Milliardenregen für viele Unternehmen. Vor Beginn der Berichtssaison Mitte Januar gingen Analysten für die S&P 500-Unternehmen von einem durchschnittlichen Gewinnzuwachs von 8,6 bis 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. 

Boeing auf Allzeithoch


Die hohen Erwartungen übertreffen konnte der Flugzeugbauer Boeing. Aufgrund eines Produktionsrekords und der US-Steuerreform erzielte der Konzern im Gesamtjahr 2017 den höchsten Gewinn seiner Geschichte. "Im vierten Quartal sparte Boeing durch die Steuerreform gut 1 Milliarde US-Dollar ein", stellt Vorhauser fest.

Sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz lag der Konzern deutlich über den Konsensschätzungen: Der Nettogewinn verdoppelte sich im Schlussquartal nahezu auf 3,13 Milliarden US-Dollar, der Umsatz lag bei 25,37 Milliarden, deutlich über den erwarteten 24,64 Milliarden US-Dollar. "Alle Sparten haben sich gut entwickelt." Zudem sieht sich Boeing 2018 weiter im Aufwind. In den USA kletterte die Aktie nach den guten Zahlen am gestrigen Mittwoch auf ein Allzeithoch von über 360 US-Dollar. Trotz des schwachen US-Dollar wurde auch in Euro (WKN 850471) ein Rekordwert von 289 Euro erreicht, im Februar 2016 waren es nur 93 Euro. 

Pfizer als großer Profiteur  

Auch dem US-Pharmakonzern Pfizer (WKN 85200) kommt die Steuerreform zugute, wie Roland Stadler von der Baader Bank feststellt: Im vierten Quartal 2017 machten es 11 Milliarden US-Dollar aus, für 2018 werden weitere positive Effekte erwartet. 2017 konnte Pfizer den bereinigten Gewinn je Aktie um 11 Prozent auf 2,65 Dollar steigern, der Umsatz ging aber leicht zurück - wegen der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte. Für 2018 werden allerdings Zuwächse bei Gewinn und Umsatz prognostiziert. An den US-Börsen gaben die Aktien nach Erreichen des höchsten Stands seit fast 16 Jahren nach. An der Börse Frankfurt ging es zuletzt wegen des schwachen US-Dollars seitwärts, aktuell kostet die Aktie 29,64 Euro.


StadlerStadler  

IBM mit Umsatzplus, aber Verlust


IBM und Ebay leiden - wie viele Banken - hingegen unter der Steuerreform, wie Stadler berichtet, zumindest vorerst. IBM verzeichnete im Schlussquartal 2017 erstmals nach mehr als fünf Jahren wieder ein Umsatzplus. Der Konzern nutzte die Möglichkeit, Erträge aus dem Ausland zurückzuholen, was allerdings zu einem Einmalaufwand von 5,5 Milliarden US-Dollar führte. So stand im vierten Quartal letztlich unterm Strich ein Minus von 1,05 Milliarden US-Dollar. Die IBM-Aktie (WKN 851399) konnte sich in den vergangenen Monaten etwas erholen und kostet aktuell 131,66 Euro nach 118 im September, vor einem Jahr waren es allerdings über 170 Euro. 

Ebay: Minus durch Steuerreform


Ebay meldete am gestrigen Mittwoch ein starkes Weihnachtsgeschäft und ein deutliches Umsatzplus zum Jahresende. "Ebay hat seine Webseite neugestaltet und dadurch mehr Kunden angelockt", bemerkt Stadler. Wegen der US-Steuerreform und einer Steuerforderung in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar verbuchte das Unternehmen allerdings einen Quartalsverlust von 2,6 Milliarden US-Dollar. Bei Anlegern kamen die Zahlen sehr gut an, die Aktie (WKN 916529) kostete gestern 32,34 Euro, jetzt sind es 35,41 Euro. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Kurs damit mehr als verdoppelt. 

Gute Zahlen von AMD  

Besser als erwartet fielen die Zahlen des US-Chipherstellers AMD aus. "Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 34 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn auf 61 Millionen US-Dollar", berichtet Vorhauser. Sehr stark gewachsen sei die Sparte Computing und Grafikchips - auch getrieben durch den Boom von Kryptowährungen, der die Nachfrage nach bestimmten Chips beflügelte. Auch AMD zeige sich für 2018 optimistisch. "Von den Sicherheitslecks Spectre und Meltdown ist AMD weniger stark betroffen als Intel." Der Aktienkurs (WKN 863186) ist seit Anfang Dezember von 8,38 auf 11,02 Euro gestiegen.


VorhauserVorhauser   In dieser Woche gibt es an den Börsen keine neuen Rekorde, weder hier noch in den USA. Nach Erreichen des Allzeithochs von 26.616,71 Punkten beim Dow Jones ist etwas Ernüchterung eingekehrt, beim DAX sieht es ähnlich aus. Nach Ansicht von Vorhauser ist der "Höhenrausch" an den US-Börsen nun erst einmal vorbei. "Alle guten Nachrichten sind raus, jetzt wird es erst einmal eine Konsolidierungsphase geben." 

von: Anna-Maria Borse
1. Februar 2018, © Deutsche Börse AG

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