termine, die die boerse bewegen

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eröffnet am: 22.12.04 07:32 von: niebaum Anzahl Beiträge: 26
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22.12.04 07:32 #1 termine, die die boerse bewegen
MITTWOCH, 22. Dezember

D: Feedback außerdordentliche Hauptversammlung Bremerhaven 11.00 Uhr
ifo Institut Dresden Pressekonferenz zu Wirtschaftsperspektiven und
Konjunkturentwicklung in Ostdeutschland und Sachsen 2004/05
Dresden 9.00 Uhr
Einfuhrpreise 11/04 8.00 Uhr

EU: Industrieaufträge 10/04 11.00 Uhr

F: Erzeugerpreise 11/04 8.45 Uhr
Verbraucherpreise 11/04 (endgültig) 8.50 Uhr

GB: Bank of England Sitzungsprotokoll vom 9.12.04

J: Bank of Japan Sitzungsprotokoll vom 17./18. November

USA: Micron Technology Q1-Zahlen
BIP Q3 14.30 Uhr
EIA Ölmarktbericht (Woche) 16.30 Uhr


DONNERSTAG, 23. Dezember

F: Sanofi-Aventis außerordentliche Hauptversammlung
Geschäftsklimaindex 12/04 8.45 Uhr

GB: BIP Q3 (2. Veröffentlichung) 10.30 Uhr
Leistungsbilanz Q3 10.30 Uhr

I: Fiat AR-Sitzung zum Budget 2005
Einzelhandelsumsatz 10/04 9.30 Uhr
13-City-Verbraucherpreise 12/04 12.30 Uhr

J: Feiertag "Geburtstag des Kaisers" Börse geschlossen

NL: Verbrauchervertrauen 12/04 9.30 Uhr

USA: Aufträge langlebiger Güter 11/04 14.30 Uhr
Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14.30 Uhr
Persönliche Ausgaben und Einkommen 11/04 14.30 Uhr
Verbraucherstimmung Uni Michigan 12/04 15.45 Uhr
Verkäufe neuer Häuser 11/04 16.00 Uhr


FREITAG, 24. Dezember

D: "Heiligabend"

Börsen in Frankfurt, Madrid, Mailand, Wien, Prag, Zürich geschlossen
London (13.30 Uhr MEZ), Paris (14.00 Uhr MEZ), Warschau (13.30 Uhr
MEZ), Amsterdam (14.00 Uhr MEZ) und Hongkong

USA: Börse geschlossen


MONTAG, 27. Dezember

E: Erzeugerpreise 11/04

GB: Feiertag Börse geschlossen

HK: Feiertag Börse geschlossen


DIENSTAG, 28. Dezember

D: Hamburger Sparkasse Jahresabschluss-Pk Hamburg 10.30 Uhr
Phoenix außerordentliche Hauptversammlung zur Verschmelzung mit
ConitTech Seevetal-Hittfeld 10.00 Uhr

GB: Feiertag Märkte geschlossen

I: Geschäftsvertrauen 12/04 9.30 Uhr

J: Arbeitslosenzahlen 11/04 0.30 Uhr
Verbraucherpreise Großraum Tokio 12/04, landesweit 11/04 0.30 Uhr
Industrieproduktion 11/04 (vorläufig) 0.50 Uhr

USA: Verbrauchervertrauen 12/04 16.00 Uhr

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. /bw
          §Quelle: dpa-AFX  

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22.12.04 07:33 #2 rueckschau
Ohne viel Schwung ins Plus

(Dienstag, 21.12.2004 - 18:15 Uhr)
Bei geringen Umsätzen haben die Standardwerte am deutschen Aktienmarkt am Dienstag gut behauptet geschlossen.

Der Dax (DAX) schloss 0,07 Prozent fester mit 4214,39 Punkten, nachdem das Börsenbarometer zuvor mehrfach in einer engen Spanne um den Vortagsschluss gependelt hatte. Der M-Dax (MDAX) stieg um 0,30 Prozent auf 5364,50 Punkte, während der TecDax(TDXP) 0,13 Prozent auf 515,91 Punkte zulegte.

Der Aktienhandel sei drei Tage vor Weihnachten „ruhig“ verlaufen, sagte ein Händler in München. Die meisten Händler hätten ihre Auftragsbücher bereits geschlossen. „Am Vormittag hat es etwas Aufregung bei den Pharmatiteln gegeben, ansonsten aber lief es eher verhalten", fügte er hinzu.

Als bester Wert zogen Altana (ALT) um 2,49 Prozent auf 43,58 Euro an. Händlern zufolge verkauften Anleger andere Pharmatitel und investierten in das Bad Homburger Unternehmen. Bayer-Aktien (BAY) verloren 0,20 Prozent auf 25,15 Euro. In den USA hatte die Gesundheitsbehörde FDA vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt, das Bayer unter dem Namen Aleve vertreibt. Im M-Dax fielen Stada (SAZ) um 1,01 Prozent auf 19,55 Euro. Schering (SCH) verbilligten sich um 0,52 Prozent auf 55,00 Dollar.

Der Kurs von TUI (TUI) zog um 1,78 Prozent auf 17,73 Euro an. Europas größter Touristik-Konzern strebt laut Vorstandschef Michael Frenzel im Reisegeschäft mittelfristig eine Umsatzrendite von fünf Prozent vor Steuern an. Nach dem Verkauf des WestLB-Anteils konzentriert sich der Markt einem Händler zufolge zudem wieder stärker auf Fundamentaldaten.

Bankenwerte waren hingegen kaum gefragt. HypoVereinsbank (HVM) hielten 1,28 Prozent schwächer mit 17,01 Euro die Rote Laterne im DAX. Deutsche-Bank-Aktien (DBK) gaben 0,65 Prozent auf 63,88 Euro ab, während Commerzbank (CBK) um 0,20 Prozent auf 15,01 Euro gewannen.  

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22.12.04 07:34 #3 wallstreet feiert
Wall Street feiert Rekorde

(Dienstag, 21.12.2004 - 21:57 Uhr)
Die Wall Street feiert Rekorde. Kurz vor Weihnachten knackt der Dow Jones Index nicht nur ein Jahreshoch, sondern den höchsten Stand seit Mitte 2001. Neben den überraschend robusten Ergebnissen der Finanzhäuser Bear Stearns und Morgan Stanley, wirkte sich auch eine Kaufempfehlungen auf Intel kurstreibend aus.

