alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

Seite 1 von 99
neuester Beitrag:  20.04.18 19:42
eröffnet am: 24.01.14 00:05 von: shakesbaer Anzahl Beiträge: 2466
neuester Beitrag: 20.04.18 19:42 von: shakesbaer Leser gesamt: 216291
davon Heute: 538
bewertet mit 18 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  99    von   99     
24.01.14 00:05 #1 alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

Freunde, die nicht über genügend freie Zeit verfügen, haben mir gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß sie an Beiträgen und Berichten außerhalb des Qualitätsjournalismus zum Immobilienprojekt Stuttgart 21 (S21) interessiert sind. In den Medien finden sich fast ausnahmslos Lohnschreiber, die damit ihr tägliches Brot verdienen. Dabei folgen sie Vorgaben, die oftmals eingefärbt nach Vorgaben des Verlegers publiziert werden. Somit sucht man, von meiner Seite aus publiziert, vergeblich nach Artikeln von BILD, StN, StZ usw. Es wäre schön, wenn es bei Ariva auch einen Kreis gäbe, der an einer sachlich geführten Diskussion teilhaben möchte. Im weiteren Verlauf möchte ich versuchen, all denen, die das Projekt noch nicht oder nur wenig kennen, näherzubringen.


 
Seite:  Zurück   1  |  2    |  99    von   99     
2440 Postings ausgeblendet.
07.04.18 17:32 #2442 B.4.2.2 Zustimmung im Einzelfall (ZiE)

Die seitens mehrerer Behindertenverbände geäußerten Bedenken und Forderungen hinsichtlich der Fluchtwege und Fluchtwegbreiten in den Kopfbauwerken sind daher unter Berücksichtigung der vorliegenden UiG und der Stellungnahme des Referates 21 des Eisenbahn-Bundesamtes zurückzuweisen. Zu berücksichtigen ist auch, dass eine Selbstrettung von rollstuhlgebundenen Personen in Eisenbahntunneln ohne Unterstützung von Mitreisenden oder Zugpersonal ohnehin
nicht möglich ist. Dies betrifft auch schon das Verlassen der Züge.

Seite 16 - Planänderung - Änderung Fluchtwege“


 
10.04.18 15:59 #2443 Reden auf der 411. Montagsdemo am 9.4.20.

S21-Weiterbau genehmigt – Brandschutz weiter ungelöst!

Die Gutachter bescheinigen der Bahn wiederum, dass diese Lösung nun noch besser sei als die vorhergehende. Doch in Wirklichkeit ist diese so untauglich wie die anderen, und man muss sich fragen, wie die Gutachter der Bahn denn zuvor die Sicherheit im Brand- und Katastrophenfall bescheinigen konnten.
Wie abenteuerlich und hilflos zugleich die Bahn diese zusätzlich erforderlichen Fluchtwege nach abermaliger Umplanung innerhalb der 18. Planänderung jetzt vorsieht, zeigen folgende Beispiele:

Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22


Bürger-Unterschriften für den Müll?!

Wenn Bürger/innen Unterschriften sammeln – wie zum Beispiel im Landkreis Calw oder in Albstadt im Zollernalbkreis mehr als 15.000 Unterschriften gegen geplante Krankenhausschließungen – führt das momentan meist zu gar nichts.
Denn: Ohne Bürgerbegehren ist es viel schwerer, viele Menschen zu erreichen und den Handlungsdruck auf die Politik zu erhöhen! Und ohne gemeinsame Abstimmungen ist es viel schwerer, viele Menschen zu einem Thema aufzuklären und wichtige Fakten bekannt zu machen.

Rede von Sarah Händel, Mehr Demokratie e.V.


 
10.04.18 21:55 #2444 Juchtenkäfer-Kot

Wir geben hier gerne den Hinweis einer BAA-Leserin auf einen Beitrag auf der NaBu-Webseite wieder, der sich mit weggeworfenen Bierflaschen beschäftigt und mit den Auswirkungen u.a. auf Käfer.

Nachklapp #1


Und noch ein Nachklapp zur sogenannten Käfer-Kot-Affäre der Deutschen Bahn: Parkschützer Peter Müller hatte die Deutsche Bahn und mehrere Printmedien bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart angezeigt wegen falscher Verdächtigung, Verleumdung und übler Nachrede.

