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Kolumnist: Benjamin Summa

2021: DAS JAHR DER EDELMETALLE?




05.01.21 17:33
Benjamin Summa

Knapp drei Prozent in Euro und Dollar an nur einem Tag – Gold und Silber haben einen fulminanten Jahresstart hingelegt. Am ersten Handelstag des neuen Jahres zeigen die Notierungen bei den Edelmetallen nach oben. Es schien, als hätten es die Anleger kaum erwarten können, nach der Silvesterpause ihre Positionen in Gold und Silber auszubauen. Währenddessen begannen die großen Aktienindizes wie der DAX oder der Dow Jones mit Verlusten. Wird 2021 also das Jahr der Edelmetalle?


Fundamentales Umfeld für Gold ist sehr gut


Tatsächlich ist das fundamentale Umfeld für ein goldenes Investment-Jahr so gut wie nie zuvor. Auch in diesem Jahr werden die Regierungen in aller Welt die Folgen der Corona-Pandemie durch historisch große Hilfspakete abfedern. Dies heißt in erster Linie: Es wird weiterhin billiges Geld im Überfluss geben, welches die Menschen aufgrund der unsicheren Lage aber nicht ausgeben werden, sondern sparen – und Gold ist in Deutschland auf dem besten Wege, zu einer Alternative zum klassischen Sparbuch zu werden. Mittelfristig wird an einer steigenden Inflation jedoch kein Weg vorbei führen und Gold wird in dieser Situation seine Rolle als Schutz gegen Wertverlust voll ausspielen.
Auf den ersten Blick haben sich die geopolitischen Risiken im neuen Jahr entspannt. Der „Brexit“ wurde kurz vor dem Jahresende ohne einen harten Bruch vollzogen. In den USA übernimmt schon bald der neue Präsident Joe Biden die Führung. Allerdings ist bereits jetzt absehbar, dass auch unter einem demokratischen Präsidenten die amerikanische Position auf dem Weltmarkt nationalistisch geprägt sein wird – die wichtigste Wirtschaftsmacht der Welt wird auch künftig dafür sorgen, dass die amerikanischen Interessen an oberster Stelle stehen. Zudem wird der künftige US-Präsident Biden mit großen Hoffnungen auf ein Ende der Corona-Pandemie ins Amt starten – ob er diese erfüllen kann oder ob die Corona-Pandemie in den USA nicht längst außer Kontrolle geraten ist, muss sich noch zeigen.


2021: Das Jahr der Edelmetalle?


Investmentnachfrage nach Edelmetallen wird wohl hoch bleiben


Im neuen Jahr dürfte vor allem die Investment-Nachfrage den Preis von Gold und Silber stützen. Während sich die Nachfrage in der Schmuckindustrie nur langsam erholen wird, sind im Jahresverlauf weiterhin Zuflüsse in börsengehandelte Goldpapiere (ETFs) zu erwarten. Auch bei physischen Edelmetallen wird mit einer Zunahme der Nachfrage gerechnet. Unterm Strich gehen viele Analysten daher von einem neuen historischen Allzeithoch für Gold aus, aktuell liegt dieser Rekord bei rund 2.070 US-Dollar. Für Silber wird mit einem Sprung über die Marke von 30 US-Dollar gerechnet.


Verfügbarkeit von Edelmetallen


Die Mitarbeiter von pro aurum blicken nach einem Rekordjahr hoffnungsvoll auf die kommenden Monate: Nachdem im Jahr 2020 zwischenzeitlich die Versorgung mit physischen Edelmetallen unterbrochen war, sind die Lager wieder gut gefüllt. Die Verfügbarkeit der gängigen Anlageprodukte sollte auch künftig gewährleistet sein. Allerdings stellt sich pro aurum auf eine hohe Nachfrage ein, die über den Onlineshop abgewickelt wird. Denn mindestens im Januar dürften die Niederlassungen von pro aurum noch vom bundesweiten Corona-Lockdown betroffen sein – und es steht zu befürchten, dass der Edelmetallhandel auch darüber hinaus noch von Einschränkungen betroffen sein wird. Um auch künftig im Internet die Beratungsqualität gewährleisten zu können, welche die Kunden von pro aurum in den Niederlassungen gewohnt sind, hat pro aurum eine Online-Beratungsfunktion entwickelt. Diese wird ab dem 11. Januar freigeschaltet, Terminvereinbarungen sind bereits jetzt möglich.
Als gutes Zeichen für das Jahr 2021 verstehen die Analysten von pro aurum das Gold-Silber-Ratio: Zu Jahresbeginn lag das Verhältnis zwischen dem Goldpreis und dem Silberpreis bei 70. Im historischen Durchschnitt stand das Ratio bei 50 bis 60. Es lässt sich also vermuten, dass Silber gegenüber Gold deutlich unterbewertet ist. Nicht zuletzt wegen dieses Indikators vermuten viele Marktbeobachter, dass in diesem Jahr vor allem Silber glänzen wird. Das weiße Metall hat deutlich mehr Aufholpotenzial als Gold und ist von seinen historischen Rekordständen noch weit entfernt.


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