Lehman Brothers stuft den weltgrößten Chiphersteller auf "überdurchschnittlichen Marktperformer" auf. Obwohl der Analyst an dem Kursziel von 27 Dollar festhält, steigen die Ertragsprognosen für 2005 von 1,15 auf 1,18 Dollar pro Aktie. Damit liegen die Prognosen nun im Rahmen der durchschnittlichen Schätzungen an der Wall Street.

Was die kurzfristige Geschäftsentwicklung betrifft, dürfte das obere Ende der Erwartungen erreicht werden. Vor allem die robuste Nachfrage nach Notebooks wirkt sich positiv aus. Die Wolken über Intel dürften sich im kommenden Jahr zunehmend verziehen. Die Gewinnmargen sollen im ersten Halbjahr den Tiefstpunkt erreichen.

Obwohl die Wall Street unlängst etwas Sand im Getriebe hat, bleiben die Investment Strategen zuversichtlich. Das Brokerhaus A.G. Edwards hält eine Jahresend-Rallye für weiterhin wahrscheinlich. Aufgrund der zahlreichen Übernahmen revidiert auch der Marktforscher Trim Tabs die Ziele für den Aktienmarkt nach oben. Der seit Ende Herbst laufende Aufwärtstrend soll sich demnach bis Mitte Januar fortsetzen. "Da die meisten Meldungen von Corporate Amerika überwiegend positiv ausfallen, bleiben Investoren dem Lager der Käufer treu", zieht First Albany Bilanz.

Selbst der angeschlagene Pharma-Sektor hat wieder leichten Wind in den Segeln. Das Management von Pfizer betont erneut, dass das Arthritis-Medikament Celebrex sicher sei. Die Verdoppelung der Herzbeschwerden sei nur durch eine ungewöhnlich hohe Dosierung verursacht worden. Der Hinweis der Gesundheitsbehörde, dass das Bayer-Schmerzmittel "Aleve" in einer Langzeitstudie zu erhöhten Herzproblemen führte, wirkte sich auf Pfizer ebenfalls positiv aus. Statt übereilt sämtliche Schmerzmittel über einen Kamm zu scheren, müssen Unterschiede gemacht werden.

Bei Vioxx hat sich das Risiko von Herzproblemen mehr als verfierfacht und bei Celebrex mehr als verdoppelt; Aleve erhöht das Risko um rund 50 Prozent. Mit Ausnahme von Vioxx, kommt es bei all den anderen Medikamenten schlichtweg auf die Dosierung an.

Deutliche Kursgewinne verbuchte die Aktie der Medien- und Internet-Boutique IAC InterActive. Vorstand und Firmengründer Barry Dillar plant die Online-Reisedienste in Expedia zu bündeln und an die Aktionäre auszuschütten. In der steuerfreien Transaktion wird für jede IAC-Aktie jeweils eine neue Expedia-Aktie ausgegeben.

Die Zerschlagung soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres vollzogen werden. Die rasant wachsende Sparte macht rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes und über die Hälfte der Gewinne aus. Fast 2 Milliarden Dollar Umsatz spielte Expedia in den zwölf Monaten zum 30. September ein.

Durch die Ausliegerung werden Übernahmen und Aquisitionen erleichtert, erklärt Diller. Ist die Aktie erstmal börsennotiert, dürfte Expedia vor allem im europäischen Raum auf Übernahmejagd gehen. Der verbleibende Unterhaltungs- und Ticketingbereich, zu dem neben Ticketmaster auch die Fernsehkanäle USA Network, Sci Fi Channel und Home Shopping Network gehören, verharrt bei IAC. Diller, der beide Unternehmen leiten wird, glaubt durch diesen Schritt mehr Wert für die Aktionäre schaffen zu können.

Copyright 2004 Wall Street Correspondents  

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22.12.04 07:36 #4 was meint der analyst
Top-/Flopliste der Analysten-Ratings

Die hier aufgeliststen jeweils 20 aktuellsten Analysen sind nach relativem Rating des Analysten sortiert. D.h. hat ein Analyst sein Rating von "Strong buy" auf "Buy" herabgesetzt, erscheint die Analyse bei Downgrades.

TOP 15
          §Datum Aktie Rating UP/DOWN
          §21.12.2004 14:31 STEAG HamaTech: Hold upgrade
          §20.12.2004 16:58 Goldcorp: Neutral upgrade
          §20.12.2004 13:39 Porsche: Halten upgrade
          §20.12.2004 09:14 EPCOS: Halten upgrade
          §17.12.2004 14:25 Plambeck Neue Energien: Strong Buy upgrade
          §17.12.2004 09:36 IKB: Halten upgrade
          §16.12.2004 10:32 Playtex Products: In-Line upgrade
          §15.12.2004 15:16 Siemens: Buy upgrade
          §15.12.2004 12:53 Teck Cominco: Overweight upgrade
          §15.12.2004 11:17 Bilfinger Berger: Kaufen upgrade
          §14.12.2004 16:24 GERRY WEBER: Kaufen upgrade
          §14.12.2004 09:40 Take-Two Interactive Software: Overweight upgrade
          §14.12.2004 09:33 THQ Inc.: Overweight upgrade
          §13.12.2004 15:57 Cesky Telecom: Neutral upgrade
          §13.12.2004 15:39 Vossloh: Overweight upgrade
FLOP 15
          §Datum Aktie Rating UP/DOWN
          §21.12.2004 16:29 Deutsche Börse: Marktneutral downgrade
          §21.12.2004 15:21 Woolworths: Neutral downgrade
          §21.12.2004 10:44 Vodafone: In-Line downgrade
          §21.12.2004 09:41 Deutsche Börse: Underperformer downgrade
          §20.12.2004 16:55 Buenaventura: Underweight downgrade
          §20.12.2004 16:03 Barclays: Halten downgrade
          §20.12.2004 16:01 mobilcom: Marketperformer downgrade
          §20.12.2004 13:56 AstraZeneca: Neutral downgrade
          §20.12.2004 13:52 Deutsche Börse: Hold downgrade
          §20.12.2004 10:53 AstraZeneca: In-Line downgrade
          §17.12.2004 10:24 Dialog Semiconductor: Halten downgrade
          §16.12.2004 10:34 Weight Watchers International: Underperform downgrade
          §16.12.2004 09:15 Dialog Semiconductor: Marketperformer downgrade
          §16.12.2004 09:12 Carl Zeiss Meditec: Equal weight downgrade
          §15.12.2004 16:37 STMicroelectronics: Verkaufen downgrade
 