Nachklapp #2


 
10.04.18 22:28 #2445 Die Engstellen im Einzelnen

Das Projekt Stuttgart 21 weist zahlreiche Engstellen auf, die die Funktionalität des Projekts in Frage stellen. 
Wir wollen im heutigen Post in diesem Blog die drei größten Engstellen beschreiben. Unbeachtet bleiben hierbei die zahlreichen weiteren sekundären Engstellen an der Peripherie des Projekts. Dann soll die Maßnahme einer zusätzlichen Doppelspur von der Verzweigung Stuttgart-Zuffenhausen bis zu einem 6gleisigen Kopfbahnhof vorgestellt werden. Diese zusätzliche Doppelspur, die ab dem Nordbahnhof auch für die Züge der S-Bahnlinie S6 sowie für die Züge der Gäubahn offen steht, hat das Potenzial, die wesentlichen Engstellen von Stuttgart 21 zu beseitigen und das Projekt betriebsfähig und dazu auch noch zukunftstauglich zu machen.

Die Beseitigung der größten Engstellen von Stuttgart 21 erfordert zusätzliche Doppelspur Zuffenhausen-Hauptbahnhof


 
11.04.18 12:09 #2446 Keine Angst, die Volksabstimmung gilt!
11.04.18 15:24 #2447 Verkehrswende statt Mooswände

Unter dem Titel „Verkehrswende statt Mosswände“ veranstaltet die Fraktionsgemeinschaft SÖS LINKE PluS in Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen "Freifahren Stuttgart“ und "BI Neckartor“ und den Anstiftern eine Podiumsdiskussion zum Thema ticketloser Nahverkehr.

Mehr Informationen


 
11.04.18 15:30 #2448 Was Halbes, nichts Ganzes

Als sinnvolle Ergänzungsmaßnahme begrüßt das Aktionsbündnis die Initiative von Verkehrsministerium und regionalen Politikern, die Wendlinger Kurve zweigleisig auszubauen. Dies allerdings immer unter der sehr fragwürdigen Prämisse, dass Stuttgart21 überhaupt jemals zu Ende gebaut werden sollte.
Dennoch verbleiben die Akteure hier im kleinen Karo, so Frank Distel von der Schutzgemeinschaft Filder: Verkehrspolitisch viel wichtiger als die Option eines besseren Anschlusses des Tübinger Raums an Flughafen und Messe wäre die Beantwortung der Frage: Wie können die allein durch die Neubaustrecke möglichen Fahrzeitgewinne zeitnah realisiert werden, wenn Stuttgart 21 nach derzeitiger Planung 4 bis 5 Jahre früher als Stuttgart 21 fertig gestellt wird – wenn es überhaupt in dieser Form je fertig gestellt wird.

Zur Debatte über Wendlinger Doppelkurve


 
13.04.18 13:03 #2449 Ein Leserbrief

Es ist nicht zu fassen, was da für Stuttgart 21 geplant und vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt worden ist: Die Fluchtwege dürfen stellenweise weniger als 1,20 Meter breit sein. Zitat: „Grund für die schmalen Wege sind bauliche Zwangspunkte.“ Das heißt doch im Klartext: Weil bei der Planung des „bestgeplanten Bahnhofs“ die zuständigen Menschen nicht an die Fluchtwege gedacht haben, müssen diese Engstellen jetzt hingenommen werden. Das muss man sich einmal vorstellen: Da fliehen Hunderte von Menschen in Panik vor einem Feuer in diesem unterirdischen Bahnhof und müssen sich dann durch ein Nadelöhr von weniger als 1,20 Meter Breite quetschen.

Zum Artikel „Die Feuerwehr kommt erst mal nicht“ vom 29. März



 
15.04.18 23:32 #2450 Massives Behördenversagen bei der Stadt Stu.

