Kolumnist: Feingold-Research

Apple, Netflix, Brent – jetzt noch einsteigen




09.11.18 08:21
Feingold-Research

Die USA haben die seit Monaten angekündigten Wirtschaftssanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt.  Die Inliner ST5E1B auf die Nordseesorte Brent und ST5E2Q auf WTI bleiben weiterhin ein attraktives Investment. Mit jeweils knapp 20 Prozent Puffer in beide Richtungen, liefern sie eine solide Rendite. Bei den US-Tech-Werten gab es am Mittwoch den vermeintlichen Startschuss für die Jahresendrally.

Hier eine Auswahl von Produkten auf die US-Techs:


Apple Turbo-Bull - MF52LT


Apple Discounter - DS6DV7


Facebook Discounter - VA7YGD


Netflix Discounter - MF5WCT


Ergänzend blicken wir auf die spannende Rohstoffkolumne von Vontobel


Rohöl: Iran-Sanktionen lassen Markt kalt

Öl_rohstoffeAm Montagmorgen, den 4. November um 6.00 Uhr MEZ war es soweit: Die USA haben die seit Monaten angekündigten strikten Wirtschaftssanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt, um die zentralen Branchen der dortigen Wirtschaft – Ölexport, Finanzen, Verkehr – de facto zum Erliegen zu bringen. Teheran fühlt sich angegriffen und bezeichnete die Strafmaßnahmen gegen die Öl- und Finanzwirtschaft als »Wirtschaftskrieg«. Der iranische Präsident Hassan Ruhani kündigte prompt an, die neuen Strafmaßnahmen der USA mit „Stolz“ zu umgehen. »Amerika wollte Irans Öl-Verkäufe auf null kürzen«, sagte er während eines Treffens mit Wirtschaftsexperten, das vom Staatsfernsehen übertragen wurde. »Aber wir werden unser Öl weiterverkaufen.« Man werde die Sanktionen brechen.


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Am Ölmarkt haben die neuen Sanktionen zu Wochenbeginn keine Spuren hinterlassen. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent fiel sogar leicht zurück auf 72,50 US-Dollar je Barrel. Die auffallend passive Reaktion kann auch damit erklärt werden, dass sich die Märkte seit Langem auf die Sanktionen vorbereiten konnten. Anleger hatten sich zuvor bereits mit Öl eingedeckt. Anfang Oktober war der Ölpreis zwischenzeitlich auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Außerdem soll es nicht zu einem sofortigen vollständigen Ausfuhrstopp kommen, da acht Länder weiterhin Öl aus dem Iran beziehen dürfen. Dem Vernehmen nach handelt es sich u. a. um Südkorea, Japan, Indien, China und der Türkei. Anderen Ländern droht Washington dagegen weiter mit Sekundärsanktionen, falls die gegen Iran verhängten Verbote umgangen werden.


Die Ausweitung des Ölangebots durch die OPEC, Russland und die USA trägt darüber hinaus zur Entspannung am Ölmarkt bei. Die OPEC produziert nach Informationen der Commerzbank inzwischen ca. 1 Mio. Barrel pro Tag mehr als noch im Sommer. Hinzu kämen ca. 400.000 Barrel pro Tag an zusätzlichem Angebot aus Russland und ca. 300.000 Barrel pro Tag aus den USA. »Die Sorge vor einem knapperen Angebot wegen der fallenden Ölexporte aus dem Iran wurde damit weggespült«, hieß es. Mittlerweile bestehe sogar die Möglichkeit, dass der Ölmarkt im laufenden Quartal überversorgt sei, sagt Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank: »Dem Ölmarkt droht eine spürbare Angebotsverknappung im vierten Quartal.«


Gold: Nachfrage zieht an

goldbarren12Der Goldpreis verharrte zu Wochenbeginn bei 1.232 US-Dollar/Feinunze und notierte damit immerhin rund vier Prozent höher als noch vor einem Monat. Das World Gold Council hat über die Gold-Trends des dritten Quartals 2018 berichtet. Demnach zeigte sich die Goldnachfrage der Zentralbanken weiterhin robust. Auch die Verbrauchernachfrage nach Gold verlief laut der Lobby-Organisation zufriedenstellend. Sie zog im Zeitraum Juli bis Ende September gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 13 Prozent an. Insgesamt erreichte die Goldnachfrage im Sommerquartal einen Wert von 964,3 Tonnen. Dies entspricht einer Steigerung von 6,2 Tonnen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.


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Die Zentralbankkäufe erzielten dabei ein Drei-Jahres-Hoch. Insgesamt stiegen die Goldreserven der Zentralbanken um 22% auf 148,4 Tonnen. Vor allem die Notenbanken der Schwellenländer spielten dabei eine wichtige Rolle. Die drei Länder Russland, Türkei und Kasachstan waren allein für 86% aller Zentralbankkäufe verantwortlich. »Der physische Markt reagierte schnell, als der Goldpreis im August die Marke von 1.200 US-Dollar überschritt, wobei Privatanleger auf der ganzen Welt in den Markt einstiegen«, sagt Alistair Hewitt, Head of Market Intelligence beim World Gold Council. »Und es gibt auch erfreuliche Entwicklungen im Bereich der Zentralbanken. Sie kaufen kräftig und wir sehen neue Zentralbanken, die in den Markt eintreten, während sie versuchen, ihr Dollar-Engagement abzusichern«.


Dagegen verzeichneten die Exchange Traded Funds (ETFs) im Berichtszeitraum überproportional hohe Abflüsse. Dem World Gold Council zufolge haben ETFs im dritten Quartal einen Rückgang von 116 Tonnen Gold erlitten. Im Vergleich dazu wurden vor Jahresfrist noch Zuflüsse von 13,2 Tonnen erzielt.


Quelle: Vontobel, eigene Recherche



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