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22.12.04 07:38 #5 rueckblick europa
Aktien Europa Schluss: Gut behauptet - Freundliche Wall Street stützt

PARIS (dpa-AFX) - Unterstützt von einer freundlich eröffnenden Wall Street haben die europäischen Standardwerte gut behauptet geschlossen. Der Leitindex EuroSTOXX50 schloss um 0,23 Prozent fester mit 2.912,87 Zählern. Der Euronext 100 legte 0,17 Prozent auf 650,85 Zähler zu. In Paris ging der CAC 40 0,16 Prozent fester mit 3.770,03 Punkten aus dem Handel.

- Anzeige -
Bester Wert im EuroSTOXX50 waren LVMH (MOH) mit einem Aufschlag von 3,29 Prozent auf 55,00 Euro. Goldman Sachs zufolge biete die Nachfrage aus China und die steigende Reiselust der Chinesen gute Wachstumschancen für die Luxusgüterindustrie.

Schlechtester Wert waren Alcatel (CGE) mit einem Abschlag von 1,26 Prozent auf 10,99 Euro. France Telecom (FTE) verloren 1,10 Prozent auf 23,42 Euro. Der staatliche Telefonkonzern könnte italienischen Regierungskreisen zufolge das italienische Telekomunternehmen Wind kaufen. Das hatte die italienische Zeitung "Corriere della Sera" am Wochenende berichtet. Die Meldung habe alte Marktspekulationen noch einmal angeheizt, sagten Händler./he/hi

 

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22.12.04 08:39 #6 ausblick london / boerse o. T.
 

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22.12.04 08:39 #7 ausblick boerse london
Aktien London Ausblick: Höher erwartet - Ruhiger Handel erwartet
                              §
          §LONDON (dpa-AFX) - Die Aktien an der Londoner Börse werden nach Einschätzung von Händlern am Mittwoch fester eröffnen. "Die Vorgaben von der Wall Street dürften Auftrieb geben", sagte ein Händler. In den USA hatten die Börsen, beflügelt von der Hoffnung auf eine Jahresendrally, fest geschlossen. Der Dow Jones und NASDAQ Composite Index legten jeweils rund ein Prozent zu.

Die Wertpapierexperten von IG Index sehen den FTSE 100 vorbörslich 20 Punkte höher. Am Vortag war der britische Leitindex minimal um 0,04 Prozent auf 4.733,00 Punkte gestiegen.

Am Aktienmarkt dürfte es insgesamt recht ruhig zugehen, denn es gibt kaum Unternehmensnachrichten. Unter den Einzelwerten könnten Hays in den Fokus rücken. Das Unternehmen hat sich zum Geschäftsverlauf geäußert und rechnet für das Gesamtjahr mit einer wie erwarteten Entwicklung./mw/ck
          §Quelle: dpa-AFX  

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22.12.04 08:43 #8 bund future
x-markets. DB

Bund Future

„Rally an den Anleihemärkten“ lauten die Schlagzeilen der Presse in den letzten Wochen immer wieder. So lässt der seit langem erwartete Zinsanstieg trotz der jüngsten Zinsanhebungen in den USA weiter auf sich warten. Auch das Lager der Konjunkturbeobachter ist durch diese Entwicklung gespalten. Einige meinen dass die Weltwirtschaft stark wächst und dies auch in Zukunft, vor allem getrieben durch die asiatischen Länder, der Fall sein sollte. Gemäß einschlägiger Lehrbücher müsste dies zu Zinsanstiegen und damit einem Fall der Anleihepreise führen. Pessimisten dagegen erwarten eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums weltweit und halten das Zinsniveau für gerechtfertigt.

Dass diese Bewegung auch an Deutschland nicht spurlos vorüber geht, zeigt ein Blick auf den Bund Future. So wurde die Abwärtsbewegung Mitte 2003 bereits im Bereich von 111 Punkten gestoppt. Mit dem erneuten Test dieses Zwischentiefs im Juli 2004 und der erfolgreichen Verteidigung dieser Marke wurde eine weitere deutliche Aufwärtsbewegung ohne größere Korrekturen eingeleitet. Ein Blick auf einen längerfristigen Chart zeigt, dass sich damit ein Doppelboden gebildet hat. Das daraus resultierende Kursziel für Charttechniker wurde letzte Woche erreicht. Das Hoch aus dem Vorjahr bei 120 Punkten erweist sich bisher als harter Widerstand. Eine größere Korrektur vom aktuellen Niveau erscheint vor allem vor dem Hintergrund der Rally des letzten halben Jahres als möglich. Oftmals entscheiden sich mittelfristige Bewegungen an derart wichtigen Chartmarken. Anlegern bietet sich unter anderem die Möglichkeit, den erreichten großen Widerstand bei 120 Punkten zum Aufbau von Shortpositionen zu nutzen. Eine Variante sind so genannte Hebelprodukte wie z.B. WAVE Puts. Zur Absicherung könnte ein Stop Loss oberhalb von 120 Punkten gesetzt werden.  

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22.12.04 08:47 #9 linde / 648300
Alex Comer und Colin Isaac, Analysten bei J.P. Morgan Securities, nehmen die Aktie von Linde (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) erstmals in ihr Rating auf und vergeben eine "underweight"-Einschätzung.

Im Vergleich zu anderen Produzenten technischer Gase werde Linde verstärkt Kapital investieren müssen, ohne einen entsprechenden Wert zu schaffen. Linde erziele rund 71% der Umsätze in Europa, aber nur 1% in Asien. Damit könne das Unternehmen nicht von einem globalen Aufschwung profitieren. Da mit einer wirtschaftlichen Stagnation in Europa sowie mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen sei, gebe es deutliche Grenzen für Linde. Trotz der guten Qualität der Produkte werde mit einer geringeren Rendite auf das eingesetzte Kapital gerechnet.

