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Kolumnist: Uwe Hartmann

Die Aktienanalyse - technisch, fundamental oder noch anders?




12.09.17 15:29
Uwe Hartmann

Bei der Aktienanalyse scheiden sich die Geister an der Börse. Schon seit Ewigkeiten streiten sich die Herren Oberanalysten welche Methode denn die bessere wäre: Die fundamentale oder die technischeAktienanalyse.

Die Basis für den fundamentalen Aktienhandel, ist die Auswertung der betriebswirtschaftlichen Situation eines börsennotierten Unternehmens. Sollte sich ergeben, dass der aktuelle Kurs des Unternehmens unter dem derzeitigen Marktwert liegt, kann ein Kauf erfolgen. Wenn man diesen Trading Ansatz verfolgen will, muss man also zum Beispiel eine Bilanz interpretieren können.


 


Bei der technischen Aktienanalyse schaut sich der Trader den Chart des jeweiligen Wertes an. Man sucht hier nach bestimmten Mustern, die sich ständig wiederholen können. Je nachdem, mit welchem Online Trading System gehandelt wird, steigt der Chartanalyst dann ein. Dieses Konzept funktioniert nur, weil sich sehr viele Börsianer an die Gesetze der technischen Aktienanalyse halten und die Kurse somit wirksam steuern.


 


Beide Tradingsysteme haben mit Sicherheit ihre Berechtigung. Wer mit dem Traden von Aktien oder deren Derivaten Geld verdienen will, sollte beide Möglichkeiten prüfen. Dabei müssen insbesondere die Anlageziele und die persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten des Traders berücksichtigt werden.


 


Ob die Aktienanalyse nun unter technischen oder fundamentalen Gesichtspunkten durchgeführt wird, hängt also letztendlich vom Handelnden und dessen Trading System ab. Selbstverständlich lassen sich beide Methoden auch miteinander kombinieren und dies lässt sich natürlich auch im Forex Trading, also dem Devisenhandel, realisieren.


 


Erfolg ist mit der Wahl der geeigneten Variante oder Kombination aber noch längst nicht garantiert. Egal für welche Methode der Aktienanalyse man sich dann entscheidet, es kommt in erster Linie auf das mögliche Kurspotenzial der zu handelnden Werte an. Also glaube ich wirklich, dass die Aktien - oder beim Forextrading die Devisen - die gesetzten Erwartungen bzw. das Kursziel erreichen?



Die Ziele sind also immer gleich und dies gilt, wie gesagt auch nicht nur für den Aktienhandel. Auch für Forex Trader steht die Erlösprognose im Vordergrund der Überlegungen - auch beim Daytrading.


 


Es spielt also eigentlich keine Rolle, ob ich mir bei der Aktienanalyse lieber Charts oder Bilanzen anschaue - entscheidend wird sein, ob ich genügend Vertrauen in das Gewinnpotenzial der Handelswerte habe. Und diese Erwartung muss dann selbstverständlich in ein Trading System integriert werden, damit Fehler möglichst ausgeschlossen werden.


 


Jedoch das Wichtigste beim Trading ist der Akteur selbst und dessen mentale Fitness. Im Vergleich zu diesem Punkt, spielt die viel diskutierte Aktienanalyse nur eine untergeordnete Rolle.


 


Auf gute Trades


 


Ihr Uwe Hartmann


 


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