Die amtlichen Messungen bestätigten die Messungen der Hörfunkjournalisten. "Das war ja auch nicht anders zu erwarten, wir setzen die gleichen Messmethoden ein", kommentiert Welchering. Die Hörfunker setzten außerdem per Anwalt und mit Unterstützung des Deutschen Journalisten-Verbandes eine Anordnung gegen den Baulärm durch, die am 1. September 2017 in Kraft trat.
"Nur hat die Bauherrin diese Anordnung schlichtweg ignoriert", schildert Welchering. Der Prokurist der Bauherrin erklärte schriftlich, man sei lediglich bereit, gesetzliche Vorschriften "einzuhalten sofern dies möglich ist". Und was Aufwand auf der Baustelle verursacht, ist nun mal eben nicht möglich.
Entsprechende Anzeigen verschleppte das Amt für Umweltschutz.  "Einige verschwanden sofort nach dokumentiertem Eingang im schwarzen Loch der städtischen Dienststelle", ärgert sich Welchering.

Chaos-Baustelle im Hospitalviertel seit einem Jahr außer Kontrolle


 
16.04.18 16:50 #2451 Vortrag und Diskussion

Die Versammlung wird in der Kleinen Schalterhalle des Stuttgarter Hauptbahnhofs definitiv stattfinden, das Amt für öffentliche Ordnung hat einen entsprechenden Versammlungsbescheid ausgestellt.

Mehr Stickoxide und Feinstaub durch S21


 
16.04.18 17:00 #2452 Vielleicht etwas gründlicher gestutzt als sons.

Ein eisernes Rund mit vergoldeten Spitzen als letzter Rückzugsort der geschundenen Natur, so hatte sich der niederländische Künstler herman de vries (Jahrgang 1931) seine Kunststation vorgestellt. 1993 hatte er sie anlässlich der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) im Stuttgarter Stadtteil Prag errichtet: Ein Areal von elf Metern Durchmesser, in das der Mensch fortan nicht mehr eingreifen soll. Dann, Mitte März, der Schock: Das Stuttgarter Garten- und Friedhofsamt ließ die gesamte Fläche leerräumen.

Im „Heiligtum“ gilt jetzt: Grün weg, Trauerflor dran


 
16.04.18 23:06 #2453 Fehlende Transparenz bei Kosten-Prognose

Die Bundesregierung hält sich weiter bedeckt zu den Kosten des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm, wenn es um einzelne Bauabschnitte geht. Auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hin erklärte das Verkehrsministerium: „Aufgrund noch ausstehender Ausschreibungen und laufender Vergabe- und Nachtragsverfahren können derzeit keine näheren Angaben zu den konkreten Planfeststellungsabschnitten und den Gewerken gemacht werden.“

Anwärterin für den Nobelpreis in Mathematik


 
16.04.18 23:20 #2454 Mehr Stickoxyd und "Fein"staub durch S21

Am 16.04.2018 stellte nicht nur der Verkehrswissenschaftler Karlheinz Rößler im Stuttgarter Kopfbahnhof seine Studie zur Luftbelastung mit Stickoxid in den kommenden dreißig Jahren im Falle eines Weiterbaus von Stuttgart 21 vor, sondern es fand auch die erste Versammlung gegen Stuttgart 21 in der  kleinen Schalterhalle des Stuttgarter Haupfbahnhof statt.

Zur Dokumentation / Mehr Bilder im Archiv


 
17.04.18 11:49 #2455 S21 - Perspektiven für Stuttgarts Prestigeob.

An zahlreichen Stellen in der Stadt baut die Bahn an Stuttgart 21. Am offenkundigsten wird das rund um den Bahnhof, wo sich eine gut einen Kilometer lange Baustelle quer durch die Stadt zieht. Die Diskussionen um Kosten und Terminpläne gehen unvermindert weiter. Derweil denken die Projektbeteiligten von Bahn, Land, Region und Stadt schon über eventuelle Erweiterungen nach. Ist nach der Bahnbaustelle, vor der Bahnbaustelle?

Spannende Perspektiven von S21 zur Diskussion gestellt


 
17.04.18 11:52 #2456 Buchpräsentation und Vortrag ...