Die Analysten von J.P. Morgan Securities stufen Linde mit "underweight" ein und setzen das Kursziel auf 44 Euro.
 

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22.12.04 09:12 #10 boersenhilfe derivate
22.12.04 12:11 #11 wie tief faellt yukos?
schon wieder minus 20 %.

Aktien Moskau Schluss: Gewinne auf der Suche nach Auktions-Sieger
                              §
          §MOSKAU (dpa-AFX) - Auf der Suche nach dem eigentlichen Sieger der Versteigerung von Juganskneftegas haben die russischen Aktienhändler die Ölwerte und damit den ganzen Markt ins Plus gezogen. Der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau zog am Dienstag um 6,71 Prozent an und schloss bei 585,86 Punkten. Der Umsatz stieg um die Hälfte auf 18,906 Millionen US-Dollar (14,11 Mio Euro).

Sowohl der sibirische Ölkonzern Surgutneftegas wie der Gasriese Gasprom profitierten von Berichten, dass ihnen das Filetstück des Yukos -Konzerns zufallen könnte. Die Firma Baikalfinanzgruppe, die Juganskneftegas am Sonntag für etwa sieben Milliarden Euro gekauft hatte, gilt als reine Briefkastenfirma.

Russische Börsianer machten den Handel weitgehend unter sich allein aus, weil sich ausländische Investoren nach der umstrittenen Auktion zurückgezogen hatten. Die Börse sei in Hochstimmung, weil bis zum Jahresende in Sachen Yukos keine schlechten Nachrichten mehr zu erwarten seien, sagten Analysten. Der angeschlagenen Firma half dies indes nicht. Yukos -Papiere verloren im RTS-Handel weitere 8,18 Prozent auf 0,5050 Dollar. Der Rubelhandel wurde wegen noch höherer Verluste ausgesetzt.

Äußerungen von Präsident Wladimir Putin in Schleswig über eine Rolle der staatlichen chinesischen Ölgesellschaft CNPC bei Junganskneftegas ließen Gasprom -Papiere stiegen. CNPC arbeitet mit der Gasprom -Öltochter Gasprom neft zusamen. Deshalb legten Gasprom im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse 2,32 Prozent zu auf 75,00 Rubel (2,00 Euro). Papiere von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii stiegen um 7,07 Prozent auf 0,2770 Dollar.

Aktien des größten russischen Ölkonzerns Lukoil kletterten um 8,11 Prozent auf 28,65 Dollar. Werte von Surgutneftegas zogen als Tagessieger sogar um 10,43 Prozent auf 0,741 Dollar an. Im Lauf des Dienstags verdichteten sich Hinweise, dass Surgutneftegas hinter dem Sieger der Yukos -Auktion steht. Die Vertreter der Baikalfinanzgruppe bei der Versteigerung wurden in der Presse als Spitzenmanager von Surgutneftegas identifiziert.

Papiere des Ölkonzerns Sibneft (Sibirien) notierten 7,04 Prozent höher bei 2,89 Dollar. Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) wurden nicht gehandelt.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel schlossen 8,56 Prozent höher bei 51,00 Dollar. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom stiegen um 6,02 Prozent auf 1,76 Dollar. Auch Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank profitierten von der Rallye und gingen um 9,20 Prozent höher bei 475,00 Dollar aus dem Handel. Mosenergo wurden nicht gehandelt.

Die Zentralbank hob den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 0,3 Kopeken auf 27,8887 Rubel je Dollar (Vortag: 27,8917). Zum Euro sank der amtliche Wechselkurs des Rubels um 16,6 Kopeken auf 37,3541 Rubel (Vortag: 37,1880)./fk/DP/js
          §Quelle: dpa-AFX
 

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22.12.04 12:31 #12 danke niebaum
schöne Aufstellung  

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22.12.04 14:06 #13 anleihen leichter
Deutsche Anleihen: Leichter - Steigende Teuerungsraten belasten
                              §
          §FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf einen Anstieg der deutschen Teuerungsrate hat den Rentenmarkt am Mittwoch etwas belastet. Der richtungweisende Euro-Bund-Future gab am Mittag um 0,03 Prozent auf 119,08 Punkte nach. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,004 Punkte auf 3,570 Prozent.

Bislang liegen die Verbraucherpreisdaten für drei der sechs vom Statistischen Bundesamt zur Ermittlung der vorläufigen Inflationsrate berücksichtigten Länder vor. In Brandenburg und Bayern erhöhte sich die Rate im Dezember auf 2,5 Prozent, in Sachsen stieg sie auf 1,9 Prozent./he/rw
          §Quelle: dpa-AFX  

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22.12.04 14:38 #14 Kaufsignal Nikkei?
Nikkei 225 - Abwärtstrend vor dem Ende

Fundamental:

Der Nikkei 225 musste in den vergangenen Wochen eine Reihe von schwachen Konjunkturdaten verkraften (u.a. schwache Zahlen zur Industrieproduktion). Auch in der letzten Handelswoche standen wieder wichtige Termine an. Am Mittwoch veröffentlichte die Bank of Japan ihren Tankan-Bericht, der die Stimmungslage der großen Industrieunternehmen widerspiegelt. Dieser Quartalsbericht findet nicht nur in Japan besondere Beachtung. Wie "befürchtet" trübte sich die Stimmung infolge der JPY-Aufwertung und des hohen Ölpreises ein. Am (Aktien)Markt hatte man jedoch diese Eintrübung im Vorfeld erwartet.

Darüber hinaus senkte die Bank of Japan in ihrem Monatsbericht zur konjunkturellen Situation für Dezember 2004 ihre Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage in Japan und machte gleichzeitig deutlich, an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen. Sie bekräftigte noch einmal ihre Absicht, erst von ihrer Null-Zins-Politik abzurücken, wenn sich die Verbraucherpreise stabilisiert haben und die Deflation überwunden ist.

Charttechnik:

Der langfr. Abwärtstrend des Nikkei steht unmittelbar vor seiner Auflösung. In den letzten Wochen und Monaten hat der Nikkei im Bereich 10.600/ 10.700 JPY einen tragfähigen Boden ausgebildet. Dagegen befindet sich zwischen 11.250 JPY und 11.400 JPY eine massive Widerstandszone, die mögliche Ausbruchsbewegungen limitieren könnte. Die technischen Indiaktoren stehen auf "Grün", u.a. hat der MACD ein starkes Kaufsignal generiert.

