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Kolumnist: S. Feuerstein

Aufpassen!




13.07.21 07:26
S. Feuerstein

Die Berichtssaison startet und könnte auch beim DAX die Schwankungsbreite erhöhen. Dieser verläuft seit Wochen in einer seitwärts gerichteten Tendenz. Positiv zu bemerken ist, dass der Index damit die Überhitzungszustände abgebaut hat, welche sich durch den steilen Anstieg im März ergeben haben. Mit dem Start in die Quartalszahlensaison ändert sich aber auch die Saisonalität und mahnt damit zur Vorsicht!

Einbruch im August?

Man darf aktuell ganz besonders auf die Ergebnisse der Unternehmen gespannt sein, geben diese doch Aufschluss darüber, wie es um die konjunkturelle Erholung bestellt ist. Nach der im März des vergangenen Jahres gestarteten Aktien-Rally ist diese mittlerweile in einem weit fortgeschrittenen Stadium angelangt. Entsprechend wären für eine Fortsetzung klare Impulse notwendig. Diese müssten einerseits von den Unternehmen im Zuge der Vorlage der Quartalsergebnisse kommen, andererseits darf man aber auch auf den weiteren Ausblick gespannt sein. Last but not least sollte man aber auch die Konjunkturindikatoren nicht außer Acht lassen. Denn diese könnten den bereits zunehmenden Druck auf die Notenbanken weiter erhöhen!

Wann reagieren die Notenbanken?

Wie das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank offenbart, war die Mehrheit der Mitglieder der Federal Reserve der Meinung, dass der Zeitpunkt für eine Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe noch nicht reif ist. Allerdings gibt es offensichtlich zunehmend kritische Stimmen. Schließlich ist die Inflationsrate zuletzt deutlich nach oben geklettert und erhöht den Druck auf die Notenbanken. Hierzulande hat sich die Europäische Zentralbank etwas Freiraum verschafft und zuletzt den Zielkorridor der Inflation angehoben. Sollte die Teuerungsrate aber weiter und vor allem unverhofft klettern, werden die Notenbanken den Fuß vom geldpolitischen Gaspedal nehmen müssen. Dies dürfte sich dann allerdings entsprechend negativ an den Aktienmärkten bemerkbar machen. Schließlich haben sich die Anleger über die Jahre an das billige Geld gewöhnt. Ein „Entzug“ könnte daher mit etwas ruppigeren Bewegungen begleitet werden. Man darf daher gespannt sein, welche Ergebnisse die Quartalszahlensaison hervorbringt!

Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen

Stephan Feuerstein
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