Trotz enormer Kostenerhöhung wird stetig weiter gebaut. Dies seit Jahren. Ebenfalls seit Jahren gehen die Gegner auf die Straße. Viele Fachleute, die sich der Bewegung gegen das Großprojekt angeschlossen haben, liefern stets aktualisierte Alternativen wie zuletzt die Ausarbeitung „Umstieg 21“. Für Aus- und Umstieg demonstrieren die Bürger*innen weiterhin jeden Montag auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

... von Dr. Winfried Wolf in Schorndorf


 
17.04.18 20:44 #2457 Bestgeplant

Die Fundamente der Schwimmhalle in Untertürkheim reichen weiter in die Tiefe als angenommen. Just dort will die Bahn einen Tunnel für Stuttgart 21 graben. Unklar ist, ob die Arbeiten ohne Auswirkungen für die Badegäste bleiben werden.

Hallenbad ist S21-Tunnel im Weg


 
18.04.18 16:34 #2458 Bahnchef will S21 weiterbauen

Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG), Richard Lutz, ist trotz der Erhöhung der Kosten für das Bahn-Projekt "Stuttgart 21" die Vorteilhaftigkeit der Projektfortführung aufgrund der hohen Abbruchkosten auch weiterhin gegeben.

Die vorgelegten Prognosen beruhten "auf dem heutigen Kenntnisstand"


 
19.04.18 14:51 #2459 #2458

Das, was der Bahnchef will, ist unerheblich! Das Hauptproblem ist, daß die Politik und die Justiz dem Treiben untätig und teilnahmslos zusehen.

Der schwarze Peter wird einfach an die Nachfolger weitergereicht während die Verantwortlichen sich in die gutbezahlte Pension oder andere hochdotierte Posten zurückziehen. Wie lange noch dürfen Steuergelder dermaßen ungestraft veruntreut werden?


 
19.04.18 14:55 #2460 Nicht länger schweigen zum S21-Debakel

In dieser Lage dürfe die SPD nicht weiter abtauchen und alles nur stur durchwinken. Denn, so heißt es in dem Offenen Brief, "jede weitere Fehlplanung, jeder weitere Kostenanstieg und jeder weitere Zeitverzug offenbaren das Projekt 'Stuttgart 21' als Fiasko, das die SPD mit zu verantworten hat. Wenn sie weiter kritiklos daran festhält, werden uns auch die wiederkehrenden Hiobsbotschaften der kommenden Jahre angelastet."

SPD-interner Appell vor dem Bundesparteitag


 
19.04.18 20:14 #2461 Bahn baut sich ein Milliardengrab

Die Belastungen für das Bundesunternehmen könnten sich noch vergrößern, falls S 21 wegen der Bau- und Genehmigungsrisiken noch teurer oder noch später fertig wird. Insgesamt werden inzwischen 8,2 Milliarden Euro für das Tunnelprojekt veranschlagt, das erst Ende 2025 in Betrieb gehen soll und damit weitere vier Jahre später als geplant. Hinzu kommen knapp 3,7 Milliarden Euro für die zugehörige ICE-Neubaustrecke nach Ulm.

Zahlen der Unwirtschaftlichkeit unter Verschluss


 
20.04.18 11:51 #2462 Große Wendlinger Kurve kommt

Der Weg für die sogenannten Große Wendlinger Kurve – den zweigleisigen Anschluss der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm an das bestehende Schienennetz Richtung Tübingen – scheint frei. So zumindest deuten die CDU-Fraktionen im Regionalparlament und im Landtag eine Mitteilung, die der Parlamentarische Staatssekretär Bundesverkehrsministerium Steffen Bilger (CDU) am Donnerstagnachmittag verschickte. Darin kündigt Bilger an, dass der Bund seinen Beitrag zum Nahverkehrsanteil von Stuttgart 21 erhöhe und diesen an den „aktuellen Kostenstand im Rahmen des Baupreisindexes anpassen“ wolle.