Fazit/Handelsempfehlung:

Trotz zuletzt durchwachsener Konjunkturdaten steht der Nikkei nun kurz davor, seinen langfr. Abwärtstrend (akt. 11.100 JPY) zu durchbrechen. Ein mögliches Aufwärtsszenario würde sich jedoch erst mit Kursen oberhalb von 11.400 JPY endgültg manifestieren. Anleger sollten daher den Bruch dieser Widerstandszone unbedingt vor einer Positionierung abwarten.

Weitere Details, Charts und konkretere Handelsempfehlungen zum Thema Nikkei finden Sie im "wallstreet : DerivateTrader" unter www.wallstreet-derivatetrader.de.  

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22.12.04 14:45 #15 Würde noch mit einem Long warten

Wichtig wird sein, ob er die 200er mit Dynamik nehmen kann...m.M. dann wäre der Weg bis 11400-11500 erst mal frei!

 

Chart

 
22.12.04 18:09 #16 guter rat, NRNF
EuroSTOXX50, STOXX 50 werden am 24. und 31.12. nicht berechnet
                              §
          §FRANKFURT (dpa-AFX) - Die europäischen Indizes Dow Jones EuroSTOXX 50 und Dow Jones STOXX 50 werden am 24. und am 31. Dezember nicht berechnet. Voraussetzung für die Ermittlung der Indexstände sei, dass mindestens 50 Prozent des Free Float und mindestens 50 Prozent der berücksichtigten Börsen dem Handel zur Verfügung stehen müssen, teilte die STOXX Ltd am Mittwoch mit. Da dies am Heiligabend und Sylvester nicht gegeben ist, werden die Indexstände vor Weihnachten letztmals am 23. Dezember ermittelt. Der letzte Stand im laufenden Jahr wird am 30. Dezember berechnet./he/hi
          §Quelle: dpa-AFX  

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22.12.04 18:21 #17 fussballaktien sind out
AKTIE IM FOKUS: Borussia Dortmund markieren neues Allzeittief bei 1,82 Euro
                              §
          §FRANKFURT (dpa-AFX) - Borussia Dortmund haben am Mittwoch weiter unter Druck gestanden. Die Aktien des Fußballvereins verloren gegen 15.50 Uhr 3,50 Prozent auf 1,93 Euro. Im Handelsverlauf markierte das Papier ein neues Allzeittief bei 1,82 Euro - Ende Oktober 2000 lag das Hoch zum Börsenstart bei 11,00 Euro. Der CDAX legte 0,47 Prozent auf 372,54 Punkte zu.

Größere Investoren - vor allem Fonds - würden den Titel noch vor dem Jahresende verkaufen, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Dies untermauere der zuletzt deutlich höhere Umsatz in der Aktie. Möglicherweise lasse der Druck vor dem Jahresende auch nicht mehr nach. Fundamental gebe es unterdessen keine neuen Nachrichten. Vom Unternehmen seien zunächst keine neuen Nachrichten zu erwarten, zumal Borussia ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr habe./fat/mw
          §Quelle: dpa-AFX  

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23.12.04 07:37 #18 oelpreis faellt im asiatischen handel
Ölpreis fällt im asiatischen Handel - Gestiegene US-Vorräte
                              §
          §SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach dem kräftigen Anstieg der Lagerbestände in den USA gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 44,06 Dollar und damit 18 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag.

"Die US-Lagerbestände haben sich für den Markt als negativ erwiesen", sagte der Direktor des Energie-Informationsdienstleisters Platts, Eswaran Ramasamy. Die Rohöl-Bestände stiegen in der Woche bis zum 17. Dezember um 2,1 Millionen Barrel auf 295,9 Millionen, wie das US-Energieministerium am Mittwoch mitteilte.

Nach dem ersten Kälteeinbruch im Nordosten der USA wurde am Markt vor allem auf die Entwicklung der Heizölbestände geachtet. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl und Diesel) erhöhten sich um 600.000 Barrel auf 119,9 Millionen Barrel. Etwa 80 Prozent des amerikanischen Heizölbedarfs werden im Nordosten des Landes verbraucht./FX/rw/mur
          §Quelle: dpa-AFX  

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23.12.04 07:38 #19 nasdaq-rueckblick
Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Nach sinkendem Ölpreis etwas fester
                              §
          §NEW YORK (dpa-AFX) - Steigende Ölreserven in den USA und ein sinkender Ölpreis haben die Anleger am Mittwoch weiter in US-Aktien investieren lassen. An der elektronischen Börse NASDAQ erreichten zeitweise 133 Aktien im Handelsverlauf ein 52-Wochenhoch. An der NYSE waren es 325. Dow-Jones-Index und NASDAQ-Composite-Index erreichten zuletzt Mitte 2001 gesehene Rekordstände.

Bei Handelsschluss wurde der Dow-Jones-Index 0,52 Prozent fester mit 10.815,89 Punkten notiert. Der breiter angelegte S&P-500-Index zog um 0,34 Prozent auf 1.209,57 Punkte an. Der NASDAQ Composite Index gewann nach anfänglichen Verlusten 0,28 Prozent auf 2.157,03 Punkte, während der NASDAQ-100-Index um 0,27 Prozent auf 1.613,57 Zähler kletterte.

In den USA sind die Rohöl-Lagervorräte in der abgelaufenen Woche kräftig gestiegen, während Volkwirte mit einem Rückgang gerechnet hatten. Im Februar fällige Öl-Futures kosteten in der Folge in New York 44,24 Dollar oder 1,52 Dollar weniger als am Vortag. Für Auftrieb sorgte an den Börsen zudem das unerwartet kräftige Wachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal. "Es sieht so aus, als ob die Weihnachtsrally begonnen hat", sagte Marktstratege Barry Hyman von Ehrenkrantz King Nussbaum.

