Kolumnist: Feingold-Research

Apple liefert starke Zahlen




04.08.17 09:08
Feingold-Research

Wer wissen will warum die US-Indizes seit der Trump-Wahl ohne größere Rückschläge auskamen, muss sich nur die aktuellen Apple-Zahlen ansehen. Neben der absurd hohen Bewertung einiger Tech-Werte stehen auch sehr hohe Gewinne wie bei Apple in den Büchern. Dank iPhone und iPad klingelte die Kasse bei Apple zuletzt ausgezeichnet, was mittelfristig die Aktionäre auch über die eine oder andere Konjunkturdelle in den USA hinweg tröstet. Denn die Ergebnisse stimmen. Wir schauen uns die Zahlen anhand der Vontobel-Analyse an und verweisen auf unsere Produktempfehlungen wie den Capped-Bonus CY3JA8. Bullen greifen zum Turbo VN613T, Bären nehmen die DM2QGP

Der Umsatz liegt mit USD 45,4 Milliarden am oberen Ende der firmeninternen Erwartungen und weißt ein Wachstum von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahres Quartal auf. Grund für diesen Anstieg war ein positives Wachstum in allen Produktkategorien. iPad- und Mac-Umsätze stiegen um 2 und 7 Prozent im Jahresvergleich.


Die Sparte Services, welche Umsätze von digitalem Content, Apple Care und Apple Pay beinhaltet, konnte um 22 Prozent (YoY) auf einen Quartalsrekord von USD 7,3 Milliarden steigen. Einen Großteil machten dabei die Umsätze des App Store aus, welcher mittlerweile doppelt so viel wie der Konkurrent Google Play umsetzt. Auch die Abonnements des Streaming Diensts Apple Music und Einnahmen aus dem iCloud-Speicherservice wuchsen „sehr stark”, so Luca Maestri im Conference Call.


Die Sparte Andere Produkte hatte mit einem Umsatzwachstum von 23 Prozent (YoY) ebenfalls eine starke Entwicklung. Diese beinhaltet die Verkäufe von Apple TV, der Apple Watch, Beats Produkte und iPods.


iPhone-Verkäufe steigen, Anteil am Gesamtumsatz sinkt


Das iPhone ist mit einem Umsatz von USD 24,8 Milliarden (+3% YoY) jedoch nach wie vor der größte Umsatzgenerator bei Apple, obwohl der Anteil am Gesamtumsatz von knapp 57 Prozent auf fast 55 Prozent sank. Die verbesserte Kamera des iPhone 7 Plus ließ das Interesse an dem teureren Modell steigen und hob so den durchschnittlichen iPhone-Verkaufspreis von USD 595 auf USD 606.


Geographisch gesehen musste Apple in China einen Umsatzrückgang von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. In Amerika (+13% YoY) und dem Rest der Asien Pazifik-Region (+15% YoY) konnte das Unternehmen das größte Wachstum verbuchen.


Auch den Gewinn konnte der Konzern steigern. Dieser kletterte, mit dem Vorjahreszeitraum verglichen, um 17 Prozent auf USD 1,67 je Aktie und schlug somit die Analystenerwartungen um USD 0,10.


Die Kalifornier beendeten das Quartal mit Geldreserven in Höhe von USD 261,5 Milliarden (+ USD 4,7 Mrd. QoQ) – davon befinden sich 94 Prozent (USD 264 Mrd.) außerhalb der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen zahlte Schulden in Höhe von USD 3,5 Milliarden zurück, gab 3,4 USD Milliarden für Dividendenzahlungen aus und kaufte 30,4 Millionen Apple-Aktien zurück.


Des Weiteren hat der Aufsichtsrat eine Dividende von USD 0,63 je Stammaktie bekannt gegeben. Diese wird am 17. August 2017 an jene Aktionäre ausgeschüttet, die am Ende des Geschäftstages des 14. August 2017 Stammaktien besitzen.


Ausblick nach oben korrigiert


Für das vierte Fiskalquartal 2017 prognostiziert Apple einen Umsatz zwischen USD 49 und 52 Milliarden. Die Bruttomarge soll laut dem Konzern zwischen 37,5 und 38 Prozent liegen mit einem Betriebsaufwand zwischen USD 6,7 und 6,8 Milliarden. Die durchschnittlichen Analystenerwartungen fallen mit einem Umsatz von USD 49,12 Milliarden und einer Bruttomarge von 38,2 Prozent im Vergleich eher konservativ aus. Der weitere Verlauf bleibt abzuwarten.


Tech-Fans und Investoren warten nun gespannt auf ein neues iPhone Modell, welches voraussichtlich im September präsentiert wird. Die Erwartungen an das „Jubiläums-iPhone” sind hoch: Experten gehen von einem Display, das praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt, aus. Ein Preisanstieg gegenüber den Vorgängermodellen sei auch nicht auszuschließen.


Quelle: Vontobel, eigene Recherche



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