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Kolumnist: Feingold-Research

Aktienmärkte kollabieren – die Gründe




06.02.18 08:35
Feingold-Research

Die Zinsangst geht um. Bis auf 2,88 Prozent sind die zehnjährigen Renditen in den USA angestiegen und hierzulande ging es auf 0,77 Prozent. Anleger schichten in Anleihen um, denn nun sind Anleihen auf diesem Zinsniveau wieder deutlich attraktiver geworden. Zum ersten Mal seit der Finanzkrise ist das BIP-Wachstum in den USA höher als die Arbeitslosenrate. Das sorgt für Inflationsdruck und lässt die Zinsen steigen, die vor allem im Vergleich zu Aktien immer attraktiver werden. Die hohe Bewertung am US-Aktienmarkt ist ein weiterer Grund für den Crash heute, der den Dow im Tief bis auf 23. 706 Punkte katapultierte.

Zudem waren Anleger in den vergangenen Tagen sehr sorglos. Ein Skew-Index für die US-Indizes, der Ende Januar auf rund 118 Punkte gefallen ist, zeigt die hohe Sorglosigkeit im Umfeld der US-Aktienrekorde. Häufig lag dieser bei 130 Punkten und darüber in den vergangenen Monaten. Außerdem war in den vergangenen Wochen der Short-Vola-Trade einer der am stärksten eingegangenen Handelsgeschäfte. Anleger haben trotz der bereits niedrigen Volatilitätsniveaus eine weiter sinkende Vola erwartet. Und wann ist die Panik zuende? Hier dürfte ein Blick auf die Vola und dem Skew helfen. Wenn der VDAX-New bei 30 und/oder der US-Skew-Index wieder bei 140 Punkten oder darüber notieren, ist die Panik groß und eine Beruhigung im Anschluss möglich.



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