Als bester Dow-Wert erholten sich Aktien des Pharmaherstellers Pfizer um 3,92 Prozent auf 25,95 Dollar von ihren schweren Verlusten der vergangenen Handelstage. Zuvor hatte die US-Pharmaaufsicht FDA gewarnt, das Bayer-Medikament Aleve könnte das Risiko von Herzproblemen erhöhen. Der Pfizer-Kurs hatte am Freitag um ein Fünftel nachgegeben, nachdem eine Studie eine Verbindung zwischen dem Pfizer-Medikament Celebrex und Herzkreislaufproblemen belegt hatte.

Einzelhandelswerte erholten sich von anfänglichen Kursverlusten nachdem sich unter den Anlegern die Hoffnung auf ein gut verlaufendes Weihnachtsgeschäft breit machte. Die Aktien des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart legten um 0,70 Prozent auf 52,97 Dollar zu, während Limited Brands 0,09 Prozent auf 22,64 Dollar verloren. Als bester NASDAQ-100-Wert verteuerten sich Starbucks um 3,79 Prozent auf 61,14 Dollar. Ross Stores zogen um 3,14 Prozent auf 28,27 Dollar an.

Home Depot addierten 0,97 Prozent auf 42,52 Dollar hinzu. Die weltgrößte Baumarktkette steht nach Presseinformationen kurz vor dem Einstieg in den britischen Markt. Das wahrscheinlichste Übernahmeobjekt sei Kingfisher , schrieb "The Mail".

Der Kurs des Büroartiklers OfficeMax gab um 0,82 Prozent auf 30,15 Dollar nach. Wegen eines schwach verlaufenden Vorweihnachtsgeschäfts hatte das Unternehmen seine Prognose für 2004 gesenkt. Der Betriebsgewinn werde unter den bisherigen Prognosen liegen, hieß es ohne nähere Angaben.

Ein Großauftrag von Japan Airlines führte die Aktien des Flugzeugbauers Boeing um 0,92 Prozent auf 53,91 Dollar hinauf. Die Fluggesellschaft will ältere Maschinen durch 30 Maschinen vom Typ B 7E7 ersetzen.

Fannie Mae kletterten um 2,23 Prozent auf 71,92 Dollar. Wegen der Beanstandung der Bilanzen des größten amerikanischen Immobilienfinanzierers hat der Verwaltungsrat Konzernchef Franklin Raines und Finanzchef Timothy Howard entlassen.

Unter den Technologiewerten verloren die Aktien des Börsenschwergewichts Microsoft 0,56 Prozent auf 63,50 Dollar an Wert. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hatte in erster Instanz die Sanktionen gegen den Softwarekonzern bestätigt. Microsoft muss Konkurrenten zudem bislang geheime Schnittstelleninformationen für Netzwerkrechner zur Verfügung stellen.

Die Aktien von Research in Motion fielen um 4,08 Prozent auf 83,49 Dollar. Der Hersteller von Westentaschencomputern hatte angekündigt, der Umsatz werde im laufenden Quartal hinter den Markterwartungen zurückbleiben./so/hi
          §Quelle: dpa-AFX  

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23.12.04 07:41 #20 Boersianer unbelehrbar?
Die größten Überraschungen erleben Sie an den Börsen

Der Dow hat gestern mit einem Schlusskurs bei 10759,43 Punkten das Intraday Hoch vom 21. 06. 2001 überschritten und damit ein neues Mehrjahreshoch markiert. Gleichzeitig hat er damit die (Mittel-)Linie erreicht, um die der Dow sich zwischen April 1999 und Februar 2001 seitwärts bewegte.

Wo ist der Crash hin? Alles vergessen, vorbei, vergeben?

Zum Glück gibt es noch den Nasdaq und S&P 500, die noch weit weg von ihren ehemaligen Hochs sind. Zum Glück wissen Sie als Investor´s Daily Leser, dass der Dow Jones ohne den aktuellen Dollarverfall weitaus niedriger stände. Ansonsten müsste man sich wirklich "Sorgen" um seine Bärenkappe machen.

Ich bin mir sicher, wenn ich Ihnen im September 2002, als der Dow die 7000 Punkte Marke suchte, geschrieben hätte: Machen Sie sich keine Sorgen, in zwei Jahren steht der Dow wieder auf über 11.000 Punkten, ich hätte bitterböse Mails von Ihnen erhalten, die sich ernsthaft besorgt um meinen Geisteszustand gezeigt hätten.

Ich bin mir allerdings noch sicherer, wenn ich im März 2003, als der Dax knapp an der 2000er Marke vorbeischrabbte, verkündet hätte, dass der Dax in nur einem Jahr (!) knapp 100 % zulegen würde, um dann wieder bei über 4100 Punkten zu stehen, sie hätten gar nichts mehr geschrieben. Sie hätten einfach nur müde lächelnd diesen Newsletter abbestellt und vielleicht bei einem Bierchen zu einem Ihrer Kollegen gesagt: Der Steffens, der tickt doch nicht mehr ganz richtig – jeder weiß, wie es um die Börse bestellt ist ...

Ich bin ehrlich, als ich im Januar 2002 eine Prognose gelesen habe: Dax bald auf 5000 Punkten, habe ich auch nur gedacht: "Was für Idioten!" Nicht, dass ich unbedingt glaube, das sei eine seriöse Analyse gewesen. Es gibt immer einige Analysten, die prognostizieren die unglaublichsten Kursziele und behalten damit irgendwann auch einmal recht. Nein, ich schreibe das aus einem anderen Grund.

Ich will deutlich machen, wie oft die Börsen wirklich alle überrascht. Wahrscheinlich sogar selbst diejenigen, die solche "unglaublichen" Prognosen gestellt haben.

Ich erinnere mich an das Jahr 2000-2001. Da gab es in einem Forum einen Untergangspropheten. Der schrieb damals den Neuen Markt auf unter 1000 Punkte runter. Damals stand er noch bei ca. 6000 Punkten. Dann schrieb er: "Der Neue Markt wird bald nicht mehr existieren, weil die Deutsche Börse die Notierung aussetzt." Was haben wir gelacht, vielleicht ein wenig zu laut, zu spöttisch. Später ist uns dieses Lachen im Hals zu einem Würgen mutiert – er hatte Recht behalten.

In dem Buch "Magier der Märkte" reden einige der interviewten Trader von dem Zusammenbruch des amerikanischen Finanzsystems, das war 1989, kurz vor einer der größten Börsenhaussen unseres Jahrhunderts. In Deutschland haben noch bis weit ins Jahr 1999 die Leute NICHT von einer Rallye geredet.

