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Kolumnist: Feingold-Research

Apple und Lululemon – Orderformen verstehen und richtig anwenden




04.09.18 11:40
Feingold-Research

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen – ein sinnvoller, gut gemeinter Ratschlag für Börsianer, der allerdings nicht ganz leicht umzusetzen ist. Mit Hilfe von unterschiedlichen Orderformen, lassen sich gewisse Strategien leichter verfolgen. Wir stellen zwei beliebte Alternativen vor. Diese können Sie auch auf der kostengünstgen Online-Börse gettex platzieren. 

Viele Anleger kennen dabei nur die klassischen Market-, Stop- und Limit-Orders. Diese können für einige Anleger Schwachstellen aufweisen. Beispielsweise bei einer klassischen Stop-Loss-Order sehen sich Anleger mit dem Problem konfrontiert, dass bei steigenden Kursen das Stop-Loss-Level immer wieder nach oben angepasst werden muss. Hier kann der Trailing-Stop Abhilfe leisten. Wer also weniger von seinem Gewinn wieder abgeben will, platziert einen Trailing-Stop und verhindert somit, dass angelaufene Gewinne aus dem Trade wieder verloren gehen. Zusätzlich bietet die One-Cancels-the-other-Option Anlegern die Möglichkeit mit nur einer Orderform gleichzeitig auf steigende und fallende Kursentwicklungen zu reagieren.


Wer einen Trailing-Stop oder eine One-Cancels-the-other-Order platzieren möchte, kann dies auf der kostengünstigen Online-Börse gettex machen. Dort finden Anleger mit ca. 100.000 Wertpapieren aus aller Welt das breite Produktspektrum einer echten Börse – ohne Entgelte und ohne Courtage.


Trailing-Stop

Der Trailing-Stop ist eine bei Anlegern sehr beliebte Orderform, die häufig auch als dynamischer Stop-Loss bezeichnet wird. Das Grundprinzip lautet hier wie eingangs erläutert: „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“ Nur die wenigsten Anleger haben die Zeit, ihr komplettes Depot ständig auf die Aktualität ihrer Stoppkurse zu überprüfen. Das Trailing-Stop bietet Abhilfe und passt fortlaufend und automatisch das gesetzte Stop-Level an die Kursentwicklung an.


Gerade bei steigenden Aktienmärkten entfernen sich die ursprünglich gesetzten Stoppmarken mitunter so sehr von der aktuellen Notiz, dass sie keine wirkliche Gewinnabsicherung mehr bedeuten. Häufig gehen bereits aufgelaufene Gewinne wieder verloren. Die Ordervariante Trailing-Stop jedoch passt den Stoppkurs bei steigenden Aktienkursen automatisch nach oben an.


Gestiegen ist in der Vergangenheit auch der Kurs von Apple – attraktiv ist aktuell der Discounter DS6DVCAuch bei der Yoga-Sportmarke Lululemon ging es in der jüngsten Vergangenheit überwiegend Richtung oben – wir haben die beiden Turbo-Bulls MF7E9X und MF7EA1 in unserer Auswahl


Börse-EZB-DAXMit anderen Worten: Der absolute Abstand zwischen ursprünglicher Stop-Loss-Marke und dem Kurs bei Ordererteilung bleibt also gleich. Sobald die Börsen die Richtung drehen, kommt es dann oft relativ zügig zum Verkauf – und zwar wiederum zum besten nächsten Kurs. Als Beispiel schauen wir uns den folgenden Fall an: Ein Anleger kauft eine Aktie zu 50 Euro und platziert den dynamischen Stopp bei 42,50 Euro. Die absolute Differenz beträgt 7,50 Euro, der prozentuale Abstand liegt bei 15 Prozent. Steigt die Aktie später auf 55 Euro, wird der Stoppkurs automatisch auf 47,50 Euro nachgezogen.


Klettert die Notiz kontinuierlich bis auf 70 Euro, wird die Reißleine bei 62,50 Euro gezogen. Der absolute Abstand beträgt weiter 7,50 Euro. In Prozent ausgedrückt ist der Abstand damit aber auf 10,7 Prozent geschrumpft. Der einzige Nachteil dabei ist, dass mit zunehmender Dauer des Kursaufschwungs das Risiko steigt, bei Korrekturen ausgestoppt zu werden. Dennoch ist diese Ordervariante eine sinnvolle Option.


One-cancels-the-other 

Bei dieser Orderform können Anleger gleichzeitig auf Kursentwicklungen nach oben und unten reagieren und kombinieren dies in einer Orderform. Sobald ein Ereignis eintritt, wird die zweite Order gelöscht. Nehmen wir an, ein Anleger kauft eine Aktie zum Preis von 10 Euro. Mit der One-cancels-the-other-Order könnte er nun ein Verkaufslimit von 13 Euro und ein Verkaufslimit von 8,50 Euro eingeben. Sollte sich der Markt positiv entwickeln und die Aktie bis auf 13 Euro im Wert steigen, wird das Papier bestmöglich verkauft. Gleichzeitig erlischt das als Absicherung nach unten gedachte Limit bei 8,50 Euro.


Börse-Dax-4Es besteht also nicht die Gefahr, dass der Wert zwei Mal verkauft wird. Würde der Markt sich nach unten entwickeln und die Stoppmarke bei 8,50 Euro touchieren, würde umgekehrt das obere Limit von 13 Euro gestrichen. Umsetzbar ist die One-cancels-the-other-Order simultan auch bei Kaufaufträgen. Demnach würde die Aktie entweder bei einem als besonders günstig angesehenen Niveau unterhalb des aktuellen Kurses oder bei Überschreiten einer – etwa aus charttechnischer Sicht – wichtigen Marke oberhalb der gegenwärtigen Notiz, gekauft werden. Auch hier gilt: Tritt ein Ereignis ein, wird die Order für das andere Szenario gelöscht.



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
217,65 $ 220,03 $ -2,38 $ -1,08% 22.09./01:59
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0378331005 865985 229,67 $ 149,16 $
Werte im Artikel
3,68 plus
+3,95%
5,39 plus
+2,86%
158,13 minus
-0,07%
217,65 minus
-1,08%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
185,37 € -0,89%  21.09.18
Berlin 187,68 € +0,26%  21.09.18
Hannover 186,84 € -0,22%  21.09.18
München 186,72 € -0,42%  21.09.18
Hamburg 187,39 € -0,45%  21.09.18
Frankfurt 186,43 € -0,83%  21.09.18
Xetra 186,64 € -0,94%  21.09.18
Düsseldorf 186,00 € -1,06%  21.09.18
Nasdaq 217,65 $ -1,08%  21.09.18
Stuttgart 185,00 € -1,66%  21.09.18
  = Realtime
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