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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Anteil des nachhaltig angelegten Kapitals soll bis 2025 um 156 % steigen, ökologische Fonds und Banken mit extremen Zuflüssen




17.02.21 07:58
Stock-World Redaktion

  • 14,7 % des Kapitals nachhaltig angelegt, 2025 könnten es bereits 37,7 % sein
  • Institutionelle Anleger hatten 2019 154,3 Milliarden Euro in nachhaltige Geldanlagen investiert, 2012 waren es noch 20,3 Milliarden Euro
  • Zielgruppe nachhaltigkeitsaffiner Bankkunden seit 2014 um 300 % gewachsen
  • Nur 5 von 14 nachhaltigen Banken erfüllen sämtliche Ausschlusskriterien

Im vergangenen November war bereits bis zu 14,7 Prozent des Kapitals nachhaltig angelegt. Bis zum Jahr 2025 könnte dieser Wert auf 37,7 Prozent ansteigen, was einem Anstieg von 156 Prozent gleichkäme. Wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht, sind nachhaltige Fonds und Banken die Gewinner der Stunde.


Noch im Jahr 2012 fristeten nachhaltige Geldanlagen ein Nischendasein in Deutschland. Das investierte Volumen der privaten Investoren belief sich auf 6,1 Milliarden Euro, institutionelle Großanleger hatten hingegen 20,3 Milliarden Euro in den ökologischen Ring geworfen. Bereits 2019 waren es 154,3 Milliarden Euro bei den Institutionellen, und 18,3 Milliarden Euro bei den Privatanlegern.


Der Anstieg bei den privaten Investoren schlägt bei genanntem Zeitraum mit 232 Prozent zu Buche - bei den Institutionellen sind es hingegen 660 Prozent. Seither dürfte der Wert allerdings nochmals stark angestiegen sein, da sich nachhaltige Aktien und Fonds im Corona-Krisenjahr größter Beliebtheit erfreuten.


Doch nicht nur auf dem Börsenparkett gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Auch Angebote entsprechende Banken werden von den Kunden immer häufiger in Anspruch genommen. Die Zielgruppe nachhaltigkeitsaffiner Bankkunden ist seit dem Jahr 2014 um 300 Prozent gewachsen, wie die Infografik aufzeigt.


Allerdings erfüllen nicht alle Geldinstitute die auferlegten Nachhaltigkeitsziele. Die Bandbreite ist überaus groß, wie auch die Verbraucherzentrale Bremen bestätigt. Demnach erfüllen nur 5 von 14 nachhaltigen Banken sämtliche Ausschlusskriterien.


„Nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit interessieren sich immer mehr Anleger für nachhaltige Banken und Investments“, so Handelskonstor-Herausgeber Raphael Lulay. „Allerdings ist Nachhaltigkeit nicht Nachhaltigkeit. Wie so oft lohnt auch hier ein zweiter Blick, da die Kriterien nicht von allen Anbietern gleichermaßen erfüllt werden“.


 


Hier geht es zum ausführlichen Beitrag mit weiteren interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken:


https://handelskontor-news.de/news/anteil-des-nachhaltig-angelegten-kapitals-soll-bis-2025-um-156-steigen-oekologische-fonds-und-banken-mit-extremen-zufluessen/


 

Über Handelskontor-News.de


Handelskontor ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Anlegern Nachrichten, Analysen, Infografiken und Anleitungen anbietet.



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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