Jahr um Jahr foppt die Börse die Massen. Und die Massen wundern sich, warum sie kein Geld mit der Börse verdienen. Das hat einen einfachen Grund: Die Börse verhält sich immer diametral zur Masse. Das Problem dabei: Selbst wenn die Masse das begreifen würde, würde sich die Börse noch diametral zu der Masse verhalten, die das begriffen hat.

Ich habe gestern in meiner Jahresprognose geschrieben, dass die Börse im Jahr 2005 wieder einmal alle überraschen wird. Die Überraschung wird meiner Meinung nach dieses Mal ziemlich groß sein.

Wir können ja mal einen kleinen Test machen: Schreiben Sie mir an:

info@investor-verlag.de

was Ihnen Ihr spontanes Gefühl sagt, wohin sich der Dax im Jahr 2005 entwickeln wird. Ich schreibe extra: "Ihr spontanes Gefühl", denn ich will nicht eine antizyklische, fundamentale, charttechnische oder vernunftbetonte Analyse. Mich interessiert nur, was Ihr Gefühl, Ihr Bauch sagt. Ich werde Ihnen dann die Auswertung mitteilen, die uns allen ein guter Hinweis sein wird, solange die meisten von Ihnen ehrlich waren.

Ich fange schon einmal an: Mein Gefühl ist bearish und es macht mir ein wenig Sorge, dass der Markt mich überraschen könnte ...

Dieser Beitreg stammt aus Investor´s Daily,
den Sie auch per E-Mail beziehen können:
www.investor-verlag.de  

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23.12.04 08:10 #21 Hongkong
23.12.2004 - 06:19 Uhr
Aktien Hongkong mittags gut behauptet


HONGKONG (Dow Jones-VWD)--Gut behauptet präsentiert sich der Aktienmarkt in Hongkong am Donnerstagmittag (Ortszeit). Der HSI steht zum Ende der ersten Handelshälfte 0,1% bzw 7 Zähler höher bei 14.158. Vor den Feiertagen agierten die Teilnehmer zurückhaltend, sagen Händler. Die großen Werte zeigen sich weitgehend unverändert, größere Bewegungen gibt es nur bei Titeln der zweiten und dritten Reihe. Das werde sich weder am Nachmittag noch beim verkürzten Handel an Heiligabend ändern, heißt es.
(ENDE) Dow Jones Newswires/23.12.2004/DJN/tw  

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23.12.04 08:11 #22 Konjunkturprognose

Meldung

23.12.2004 - 06:14 Uhr
Hüter (IW): Absenken der Konjunkturprognosen überzogen - ddp.vwd


BERLIN (Dow Jones-VWD)--Der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hält die jüngsten pessimistischen Konjunkturprognosen für überzogen. Die Stärke der Abwärtskorrektur sei nicht sehr gut begründet, sagte Hüther der Nachrichtenagentur ddp.vwd in Berlin. Das schwache dritte Quartal sei von vielen Experten als Anfang vom Ende des Aufschwungs bewertet worden. Er selbst ordne das schwache dritte Quartal hingegen als leichte Delle ein. So sei der ifo-Geschäftsklimaindex im Dezember gut gewesen, führte Hüther als Beleg an.

Während andere Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für das kommende Jahr in den vergangenen Tagen auf nur noch 0,8% bis 1,3% abgesenkt haben, hält der IW-Direktor 2% Wachstum durchaus für erreichbar. Der Exportimpuls sei weiter vorhanden und die Gewinnlage der Unternehmen gut. Dies müssten die Firmen nun nutzen, um ihren Bedarf an Investitionen zu decken. Hüther setzt darauf, dass dies auch auf die Binnennachfrage durchschlägt. Die Binnennachfrage könnte zudem durch die letzte Stufe der Steuerreform gestärkt werden, merkte Hüther weiter an.
(ENDE) Dow Jones Newswires/23.12.2004/hab  

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23.12.04 08:12 #23 Singapur
23.12.2004 - 06:14 Uhr
Aktien Singapur mittags knapp behauptet


SINGAPUR (Dow Jones-VWD)--Knapp behauptet zeigt sich der Aktienmarkt in Singapur am Donnerstagmittag (Ortszeit). Zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der STI 0,1% oder 3 Zähler auf 2.053 Stellen. Der Markt treibt nach Auskunft von Teilnehmern "vor sich hin", da die institutionellen Anleger ihre Bücher bereits geschlossen haben. Größere Kursbewegungen gibt es nur bei den Penny Stocks. Für den Nachmittag und den verkürzten Handelstag an Heiligabend erwarten Händler kaum Veränderungen beim STI.
(ENDE) Dow Jones Newswires/23.12.2004/DJN/tw  

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23.12.04 08:27 #24 microsoft
ich tippe auf vergleich wie immer



Das Luxemburger EU-Gericht hat Sanktionen gegen den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft bestätigt.
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Der Präsident des EU-Gerichts Erster Instanz, Bo Vesterdorf, wies den Antrag des Konzerns auf Aussetzung ab, teilte das Gericht in Luxemburg mit. Der Beschluss hat erhebliche Auswirkungen für die gesamte Branche: Microsoft muss nun seinen Konkurrenten – wie von der EU-Kommission entschieden – bisher geheime Schnittstelleninformationen für Netzwerkrechner zur Verfügung stellen. Auch die Verpflichtung, für Computerhersteller eine Windows-Version ohne den Windows-Mediaplayer anzubieten, wurde vom Gericht bestätigt. Zu dem Kommissionsbeschluss vom März hatte auch ein Rekord-Bußgeld von 497 Millionen Euro gehört, das von Microsoft beglichen wurde.

Microsoft hatte bei dem zweithöchsten Gericht im Juni eine einstweilige Anordnung beantragt, um die EU-Sanktionen auf Eis zu legen. Das Unternehmen kann innerhalb der nächsten zwei Monate Berufung gegen die Entscheidung beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) einlegen. Microsoft hatte in Vergangenheit zugesagt, die Öffnungsauflagen der Kommission zu erfüllen, falls das Gericht dies verlange. Microsoft hat gegen Kommissions-Beschluss auch eine „normale“ Klage beim EU-Gericht Erster Instanz eingelegt – das Urteil in der Hauptsache wird aber erst in einigen Jahren erwartet. Die Klage ist laut Gericht begründet.
 

