Kolumnist: Feingold-Research

Apple bis Zalando – Bodenbildung für die Rally erfolgt




04.12.18 11:24
Feingold-Research

Zumindest in den USA ist der Boden für eine weitere Rally bestellt. Am Freitag gingen die Konjunkturdaten im Vorfeld von G20 etwas unter. Es lohnt sich jedoch ein Blick, denn eine nahende Rezession sieht anders aus. Wer noch nicht eingestiegen ist, greift zu den US-Produkten aus unserer Auswahl. Dazu gehört der Capped-Bonus PZ3SYR auf Zalando, der mit über 15 Prozent Jahresrendite einen Blick wert ist. Auch bei Apple ging es jüngst ordentlich abwärts, mit Seitwärtsprodukten wie dem Discounter HW78TK sind Sie gut aufgestellt

Anlageprodukte auf weitere US-Techs: 


Netflix Bonus – CJ1X3Q


Netflix Bonus – CQ6HZ8


Amazon Discounter - TR1ZKL


“In den USA hat sich in der Region Chicago das Geschäftsklima im November überraschend deutlich verbessert. Der entsprechende Indikator stieg um 8,0 Punkte auf 66,4 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Dezember 2017. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg auf 58,5 Punkte erwartet. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität, Werte darunter eine Schrumpfung.“ soweit die Meldung von DPA-afx. Wie es am Ölmarkt aussieht analysieren die Experten von Fidelity für uns:


Randy Cutler, Senior Credit Analyst für Rohstoffunternehmen bei Fidelity, erwartet nach dem Ölpreisverfall der letzten Tage wieder steigende Notierungen und Anlagechancen für Ölfirmen:


  • Tempo und Ausmaß des Ölpreisverfalls sind überzogen
  • Diskrepanz zwischen harter Ankündigung und aufgeweichter Umsetzung der Iran-Sanktionen sorgt für hohe Volatilität
  • Ölfirmen haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt

Seit Anfang Oktober ist der Ölpreis nach seinem Höhenflug um rund 25 Prozent abgestürzt. Hintergrund ist die Unsicherheit über die Angebotssituation infolge der hart angekündigten aber aufgeweicht umgesetzten Iran-Sanktionen, die schwächere globale Konjunktur und die Furcht vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft. Zuletzt haben politische Manöver und technische Verkäufe den Ölpreisverfall weiter beschleunigt. „Inzwischen ist das Ausmaß der Korrekturen aber überzogen“, so die Einschätzung von Randy Cutler, Senior Credit Analyst für Rohstoffunternehmen bei Fidelity.


Wer lieber zu Gold greift, schaut sich Ophirum an. Dort können Sie im Online-Shop bequem Gold und Silber kaufen und beispielsweise per Paypal bezahlen. Neben der physischen Auslieferung bietet man auch ein Goldepot an. 


„Auch wenn Händler über längere Sicht mit fallenden Preisen rechnen, ist die Kurve am Öl-Terminmarkt für 2019 nach oben gerichtet (Contango). Das heißt, die Futures notieren über den Kassakursen. Ein weiteres Indiz für eine mögliche Trendwende ist, dass der Relative-Stärke-Index inzwischen im überverkauften Bereich notiert.


Öl Fidelity


Sollte die OPEC Anfang Dezember die Fördermengen kürzen, dürften wir mit unserer Schätzung von 70 USD für Brent und fünf bis zehn USD weniger für WTI wohl richtig liegen. Im ersten Quartal ist die Nachfrage meist am geringsten, sodass das Angebot dementsprechend gedrosselt werden muss. Genau dazu scheint die OPEC bereit zu sein.


Rückkehr zu 30 USD je Barrel wenig wahrscheinlich

Auch wenn alles möglich ist, halten wir die Rückkehr zu einem Ölpreis von 30 USD für äußerst unwahrscheinlich, da die OPEC Lehren aus der letzten Baisse gezogen hat. Trotz niedrigerer Preise wurde die US-Schieferproduktion nicht gedrosselt. Stattdessen optimierten die Unternehmen ihre Kostenstruktur und kurbelten ihre Innovationstätigkeit an. Nahezu alle von uns analysierten Unternehmen gehen bei ihren Planungen von 50 USD für WTI-Rohöl aus, da ihre Kostenstrukturen auf diesem Niveau solide Einnahmen versprechen.


Disziplin von US-Unternehmen dürfte sich ebenfalls auszahlen

Wir glauben nicht, dass die Firmen in den USA wie in der Vergangenheit Wachstum um jeden Preis wollen. Ihre Anlegerbasis haben sie damit allzu oft verprellt. Freie Cashflows dürften sie daher wohl eher für Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe und den Schuldenabbau verwenden.“


Quelle: Fidelity International, eigene Recherche



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