Kolumnist: Feingold-Research

Aktien – lockt Europa mit großem Potenzial?




15.05.18 12:12
Feingold-Research

Der Euro erholte sich zuletzt etwas von den Kursverlusten der Vorwoche. Wir haben die beiden Inliner DS2UGN  und DS004K  vorgestellt – immer noch eine gute Wahl. Wie in Europa derzeit das “große Bild” aussieht, schauen wir uns anhand Einschätzung der BNY Mellon-Experten zum Thema Anleihen an. Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen nun die aktuelle Situation bei den Aktienbewertungen in Europa. Auf Sicht von einem bzw. drei Jahren hinken die historischen Erträge der europäischen Aktienmärkte denen ihrer Pendants in den USA und Japan immer noch hinterher. Wie aber sehen – anlässlich des Jubiläums der Europäischen Union – die Zukunftsaussichten europäischer Aktien aus?


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Börse_Juni2015_3Mellon Capital, eine Gesellschaft von BNY Mellon Asset Management North America, erstellt langfristige, hausinterne Ertragsprognosen, die auf den zugrunde liegenden Cashflows der individuellen Unternehmen an jedem einzelnen Aktienmarkt fußen. Auf Basis dieser Kennzahl erwarten die BNY Mellon-Analysten für den europäischen STOXX 50-Index einen etwas höheren Ertrag (9,2%) als für den US-Index S&P500 (8,2%). Darüber hinaus weisen die europäischen Börsenplätze ein moderat niedrigeres Risiko auf als der US-Markt. Dies ist hauptsächlich auf das vergleichsweise geringere Aktienrisiko in den größten Volkswirtschaften Europas zurückzuführen: Deutschland, Frankreich und Großbritannien.


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Darüber hinaus geht man zugunsten Europas auch von einer deutlich höheren prognostizierten Dividendenrendite (3,9%) als in den USA (2,0%) und Japan (1,9%) aus. Man erwartet ferner gegenüber den USA (16,5) ein niedrigeres KGV (14,2). Dies gilt jedoch nicht im Vergleich zu Japan (14,0) oder den Schwellenländern (12,0). Innerhalb Europas weisen die größeren Peripheriestaaten – allen voran Spanien und Italien – derzeit das höchste Aufwärtspotenzial auf, denn dort rechnet man auf lange Sicht mit Renditen von 10% bzw. 10,2%. Im Vergleich dazu liegt der europäische Durchschnitt bei 9,2%. Der Wettstreit zwischen den Anlagestilen Wachstum und Value spiegelt sich auch in unserer Prognose wider, dass das Gewinnwachstum in den USA mit 16,5% wesentlich höher ausfallen wird als in Europa (7,5%). In Deutschland und Japan wird es mit 5,4% bzw. 3,2% sogar noch niedriger sein.


Börse_DAX_Symbol (4)Darüber hinaus erstellt Mellon Capital auch Echtzeit-Prognosen zum aktuellen Wirtschaftsumfeld sowie zu den konjunkturellen Frühindikatoren in den bedeutenden Volkswirtschaften. Wir bezeichnen diese als die „Leading Economic Indicators“ (LEI) von Mellon Capital. Die LEI belegen, dass die Wirtschaftsaktivitäten in Europa in den nächsten 12 Monaten höchstwahrscheinlich hinter den allgemeinen Erwartungen zurückbleiben werden. Die einzige europäische Volkswirtschaft, die in diesem Zusammenhang für eine positive Überraschung sorgen könnte, ist die Schweiz.


Der Grund dafür ist die robuste und größtenteils noch nicht gedeckte Konsumnachfrage in diesem Land. Gleichzeitig überrascht es nicht, dass man von Großbritannien Enttäuschungen erwartet. Dies ist in erster Linie geringeren Investitionen, einer schwächeren Konsumnachfrage sowie mäßigen Umfragen zur Vertrauenslage geschuldet. Zweifellos manifestiert sich darin auch die Unsicherheit im Zusammenhang mit den Brexit-Verhandlungen.


Was die Aktienmärkte betrifft, so gehen die Experten davon aus, dass die europäischen Börsenplätze die eher langfristig orientierten, verlässlichen Anleger mit höheren erwarteten Erträgen, einem niedrigeren prognostizierten Risiko sowie höheren erwarteten Dividenden anlocken werden. Gleichzeitig werden Investoren, die bereit sind, für Wachstum zu bezahlen, auch weiterhin auf die USA sowie die Schwellenländer setzen. Ferner bieten europäische Aktien trotz der anhaltenden Konvergenz der europäischen Volkswirtschaften auch weiterhin eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten.


Quelle: BNY Mellon, eigene Recherche



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