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23.12.04 08:32 #25 2005/Chemie
AUSBLICK 2005: Chemie nutzt Boom für Portfoliobereinigung und Börsengänge

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Die Chemieindustrie wird den Rückenwind der Weltkonjunktur nach Einschätzung von Experten 2005 für einen noch klareren Zuschnitt ihrer Aktivitäten und Börsengänge nutzen. Nach drei Stagnationsjahren hat der Boom der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2004 die deutsche Chemieindustrie erfasst. Auch für 2005 stehen die Ampeln auf grün. Allerdings wird sich die Wachstumsdynamik im Jahresverlauf nach Einschätzung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) abschwächen.


"Die Chemieindustrie hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht", sagte Chemie-Analystin Silke Stegemann von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Die Spitze des Chemiezyklus erwartet sie erst Ende 2005 oder Anfang 2006. Chemieexperte Ludger Mues bei Sal. Oppenheim sieht den Gipfel des Zyklus erst 2006. Der positive Branchentrend dürfte relativ lange anhalten. Gründe seien die weltweit starke Nachfrage, eine hohe Kapazitätsauslastung und als Folge Preiserhöhungen und eine Verbesserung der Margen in vielen Bereichen der Chemieindustrie.


'AUFSCHWUNG MÜNDET IN BOOM'
"Der Aufschwung mündet allmählich in einen Boom", stellte Mues fest. Doch nicht alle Teile der nach wie vor stark fragmentierten Chemieindustrie profitierten von dieser Entwicklung gleichermaßen. Vorreiter in Punkto Kapazitätsauslastung und Preiserhöhungen seien Basischemieunternehmen wie etwa BASF. Einige Produkte seien auf den Weltmärkten schlicht knapp. Aus Sicht von LRP-Expertin Stegemann dürften allmählich aber auch Unternehmen wie Degussa, die in der chemischen Wertschöpfungskette weiter hinten stehen, von der robusten Nachfrage profitieren. Die Chemiekonjunktur gewinne an Breite.
Das positive Branchenumfeld dürften die Unternehmen nach Einschätzung der Experten für Börsengänge nutzten. So sieht Chemieexperte Dennis Nacken von der HelabaTrust in der Portfoliobereinigung der Chemieunternehmen 2005 "ein interessantes Thema". Er erwartet neben dem Börsengang des Bayer-Teilkonzerns BAY.ETR LANXESS zu Beginn des Jahres auch den Gang der Chemieaktivitäten von TOTAL PFP.PSE TOTB.FSE an die Börse.


KONSOLIDIERUNGSWELLE WIRD SICH FORTSETZEN
Darüber hinaus könnte aus Sicht von Nacken E.ON EOA.ETR seinen Anteil an der Spezialchemiegesellschaft Degussa bereits 2005 verkaufen. Spätestens 2007 muss der Versorger den Degussa-Anteil in Höhe von derzeit knapp 43 Prozent veräußern. Zudem steht auch noch das Gemeinschaftsunternehmen für Kunststoffvorprodukte Basell zwischen BASF BAS.ETR und Shell SHEL.ISE SHE1.FSE zum Verkauf. Auch Experte Mues erwartet eine Fortsetzung der Konsolidierungswelle in der Chemieindustrie.
Nur eine kräftige Aufwertung des Euro oder ein neuerlicher Sprung des Rohölpreises könnte das freundliche Szenario den Experten zufolge erschüttern. Auf der "Woge der guten Mengenkonjunktur" und den Erfolgen der Kostensenkungen verzeichneten die Unternehmen derzeit rasante Ertragszuwächse, sagte Experte Sven Dopke von M.M. Warburg.


VERBÄNDE SIND ZUVERSICHTLICH WIE LANGE NICHT MEHR
Der wichtigste Schlüssel zum Erfolg bleibt auch 2005 die Absatzentwicklung. Trotz der Ölpreis-Hausse und der Dollar-Baisse ist bereits 2004 nach Einschätzung von LRP-Expertin Stegemann "außergewöhnlich gut" verlaufen. So glänzte der weltgrößte Chemiekonzern BASF im dritten Quartal mit dem besten Ergebnis in seiner Unternehmensgeschichte.
Zuversichtlich wie seit langem nicht mehr ist auch der VCI. Der Branchenverband erwartet 2005 ein Produktionswachstum von 2 bis 2,5 Prozent nach 1,5 bis 2 Prozent 2004. Nach einem zögerlichen Beginn in den ersten sechs Monaten 2004 hatte das Wachstum deutlich an Fahrt gewonnen. Noch freundlicher ist das Bild für die gesamte Europäische Union. Der europäische Branchenverband (cefic) erwartet 2005 ein Produktionswachstum einschließlich der Pharmaprodukte von 3,0 Prozent, nach 2,7 Prozent im laufenden Jahr. Triebkräfte blieben das Petrochemie- und Pharmageschäft. / Chemie  

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23.12.04 08:33 #26 wo endet die euro-spirale
Euro läuft auf Rekordhoch zum Dollar zu

Der Dollar steht an den Devisenmärkten unter Druck. Gegen 7.25 Uhr deutscher Zeit kostet der Euro 1,3429 Dollar, 0,32 Prozent mehr als am Vortag. Den weiteren Anstieg des Euro führen Händler in Asien am Donnerstag auf ausgelöste Stopp-Marken zurück. Knapp oberhalb von 1,34 Dollar hätten Stop-Loss-Verkäufe im Dollar eingesetzt, sagt ein  Händler in Singapur. Die Umsätze seien sehr dünn, was die Ausschläge  verstärke. Der erste Widerstand für den Euro liege nun beim Jahreshoch von  1,3470 Dollar, die erste Unterstützung bei 1,3400 Dollar. Die Analysten von ING Financial Markets hatten jüngst geäußert, der Fall  des Dollar könnte weitergehen. Auch wenn ein Kurs von mehr als 1,40 Dollar je  Euro in den nächsten drei Jahren eigentlich unwahrscheinlich sei, könnten  Übertreibungen an den Devisenmärkten den Euro bis auf 1,80 Dollar steigen  lassen, hieß es von ING.  

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