Landtags-CDU mahnt Verkehrsminister zur Eile


 
20.04.18 12:04 #2463 #2452 - Zerstörtes Kunstwerk

Im Garten- und Friedhofsamt verstand man die Aufregung zunächst nicht. Im SWR verwies Amtsleiter Volker Schirner auf ein „Pflegekonzept“, wonach ein Rückschnitt alle fünf bis sieben Jahre erfolgen solle. In diesem Fall sei dieser gärtnerisch „sehr gründlich ausgeführt“ worden. Die Natur werde sich den Platz schnell zurückerobern.
Diese Erklärung lässt der Künstler nicht gelten. Ebenso wenig Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Ihm ist nicht verborgen geblieben, dass das Thema inzwischen bundesweit Schlagzeilen macht. Das Stadtoberhaupt entschuldigte sich jetzt ausdrücklich für die Aktion: „Es war in keiner Weise unsere Absicht, das Kunstwerk von Herman de Vries zu zerstören. Im Namen der Stadt kann ich mich deshalb nur dafür entschuldigen. Was hier passiert ist, wird weder dem Kunstwerk noch unseren Absichten, die grüne Infrastruktur in Stuttgart zu stärken, gerecht. Aus den Zeilen des OB spricht Unmut: „Ich habe mit dem zuständigen Amt klar und deutlich gesprochen, dass so ein Kahlschlag in Zukunft nicht wieder vorkommen soll.“

Rüffel für das zuständige Amt

... nicht wieder vorkommen "soll". Nicht wieder vorkommt wäre treffender. Aber mit der Übernahme von Verantwortung tun sich diese Volksvertreter eh sehr schwer. Und Konsequenzen - mitnichten wie gewohnt an keiner Stelle!


 
20.04.18 12:15 #2464 Die Chronologie der Pannen

26.01.2018: der Aufsichtsrat der Bahn gibt Grünes Licht, den Kostenrahmen für das Projekt auf 8,2 Milliarden EUR zu erweitern. Damit ist das Projekt bereits jetzt doppelt so teuer wie vor 9 Jahren behauptet. Aus 9 Jahren geplanter Bauzeit sind bereits 15 Jahre geworden.
25.01.2018: noch vor der Aufsichtsratssitzung sickert durch, daß nun mit einer Fertigstellung 2025 und Kosten von über 8 Milliarden EUR gerechnet wird
18.01.2018: Die Bahn muss eine Ausschreibung aus 2016 zurückziehen, da sie den Auftrag aufgrund von zeitlichen Verzögerungen nicht vergeben kann.
07.01.2018: auf Anfrage der SPD antwortet das Verkehrsministerium, daß die Bahn mit 6 IC-Halten am Flughafen plane und nicht wie ursprünglich geplant alle 2 Stunden.
15.12.2017: Christoph Ingenhoven, Architekt von Stuttgart 21, geht davon aus, daß das Projekt mehr als 10 Milliarden EUR kosten wird
14.12.2017: aus Kostengründen schlägt die Bahn vor, am Flughafen einen oberirdischen Bahnhof zu bauen, was für die Reisenden lange Wege zu den Terminals bedeuten würde
01.12.2017: ein Bagger beschädigt ein Wasserrohr, wodurch unterhalb des Rosensteinparks massive Behinderungen entstehen
29.11.2017: Die Bahn bestätigt zu erwartende Kosten i.H.v. 7,6 Milliarden EUR für das Projekt
06.11.2017: erstmals wird in den Stuttgarter Nachrichten eine Fertigstellung 2025 genannt.
02.11.2017: weil ein Arbeiter die Anschlüsse verwechselt, wird eine Abwasser- mit einer Frischwasserleitung verbunden, wodurch das Trinkwasser für viele Haushalte in Kirchheim/Teck verunreinigt wird

Zusammenfassung vom 2.11.2017 bis 26.1.2018


 
20.04.18 19:35 #2465 Mit heutigem Wissen nicht gebaut

Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. "Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen", sagte Vorstandschef Richard Lutz im Verkehrsausschuss des Bundestags, wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" berichtete. Teilnehmer der Sitzung am Mittwoch bestätigten der Deutschen Presse-Agentur am Freitag die Aussage. Lutz habe zugleich deutlich gemacht, dass es wirtschaftlicher sei, das Projekt fortzuführen als abzubrechen.

Aussage von Bahnchef Lutz zu S21 macht fassungslos


 
20.04.18 19:42 #2466 S21-Abbruch würde 7 Mrd. Euro kosten

Pofalla sagte, die vorgelegten Prognosen beruhten "auf dem heutigen Kenntnisstand". Fachleute, die sich wohl besser mit der Materie auskennen, sagen heute schon, dass 20 Mrd. Euro nicht reichen werden.

Das alles will niemand geahnt haben.


 
Seite:  Zurück   1  |  2    |  99    von   99     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...